Kryptosteuer: Kenianer zahlen 1,5 % DST

Zusammenfassung (TL;DR)
- Kenia plant die Einführung einer Kryptosteuer von 1,5 %
- Das Land reiht sich damit in die Liste von Ländern wie Israel und den Vereinigten Staaten ein, die ein Steuersystem für Kryptotransaktionen eingeführt haben
Die kenianischen Behörden haben angekündigt, dass das Land eine Kryptosteuer einführen wird, die Anfang dieses Jahres in Kraft treten soll. Laut den Behörden ist die Regelung Teil des neu überarbeiteten Finanzgesetzes, dessen Schwerpunkt auf dem Markt für digitale Dienstleistungen liegt.
Die Kryptosteuer, bekannt als Digital Service Tax oder DST, sieht nun vor, dass alle Transaktionen auf dem elektronischen Markt mittraceiner Steuer von 1,5 %
Reginald Alango, ein Kenianer im Vorstand der Kryptobörse Bitzlato, erklärte, die Steuer erhebe sich auf den Bruttobetrag jeder Kryptotransaktion. Die Auswirkungen der Besteuerung ließen sich erst nach Ende des ersten Quartals des Jahres genau abschätzen.
Alango stellte außerdem fest, dass die Akzeptanz von Kryptowährungen in der Region zunimmt und dass es vor allem die Jugendlichen des Landes sind, die die Einführung und Akzeptanz von Kryptowährungen vorantreiben.
Die kenianischen Behörden stellten klar, dass die eingeführte Kryptosteuer sowohl vondentals auch von Nicht-dentdes Landes sowie von Unternehmen erhoben wird. Für Nicht-dentstellt die Steuer die endgültige Zahlung dar, während sie fürdentmit der Einkommensteuer verrechnet wird.
Die Behörden argumentierten außerdem, dass das neue Steuerregime der Regierung helfen würde, höhere Einnahmen von ausländischen Unternehmen zu erzielen, ohne gleichzeitig die Gründung neuer digitaler Startups im Land zu behindern.
Die Steuerbestimmungen für Kryptowährungen nehmen weltweit zu
Mit dieser neuen Ankündigung reiht sich Kenia in die Liste der Länder ein, die die Einführung einer Kryptosteuer für ihre Bürger erwägen.
Israel hat bereits Kryptowährungsbesitzer im Land angeschrieben und sie aufgefordert, detaillierte Angaben zu ihren Vermögenswerten zu machen, damit diese korrekt besteuert werden können. Die Behörden haben außerdem Kryptobörsen kontaktiert und sie gebeten, Daten ihrer Bürger bereitzustellen, die möglicherweise auf ihren Plattformen handeln.
Wir berichteten darüber, wie die Steuerbehörden in den Vereinigten Staaten ihre Zusage bekräftigt haben, Bürger zu besteuern, die im Land mit Kryptowährungen handeln.
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Kamsi König
King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.
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