Zusammenfassung (TL;DR)
• Das OFAC kündigt drei Maßnahmen für Unternehmen an, um Krypto-Ransomware-Angriffe zu verhindern.
• Virtuelle Raubüberfälle haben Bitcoin Geldautomaten als auch Unternehmen betroffen.
Mit der zunehmenden Popularität des Kryptomarktes haben auch die Krypto-Ransomware-Zahlungen weltweit entsprechend zugenommen. Laut dem Magazin Chainalysis haben viele Hacker die durch Kryptowährungen gebotene Anonymität von Transaktionen ausgenutzt.
Obwohl das US-Finanzministerium und das OFAC diese Cyberangreifer bereits seit dem letzten Jahr bekämpfen, hat sich das Problem nicht verringert. Dies motiviert Sicherheitsbehörden, Kryptowährungen anzugreifen.
OFAC erwartet Probleme mit Krypto-Ransomware

Die US-Kontrollbehörde OFAC aktualisiert ihre Daten und bestätigt, dass die Probleme mit Krypto-Ransomware im Jahr 2021 zugenommen haben. Die Sicherheitsbehörde schlug jedoch auch einige Methoden vor, die Opfer von Cyberangriffen anwenden können.
Datendiebstahl in Unternehmen ist eine der komplexesten Methoden, mit denen Datenpiraten arbeiten. Cyberkriminelle entziehen Ihnen den Zugang zu Ihrem virtuellen Unternehmen oder stehlen Ihr Geld. Betroffene, die wieder Zugriff auf das Unternehmen erhalten möchten, müssen ein Lösegeld zahlen – hier kommen Kryptowährungen ins Spiel.
Die jüngsten Krypto-Ransomware-Angriffe haben unter anderem öffentliche Busunternehmen, Verwaltungsgesellschaften und Gasversorger in den USA lahmgelegt. Berichten zufolge kommt es monatlich zu über 20 Datendiebstählen, die Situation gerät also zunehmend außer Kontrolle.
Das OFAC, eine der wichtigsten Finanzaufsichtsbehörden des Landes, ist der Ansicht, dass Unternehmen seinen Empfehlungen folgen sollten, um diesen Angriff zu vermeiden.
Die Behörde ist der Ansicht, dass Betroffene die Zahlung von Lösegeldern einschränken sollten, um die Zahl der Cyberangriffe zu reduzieren. Jedes Unternehmen sollte zudem seine Sicherheitsvorkehrungen überprüfen und gegebenenfalls verstärken, um Hackerangriffe zu verhindern. Abschließend ruft das OFAC alle Unternehmen, die Opfer von Krypto-Ransomware geworden sind, dazu auf, dies zu melden, damit Ermittlungen eingeleitet werden können.
Ermittlungssystem gegen Ransomware erneuert
Nachdem das OFAC jeden einzelnen Schritt offengelegt hat, stellt es klar, dass sein Ermittlungssystem aktualisiert wurde, um umgehend reagieren zu können. Die Behörde gab jedoch nicht bekannt, ob sie einen Online-Straftäter gefasst hat.
Das Magazin Chainalysis berichtet, dass die Lösegeldzahlungen für Krypto-Ransomware in den letzten drei Jahren 400 Millionen US-Dollar überstiegen haben. Von 2019 bis 2020 stiegen die virtuellen Angriffe um über 300 Prozent, und in diesem Jahr könnte sich die Zahl möglicherweise verdoppeln.
Überfälle auf Krypto-Geldautomaten sind ein weiteres bedauerliches Ereignis, das den dezentralen Markt schwer getroffen hat. Diese Automaten sollen den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen vereinfachen und haben sich als anfällig für Hackerangriffe erwiesen. Die zuständige Sicherheitsbehörde plant, dieses Problem zu beheben und den Handel mit Kryptowährungen sicherer zu gestalten.

