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Der Kryptomarkt erlebte einen Verlust von 100 Milliarden Dollar, Analysten halten das für normal

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
Lesezeit: 2 Minuten
Kryptowährungen

  • Ein Kryptoverlust von 100 Milliarden Dollar innerhalb von 24 Stunden ist mittlerweile normal.
  • Der Handel mit Hebelwirkung und die hohe Nachfrage befeuern die Volatilität des Marktes.
  • Die ETF-Entscheidungen der SEC sind von entscheidender Bedeutung, Bitcoin Rückgang von 30.000 US-Dollar ist möglich.

In jüngster Zeit hat der Kryptowährungsmarkt einen erheblichen Einbruch erlebt, wobei in weniger als 24 Stunden sage und schreibe 100 Milliarden Dollar vernichtet wurden. 

Trotz der alarmierenden Zahlen betonen Branchenanalysten, dass solche Blitz-Crashs und Markteinbrüche immer häufiger vorkommen und in manchen Fällen sogar für die Gesundheit des Marktes notwendig sind.

Normalisierung des Kryptomarktes bei Korrekturen von 5 %

Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes ist von einem 21-Monats-Hoch von 1,82 Billionen US-Dollar auf rund 1,71 Billionen US-Dollar eingebrochen. Auch wenn dies nach einem erheblichen Verlust klingt, sind Marktkorrekturen von 5 % im Bereich digitaler Vermögenswerte mittlerweile üblich. Dies gilt insbesondere in einem Umfeld, in dem Hebelwirkung eine bedeutende Rolle im Handel spielt.

Der technische Analyst von „CrediBULL Crypto“ stellte fest, dass die Finanzierungsraten des Marktes bereits vor dem jüngsten Kursrückgang wieder auf ihr Ausgangsniveau zurückgekehrt waren. Finanzierungsraten stellen die Gebühren dar, die Händler für die Aufrechterhaltung gehebelter Positionen zahlen. Ein Rückgang dieser Raten deutet auf eine geringere Nachfrage nach Hebelwirkung hin. 

Darüber hinaus war das offene Interesse, das die Anzahl offener, noch nicht abgewickeltertracangibt, bereits vor dem Markteinbruch rückläufig.

Zwar gab es im Zusammenhang mit dem Marktrückgang einige Liquidationen, diese wurden jedoch als durchschnittlich eingestuft und deuteten nicht auf einen überhitzten oder übermäßig gehebelten Markt hin. Im Wesentlichen wird die jüngste Korrektur als gesunde und notwendige Anpassung für den Kryptomarkt betrachtet.

Die Rolle von Long-Positionen und gehebeltem Handel

Daten von Coinglass zeigten, dass in den letzten 24 Stunden Liquidationen im Wert von fast 700 Millionen Dollar stattfanden, wobei es sich bei etwa 85 % davon um Long-Positionen handelte, vorwiegend in Bezug auf Bitcoin (BTC). 

Analyst Willy Woo stellte fest , dass die Long-Nachfrage im System übermäßig hoch wurde, was zu einem sogenannten „Basis-Trade“ führte. Diese Strategie beinhaltet den Kauf von Bitcoin im Spotmarkt bei gleichzeitigem Verkauf von Perpetual Futures, um die von spekulativen Käufern gezahlte Finanzierungsrate zu erhalten.

Diese Art von Hebelwirkungsausbruch ereignete sich auch Anfang Dezember, wobei Analysten ihn auf „übermäßig gehebelte Derivatehändler“ zurückführten. Er unterstreicht die Volatilität und das Risiko, die dem Handel mit Hebelwirkung innewohnen und die Marktbewegungen verstärken können.

Gerüchte und Spekulationen über die Rolle der SEC

Einige spekulieren, dass der jüngste Krypto-Crash mit einem Bericht zusammenhängen könnte, der nahelegt, dass die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) in naher Zukunft keine Spot Bitcoin -ETFs genehmigen wird. 

Branchenexperten bleiben jedoch optimistisch und erwarten bis zum 10. Januar eine Reihe von ETF-Genehmigungen. Dies ist der erste Stichtag für das Ark 21 Shares Exchange Traded Product (ETP).

Trotz der Widerstandsfähigkeit des Marktes und der Erwartung der ETF-Zulassungen bestehen Bedenken hinsichtlich möglicher Ablehnungen durch die SEC, die zu einem Rückgang Bitcoin Preises auf den Bereich um 30.000 US-Dollar führen könnten.

Zum Zeitpunkt dieses Berichts zeigten die Kryptowährungsmärkte Anzeichen einer Stabilisierung. Bitcoin (BTC) notierte bei 43.197 US-Dollar, während Ethereum (ETH) für 2.291 US-Dollar gehandelt wurde.

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Edward Hopelane

Edward Hopelane

Edward Hopelane ist zertifizierter Content-Spezialist und Business Developer. Er schreibt enjüber Zukunftstechnologien wie Blockchain, Krypto/NFTs, Web3, Metaverse, Künstliche Intelligenz, UI/UX und vieles mehr. Dank seiner umfassenden Blockchain-Erfahrung gelingt es ihm, komplexe Web3-Themen in leicht verständlichen Blogbeiträgen darzustellen.

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