Krypto-SIM-Swapping-Angriffe machen wieder die Runde, als ein 23-jähriger US-Bürgerdent digitale Vermögenswerte zu stehlen.
Krypto-SIM-Swap-Angriffe
Krypto-SIM-Swapping-Angriffe nehmen weltweit zu und verursachen erhebliche finanzielle Schäden. Dies gilt insbesondere für die Kryptoindustrie. Ein 23-jähriger Mann aus den USA wurde wegen Betrugsverdachts angeklagt. Laut einem aktuellen Bericht wird er sich vor einer Grand Jury verantworten müssen.
Dem Dokument zufolge soll der mutmaßliche Täter, Anthony Faulk, sich an einer Verschwörung zum Betrug beteiligt haben, indem er digitale Vermögenswerte von Führungskräften desselben Sektors stahl. Die genaue Höhe des Diebstahls ist zwar unbekannt, dürfte aber angesichts der Tatsache, dass er angeblich vier Autos, darunter einen Ferrari, eine Rolex-Uhr, ein Haus, Schmuck und die Lizenzrechte an zwanzig Liedern erworben hat, nicht gering sein.
Faulk hat Komplizen, die er noch nicht preisgegeben hat, und offenbar haben alle mehrere Opfer durch SIM-Swapping erpresst. Sollten sich die Anschuldigungen als richtig erweisen, drohen Faulk 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 250.000 Dollar. Er hat diese Summe bereits nach seiner Festnahme für den Haftbefehl bezahlt.
Der Missbrauch von Krypto-SIM-Karten hat sich rasant verbreitet, wie zahlreiche Fälle weltweit in letzter Zeit belegen. Kürzlich wurden zwei Personen im US-Bundesstaat Massachusetts verhaftet, die durch SIM-Karten-Tausch Kryptowährungen im ganzen Land gestohlen hatten. Sie nutzten die Social-Media-Konten ihrer Opfer, um deren Vermögenswerte zu stehlen, und haben mindestens zehn Opfer. Berichten zufolge erbeuteten sie cash Assets im Wert von über einer halben Million Dollar.

