Hacker haben Krypto-Mining-Malware auf Ghost und beliebten Websites veröffentlicht

Hacker nutzten inzwischen behobene Sicherheitslücken in Salt-Software aus, um Krypto-Mining-Malware auf den Servern beliebter Websites, darunter auch Ghost, zu installieren. Dies berichteten Sicherheitsforscher am 3. Mai gegenüber ZDNet.
Krypto-Mining-Malware auf Ghost-Server
Ghost basiert auf Node.js und ist eine Open-Source-Blogging-Website, die sich als komfortablere Alternative zur führenden Blogging-Plattform WordPress positioniert. Allerdings gelang es Hackern, die Server des Unternehmens zu kompromittieren und Kryptowährungen.
Ghost Berichten zufolge die Salt-Software zur Serververwaltung. Die Angreifer nutzten daher Sicherheitslücken in der Salt-Software aus, um auf die Website(s) zuzugreifen. Anschließend installierten sie die Krypto-Mining-Malware, was zu einer Überlastung der CPU des Unternehmens führte.
Laut einem Sprecher von Ghost konzentrierten sich die Hacker hauptsächlich auf das Schürfen von Kryptowährungen. Sie stahlen weder Finanzdaten nochdentvon Ghost-Nutzern, sondern installierten lediglich Krypto-Mining-Malware, um illegal digitale Währungen von deren Servern zu schürfen.
Krypto-Malware überlastete CPUs
Die Entwickler von Ghost wurden unmittelbar nach dem sprunghaften Anstieg der CPU-Auslastung des Unternehmens, der die meisten Systeme überlastete, über die unerlaubten Aktivitäten informiert. Laut Bericht mussten sie ihre Server herunterfahren und erst wieder online bringen, nachdem die Sicherheitslücken geschlossen waren.
Vor dem Vorfalldent Ghost hatten Hacker bereits Zugriff auf die Server des beliebten mobilen Betriebssystems LineageOS erlangt, indem sie dieselben Sicherheitslücken ausnutzten, die auch bei der Salt-Software aufgedeckt wurden. Im Rahmen derselben Kampagne wurde ein weiterer Angriff auf die Zertifizierungsstelle Digicert gestartet.
Salzstapel, Salzfehler
Laut einem Forscher laufen die Angriffsprozesse wahrscheinlichmaticab, angefangen beim Scannen nach Schwachstellen bis hin zur Installation von Krypto-Mining-Malware. Zu diesem Zeitpunkt waren Fortune-500-Unternehmen, darunter Banken und andere Plattformen, die die Salt-Software nutzten, gefährdet.
Genauer gesagt waren etwa 6.000 Salt-Server betroffen; Saltstack, das Unternehmen hinter der Software, hatte jedoch kürzlich Patches veröffentlicht, um die gemeldeten Sicherheitslücken zu schließen. Nutzern wird empfohlen, entweder ihr System mit einer Firewall zu schützen oder die Salt-Server zu patchen.
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Ibiam Wayas
Ibiam Wayas berichtet seit 2019 über Kryptowährungen. Er studierte Informatik an der National Open University of Nigeria. Seine Artikel erschienen auf verschiedenen Krypto-Nachrichtenplattformen, darunter Coinfomania, Crypto News Australia und AltcoinBuzz. Aufbauend auf seinem Informatikstudium konzentriert er sich nun auf Nachrichten zu Kryptowährungen, Robotik und Langlebigkeit.
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