Kryptobetrüger nutzen die Angst vor COVID-19 aus, um 2 Millionen Dollar zu erbeuten

Kryptobetrüger nutzen die Verunsicherung und Unsicherheit im Zusammenhang mit COVID-19 aus, um Menschen um ihr Geld zu bringen. Seit die Weltgesundheitsorganisation (WHO) COVID-19 – oder das Coronavirus – zur Pandemie erklärt hat, beeinflusst die Angst vor der Krankheit alle Lebensbereiche. Die Ausbreitung der Krankheit führte zu einem massiven Markteinbruch sowohl im traditionellen als auch im dezentralen Finanzsystem.
COVID-19 und Kryptobetrüger
COVID-19 hatte einen stark negativen Einfluss auf den Bitcoin. Die durch die Krankheit ausgelöste Panik führte dazu, Bitcoin innerhalb weniger Tage über 40 Prozent seines Wertes verlor. Ein aktueller Bericht von AnChain.AI zeigt jedoch, dass die Pandemie dem Ökosystem nicht nur direkt, sondern auch indirekt geschadet hat. Sie bot Kryptobetrügern die Möglichkeit, die Panik der Menschen auszunutzen.
Die Betrüger verkauften medizinische Güter, darunter Masken und Medikamente, gegen Kryptowährungen, obwohl sie diese in Wirklichkeit gar nicht besaßen. AnChain.AI arbeitete mit einer nicht genannten asiatischen Strafverfolgungsbehörde zusammen, um tracgestohlene Kryptowährungen im Wert von Millionen Dollar
Der Bericht zitierte auch die Warnung vor Verbraucherbetrug im Zusammenhang mit dem Coronavirus . Darin erklärte Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock, dass Kriminelle die Angst und Unsicherheit im Zusammenhang mit COVID-19 ausnutzen, um unschuldige Bürger ins Visier zu nehmen, die lediglich ihre Gesundheit vor der Pandemie schützen wollen.
Laut einem Bericht von AnChain.AI nutzen Kryptobetrüger vertrauenswürdige E-Commerce-Plattformen wie Amazon und eBay, um ihre Opfer zu finden. Anschließend locken sie die Opfer aus diesen Apps auf Messenger-Plattformen und schließen dort einen Deal ab, wobei sie die Zahlung in Kryptowährung entgegennehmen.
Diese Betrüger haben ihren Ursprung in Asien, zielen aber mittlerweile weltweit auf Menschen ab, während die gestohlenen Gelder wieder nach Asien fließen. Um sich zu schützen, wird Käufern empfohlen, Produkte nur auf vertrauenswürdigen Marktplätzen zu erwerben und keine Geschäfte über Messenger-Dienste abzuwickeln.
Titelbild von Pixabay,
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Ahmad Asghar
Als eingefleischter Gamer und Technikfan ist er seit fast zehn Jahren in der Tech-Branche tätig. Mit diesem Wissen und Einblick in die Materie berichtet er nun über Blockchain, Kryptowährungen und alles rund um Fintech, um anderen die Branche verständlicher zu machen.
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