- Immer weniger Amerikaner sind bereit, hohe Anlagerisiken einzugehen, doch viele haben das Gefühl, keine andere Wahl zu haben, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen.
- Der Anteil neuer Investoren am Markt sank drastisch von 21 % auf nur noch 8 %, wobei sich vor allem junge Menschen und Minderheiten zurückzogen.
- Den meisten Anlegern fehlt es an grundlegenden Kenntnissen über die riskanten Investitionen, die sie tatsächlich tätigen, während sich junge Menschen zunehmend von sozialen Medien beraten lassen.
Laut aktuellen Daten der FINRA Investor Education Foundation sind immer weniger Amerikaner bereit, mit ihrem Geld große Risiken einzugehen, und das Interesse an Kryptowährungen ist trotz gleichbleibender Besitzzahlen gesunken.
Die Studie befragte 2.861 Personen in den gesamten Vereinigten Staaten, die Anlagekonten außerhalb ihrer Altersvorsorgepläne besitzen. Die Zahlen zeichnen ein Bild wachsender Vorsicht unter Anlegern.
Eine Sache fällt besonders auf: Im Jahr 2021 gaben 12 Prozent der Anleger an, bereit zu sein, erhebliche Risiken einzugehen. Heute sind es nur noch 8 Prozent. Bei den unter 35-Jährigen ist der Rückgang sogar noch deutlicher (von 24 auf 15 Prozent).
Doch irgendetwas stimmt nicht. Obwohl immer weniger Menschen bereit sind, hohe Risiken einzugehen, glauben 34 Prozent dennoch, dass sie dies tun müssen, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Bei jüngeren Anlegern steigt diese Zahl sogar auf 62 Prozent.
Jonathan Sokobin, Chefökonom bei FINRA, sagte: „Die jüngste Studie der FINRA Foundation über Investoren liefert wertvolle Einblicke, wie Marktbedingungen, Technologie und Generationenwechsel das Profil von Investitionen verändern und das Verhalten und die Einstellungen der Anleger umgestalten.“
Er fügte hinzu: „Diese Forschung kann als Leitfaden und wichtige Ressource für politische Entscheidungsträger, Forscher, Pädagogen, Unternehmen und Finanzexperten dienen, während sie ihre Bemühungen fortsetzen, Anleger aufzuklären und zu schützen.“
Rund 27 Prozent der Anleger besitzen Kryptowährungen in irgendeiner Form – eine Zahl, die sich seit 2021 nicht verändert hat. Geändert hat sich hingegen die Anzahl derer, die einen Neukauf von Kryptowährungen erwägen. Diese sank von 33 auf 26 Prozent.
Der Bericht zeigte auch einen deutlichen Rückgang bei neuen Marktteilnehmern. Nur 8 Prozent der Anleger gaben an, erst in den letzten zwei Jahren mit dem Investieren begonnen zu haben – ein signifikanter Rückgang gegenüber den 21 Prozent, die in den zwei Jahren vor der Studie von 2021 damit angefangen hatten.
Auch die Zusammensetzung der Anlegergruppe hat sich verändert. Der Anteil junger Erwachsener mit Anlagen außerhalb der Altersvorsorge sank von 26 auf 21 Prozent. Bei Männern ging er von 43 auf 40 Prozent zurück. Am stärksten betroffen waren People of Color , deren Anteil von 36 auf 29 Prozent fiel. Alle Zuwächse der letzten Umfrage praktisch zunichtegemacht.
Junge Anleger jagen risikoreichen Geschäften Bedenken
Auch jüngere Anleger gehen Risiken ein. Nehmen wir Prozent 43beispielsweise den Optionshandel: der unter 35-Jährigen handeln mit Optionen, während dies nur 10 Prozent der Jährigen tun. Ähnlich verhält es sich mit dem Kauf auf Kredit: 22 Prozent der jüngeren Anleger gegenüber lediglich 4 Prozent der älteren.
Soziale Medien spielen heutzutage eine große Rolle. 29 Prozent der Anleger nutzen sie zur Informationsbeschaffung. YouTube ist führend: 30 Prozent allerdentund 61 Prozent der unter 35-Jährigen nutzen sie.
Empfehlungen von Social-Media-Influencern, sogenannten „Finfluencern“, beeinflussen die Anlageentscheidungen von 26 Prozent aller Anleger. Bei Anlegern unter 35 Jahren steigt dieser Anteil auf 61 Prozent und bei Anlegern mit weniger als zwei Jahren Anlageerfahrung auf 57 Prozent.
Meme-Aktien fanden bei 13 Prozent aller Anleger Anklang, wobei 29 Prozent der jüngeren Anleger sie kauften.
Die meisten Menschen informieren sich noch immer auf herkömmliche Weise. 75 Prozent nutzen die Recherchetools ihrer Brokerhäuser. 69 Prozent hören auf Finanzexperten. 67 Prozent lesen Artikel zu Wirtschaft und Finanzen, und 65 Prozent sprechen mit Freunden, Familie oder Kollegen.
Die Betrugsängste nehmen zu, während die grundlegenden Anlagekenntnisse weiterhin schwach ausgeprägt sind.
Mehr Menschen machen sich jetzt Sorgen, Opfer von Betrug zu werden (37 Prozent), im Vergleich zu 31 Prozent im Jahr 2021. Dennoch glauben die meisten Menschen (89 Prozent), dass noch niemand versucht hat, sie zu betrügen.
Wissen ist ein Problem. In einem Anlagequiz beantworteten die Teilnehmer durchschnittlich nur 5,3 von 11 Fragen richtig. Fragen zu Margin-Handel und Leerverkäufen bereiteten den meisten Schwierigkeiten: 55 bzw. 54 Prozent lagen falsch. Und jetzt kommt der Clou: 75 Prozent derjenigen, die tatsächlich auf Margin kaufen, konnten die Frage zu Margin-Handel nicht richtig beantworten.
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