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Kryptomärkte stürzen ab, während das 1,2 Billionen Dollar schwere Infrastrukturgesetz verabschiedet wird

VonEdith MuthoniEdith Muthoni
Lesezeit: 2 Minuten
Kryptomärkte

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Nach Tagen beeindruckender Kursgewinne brachen die Kryptomärkte ein.
  • Die Ursache des Absturzes ist unklar, doch er fällt zeitlich mit der Unterzeichnung des Infrastrukturgesetzes zusammen, was zu verstärkten Spekulationen führt.

Die Kryptomärkte sind in den letzten 24 Stunden stark eingebrochen. Die Ursache für den Kurssturz war zunächst unklar. Da dieser jedoch mit der Unterzeichnung des Infrastrukturgesetzes

Präsidentdent Joe Biden unterzeichnete gestern das 1,2 Billionen Dollar schwere Gesetz. Einige Analysten gehen davon aus, dass das Gesetz Auswirkungen auf den Kryptomarkt haben wird

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hatten mehr als 155.000 Händler in den letzten 24 Stunden ihre Positionen liquidiert. Das geht aus Statistiken von Coinglass hervor.

Die Krypto-Informationsseite bezifferte den Wert des bedeutendsten einzelnen Liquidationsauftrags auf 8,6 Millionen US-Dollar. Dieser Auftrag erfolgte an der Börse Bitmex und betraf das Währungspaar XBTUSD.

Coinglass fügte hinzu, dass 88 Prozent der Liquidationsaufträge Long-tracbetrafen. Das gesamte Marktliquidationsvolumen von Long- und Short-Kontrakten mit hohentracbelief sich auf rund 591 Millionen US-Dollar.

Fünf Börsen mit der höchsten Liquidationsrate

Binance führte die Top 5 der Börsen mit den meisten Liquidationen an. Sie verzeichnete 33 Prozent des gesamten Marktvolumens, was 196 Millionen US-Dollar entspricht, wovon etwa 92 Prozent Long-Positionen waren.

An zweiter Stelle folgte die Kryptobörse Okex. Hier liquidierten Händler Kryptowährungen im Wert von über 150 Millionen US-Dollar, was 25 Prozent der cashtracentsprach. Davon waren 95 Prozent langfristigetrac.

FTX belegte mit 19 Prozent der gekündigtentracden dritten Platz. Diese beliefen sich auf 114 Millionen Dollar, wobei 76 Prozent der Verträge eine lange Laufzeit hatten.

Bybit und Bitmex komplettieren das Quintett. Bei Bybit wurden über 48 Millionen US-Dollar umgesetzt, was acht Prozent aller liquidierten Gelder entspricht. 88 Prozent dieser Liquidationen betrafen langfristigetrac.

Bitmex verzeichnete hingegen ein Transaktionsvolumen von rund 31 Millionen US-Dollar. 95 Prozent davon betrafen langfristige Verträge. Das Transaktionsvolumen von Bitmex entsprach fünf Prozent des Gesamtmarktvolumens.

Infrastrukturgesetz und Kryptomärkte

Das Infrastrukturgesetz, das nun in Kraft getreten ist, enthält Vorschläge zur Ankurbelung der amerikanischen Wirtschaft. Es hat im Land zu geteilten Meinungen geführt. 

Befürworter lobten es als Schlüssel zur Erholung der amerikanischen Wirtschaft. Auchdent Biden bekräftigte dies bei der Unterzeichnungszeremonie. Er sagte, die Verabschiedung des Abkommens signalisiere, dass Amerika wieder in Bewegung komme und sich das Leben der Amerikaner verbessern werde.

Das Gesetz hat jedoch auch seine Kritiker. Zu denjenigen, die mit einigen seiner Bestimmungen unzufrieden sind, gehören Krypto-Enthusiasten. Sie haben Bedenken hinsichtlich Klauseln geäußert, die ihrer Ansicht nach negative Auswirkungen auf die Kryptomärkte haben werden.

Ein Abschnitt des neuen Gesetzes verpflichtet Kryptobörsen, Transaktionen über 10.000 US-Dollar dem US-amerikanischen Finanzamt (IRS) zu melden. Diese Transaktionen unterliegen der Kapitalertragsteuer. Diese Regelung hat in der Krypto-Community für Unmut gesorgt.

Krypto-Puristen sehen darin einen Verstoß gegen den eigentlichen Zweck digitaler Vermögenswerte. Sie argumentieren, es widerspreche der Logik der Dezentralisierung und stelle zudem einen Eingriff in ihre Privatsphäre dar.

Folglich setzen sie sich für eine Gesetzesänderung ein. Ihre Bemühungen haben die Unterstützung prominenter Persönlichkeiten gewonnen, darunter Jack Dorsey von Twitter und Briantronvon Coinbase.

Die kryptofreundliche Abgeordnete Cynthia Lummis gehört zu denjenigen, die sich für den Änderungsantrag einsetzen. Die Senatorin aus Wyoming ist überzeugt, dass Kryptowährungen gekommen sind, um zu bleiben. 

Sie fügt hinzu, dass bestimmte Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, weitreichende Folgen für die Zukunft haben werden. Ihrer Meinung nach sollte die Gesetzgebung die Kryptomärkte nicht behindern, sondern deren Wachstum fördern.

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