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Experten zufolge wird die Stabilität des Kryptomarktes voraussichtlich bis zum 15. Mai anhalten

In diesem Beitrag:

  • Daniel Yan prognostiziert einen stabilen Kryptomarkt bis zum 15. Mai, der von den bevorstehenden Verbraucherpreisdaten beeinflusst wird.
  • Zu den Hauptursachen des Krypto-Crashs im April zählten die anhaltende Inflation in den USA und ein volatiler Arbeitsmarkt, der sich negativ auf US-Staatsanleihen auswirkte.
  • Bitcoin -ETFs entwickelten sich nicht wie erwartet und wurden eher als Handelsinstrumente denn als stabile Anlagen betrachtet.
  • Altcoins erlitten aufgrund mangelnder Liquidität und geplanter Veröffentlichungen erhebliche Verluste; der stärkste Rückgang seit 2022 wurde nicht mehr verzeichnet.

Daniel Yan, der Kopf hinter Kryptanium Capital, teilte kürzlich seine Einschätzungen, dass der Kryptomarkt bis zum 15. Mai weniger Turbulenzen aufweisen könnte. Seiner Ansicht nach wird die Marktentwicklung in der zweiten Maihälfte maßgeblich von den an diesem Tag veröffentlichten Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) abhängen. Er setzt stark darauf, dass Solana, KI und Memes Bitcoin im nächsten Monat bei den Kursgewinnen übertreffen werden.

Eine Analyse des Börsencrashs im April

Schauen wir uns genauer an, warum der April für Kryptowährungen so schwierig war. Daniel erklärte, dass Bitcoin und Ethereummit einigen großen Problemen zu kämpfen hatten, wobei Altcoins am stärksten betroffen waren. Zunächst einmal blieb die Inflation hoch und der Arbeitsmarkt in den USA war extrem angespannt, was die gesamte Wirtschaft belastete. Dies führte zu einem massiven Ausverkauf von US-Staatsanleihen – etwas, worauf Kryptowährungen sehr empfindlich reagieren.

Als Nächstes verhielten sich die Bitcoin -ETFs nicht wie erwartet. Man hatte angenommen, sie würden sich wie Aktien-ETFs verhalten, in die Anleger unabhängig vom Kurs immer weiter investieren. Wie sich herausstellte, war das nicht der Fall. Viele behandelten sie eher wie ein Spiel – teuer kaufen, billig verkaufen –, was einfach nicht gut funktioniert.

Dann gab es noch das Altcoin-Chaos. Viele hatten massive cash , und die Veröffentlichung zahlreicher neuer Coins im Mai führte zu einem drastischen Kursverfall. Der durchschnittliche Token verzeichnete einen Rückgang von 33 Prozent – ​​deutlich mehr als der Einbruch von 15,5 Prozent bei Bitcoin und Ethereum.

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Ist der Absturz zu rechtfertigen?

Daniel findet den Rückgang bei Bitcoin und Ethereum nachvollziehbar, den Altcoin-Crash hingegen übertrieben. Er erwähnte, dass ein gesunder Rückgang von 15 % bei Bitcoin in einem überhitzten Markt durchaus vorkommen könne, aber ein Crash von 30–50 % bei Altcoins? Das sei zu viel. Zuletzt erlebten wir etwas Vergleichbares beim FTX-Crash im November 2022 und davor beim Luna-Crash zwischen April und Juni 2022.

Der Mai wird für Kryptowährungen weiterhin ein sehr wichtiger Monat bleiben. Der Markt dürfte sich bis zum 15. Mai ruhiger verhalten, und die Veröffentlichung der Verbraucherpreisindexdaten an diesem Tag wird die Richtung für die zweite Monatshälfte vorgeben. Bei den Altcoins erwarte ich jedoch weiterhin überdurchschnittliche Wertentwicklungen.

Daniel Yan

Endlich gute Nachrichten!

Aber immerhin gibt es Hoffnung! Das US-Finanzministerium hat seinen ersten Anleihenrückkauf seit 2002 gestartet. Zwar fängt es klein an, aber es könnte schnell ausgeweitet werden. Außerdem fielen die jüngsten Äußerungen der Federal Reserve recht moderat aus, und sie drosselt das Tempo der Geldentnahme aus der Wirtschaft, was die Lage entspannen dürfte.

Auch der Arbeitsmarkt kühlt sich etwas ab, mit schwächeren Beschäftigungszahlen und einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote auf 3,9 % – dem höchsten Wert seit März 2022. Dank all dem erholt sich der US-Staatsanleihenmarkt wieder. Dies trug dazu bei, dass Bitcoin innerhalb weniger Tage um mehr als 10 % zulegte.

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Daniels abschließende Einschätzung? Der Mai dürfte bis Mitte des Monats ruhig verlaufen, danach hängt alles von den Verbraucherpreisindexzahlen ab. Er ist optimistisch, dass Solana, KI und Memes besser abschneiden werden als Bitcoin. Trotz der Schocks im April sieht er keinen Grund, antronMarkt im Jahr 2024 zu zweifeln. Er meint, der letzte Monat sei eine harte, aber lehrreiche Erfahrung für alle gewesen, die auf Kryptowährungen setzen.

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