Krypto-Schneeballsystem: Polizei verhaftet 4 Personen in Spanien

Zusammenfassung (TL;DR)
- Spanische Behörden verhaften vier Personen, die an einem Krypto-Ponzi-Schema beteiligt waren
- Ein weiterer Kryptobetrug hat über 30.000 Familien geschädigt
Die spanischen Behörden haben vier Personen wegen ihrer Beteiligung an einem Krypto-Schneeballsystem im Wert von 15 Millionen US-Dollar festgenommen. Laut der spanischen Polizei (Policía Nacional) handelt es sich bei den Beschuldigten um Staatsangehörige Argentiniens, Spaniens und Italiens im Alter zwischen 23 und 26 Jahren.
Die Betrüger hatten ihre Opfer dazu gebracht, ihnen ihre Bitcoin Bestände zu überweisen und ihnen hohe Renditen versprochen. Als die erwarteten Gewinne ausblieben, schöpften die Opfer Verdacht. Sie hatten bereits rund 380 Bitcoin im Wert von fast 15 Millionen US-Dollar an die Betrüger gesendet, bevor ihnen klar wurde, dass sie möglicherweise einem Krypto-Schneeballsystem zum Opfer gefallen waren.
Dem vorliegenden Bericht zufolge verfügten die Betrüger weder über eine offizielle Website noch über eine aufwendige Plattform. Stattdessen setzten sie auf mündliche Kommunikation, um ihr Betrugssystem zu bewerben. Sie gaben ihren Opfern stets an, deren Kryptowährungen würden an eine fiktive Firma gehen, deren Namen die Behörden nicht veröffentlichten. Aufgrund des zunehmenden Drucks seitens der Opfer tauchte einer der Täter des Krypto-Schneeballsystems in Cuenca unter.
Es könnten immer noch Opfer von Krypto-Ponzi-Schemata da draußen sein
Die spanischen Behörden gehen davon aus, dass es im Land noch viele weitere Opfer des Krypto-Schneeballsystems geben könnte. Laut Polizeibericht soll ein anderes Krypto-Betrugssystem namens Arbistar mindestens 30.000 Familien um ihr Geld gebracht haben.
Der Bericht stellte fest, dass der Betrüger über 90 Millionen Pfund von diesen Familien erbeutet hatte. Carlos Aránguez, Anwalt von 130 Opfern, erklärte, dieses Schneeballsystem könne als der größte Computerbetrug in der Geschichte Spaniens gelten.
Im vergangenen Jahr verhafteten Santiago Fuentes wegen des Verdachts, über 100.000 Menschen durch eine betrügerische Krypto-Handelsfirma betrogen zu haben.
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Kamsi König
King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.
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