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Eine „Krypto-Mama“ kritisiert den Howey-Test der SEC zu Kryptowährungen

VonBrian KoomeBrian Koome
3 Minuten Lesezeit
Krypto-Mutter kritisiert Howey-Test der SEC zu Kryptowährungen

Krypto-Mutter kritisiert Howey-Test der SEC zu Kryptowährungen

  • SEC-Kommissarin Hester Peirce, alias „Crypto mom“, kritisierte die Kommission für die Anwendung des Howey-Tests.
  • Ein Howey-Test ist eine Beurteilung, mit der festgestellt werden soll, ob eintracvorliegt.
  • Sie beklagte, dass seit ihrem Eintritt in die Kommission keine Fortschritte bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte erzielt werden müssten.
  • Sie empfahl der Kommission Klarstellungen, die es erleichtern würden, digitale Vermögenswerte mit dem Test zu klassifizieren.

SEC-Kommissarin Hester Peirce, auch bekannt als „Crypto mom“, hat die Securities and Exchange Commission (SEC) für die Anwendung des Howey-Tests kritisiert

Der Howey-Test ist eine Prüfung, die feststellt, ob eintracvorliegt. Ein Vermögenswert wird als Wertpapier eingestuft, wenn das investierte Geld in ein Gemeinschaftsunternehmen fließt, dessen Gewinn von den Bemühungen anderer erwartet wird.

Besteht Krypto den Howey-Test?

Wenn ein Vermögenswert als Wertpapier gilt, unterliegt er den Registrierungspflichten gemäß dem US-amerikanischen Securities Act von 1933 und dem Securities Exchange Act von 1934.

Um als Wertpapier zu gelten, muss ein Vermögenswert vier Kriterien erfüllen: eine Geldanlage, ein Gemeinschaftsunternehmen, eine begründete Gewinnerwartung und die Tatsache, dass er auf den Anstrengungen anderer beruht.

Im Jahr 2018 erklärte der damalige Kommissionsvorsitzende Jay Clayton gegenüber CNBC, dass digitale Vermögenswerte keine Wertpapiere seien. Er erläuterte, dass sie staatliche Währungen wie den Dollar oder den Yen ersetzten, die keine Wertpapiere seien.

Bitcoin besteht den Test nicht. Es gibt kein gemeinsames Unternehmen, keinen Förderer und keine Bemühungen von Dritten. 

Initial Coin Offerings (ICOs) sind jedoch etwas anderes.

Clay erklärte, dass digitale Vermögenswerte, bei denen man Geld erhält, das in ein Unternehmen investiert wird und eine Rendite erwirtschaftet, Wertpapiere sind, die von der Kommission reguliert werden.

Laut SECerfüllen ICOs die ersten drei Kriterien; es ist jedoch fraglich, ob mit dem ICO Gewinne erzielt wurden und ob die Bemühungen von anderen stammten. Erfüllt ein digitaler Vermögenswert alle vier Kriterien, muss er den Vorschriften der Kommission entsprechen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es keine einheitliche Regelung für digitale Vermögenswerte gibt.

Im Jahr 2021 stellte der SEC-Vorsitzende Gary Gensler fest, dass zahlreiche digitale Vermögenswerte existierten, die zwar als Wertpapiere galten, aber nicht registriert waren. Investoren kauften diese Coins in der Erwartung von Gewinnen, und Unternehmer und Technologieexperten förderten deren Entwicklung.

Crypto Mom und die SEC nutzen den Howey-Test

In einem Podcast mit Decrypt bekräftigte Kommissarin Hester Peirce, dass der Test den Status dezentraler digitaler Vermögenswerte nicht vollständig kläre.

„In der Kryptowelt wurde dem Howey-Test viel Bedeutung beigemessen, weil … diese Dinge als Token verkauft wurden, verbunden mit dem Versprechen, dass wir ein Netzwerk aufbauen werden“, sagte Peirce im Podcast.

Kommissarin Hester Peirce

Die Krypto-Mutter argumentierte, dass Investitionsverträge sich nicht nur auf Vermögenswerte, sondern auch auf Versprechentrac. Obwohl ICOs wie Wertpapierangebote aussahen, war unklar, ob es sich bei dem Token oder dem digitalen Vermögenswert tatsächlich um ein Wertpapier handelte.

Crypto Mom brachte die Analogie eines Orangenhains ins Spiel. Angenommen, ich verkaufe Ihnen den Orangenhain im Rahmen einestrac, der die Orangen nicht wertbeständig macht. Die Wertbeständigkeit besteht in diesem Fall aus dem Orangenhain selbst, den Ihnen gegebenen Zusagen zur Pflege des Hains und den Gewinnen aus der Investition.

Das ICO 'Orange Grove' wird dauerhaft als Wertpapier behandelt; das ist verwirrend, da man nicht erkennen kann, wann es aufhört, ein Wertpapier zu sein.

Die Herangehensweise der SEC an den Test war daher fehlerhaft.

Die Lösung bestand darin, dass die Kommission klarstellte, wie ein digitaler Vermögenswert von einem Wertpapier zu einer Ware werden kann. Dadurch wäre es einfacher, Howeys Test anzuwenden.

Eine Krypto-Expertin beklagte, dass seit ihrem Beitritt zur Kommission im Jahr 2018 trotz zahlreicher Diskussionen in der Branche keine Fortschritte bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte erzielt wurden. Dieses Problem frustriert Nutzer, Entwickler und sogar die Kommission selbst.

Auf die Frage, ob sie den Spitznamen „Krypto-Mama“ erhalten habe, antwortete Peirce dem Protocol Anfang Mai, dass sie das lustig finde und dass sie keine Verfechterin der Krypto-Branche sei.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren
Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.

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