Kryptomarkt-Crash: 3 Hauptgründe für den Markteinbruch

Kurzfassung (TL;DR):
- Der globale Kryptomarkt ist seit gestern um über 17 % gefallen.
- Live-Börsendaten deuten auf einen großflächigen Ausverkauf in den letzten 24 Stunden hin.
- Der Crash wurde durch Panikverkäufe aufgrund mehrerer jüngster Ereignisse in der Branche ausgelöst.
Der globale Kryptowährungsmarkt ist in den letzten 24 Stunden um über 17 % gefallen. Ein Krypto-Crash im Dezember war zwar von Experten erwartet worden, doch das Ausmaß von über 10 % überraschte die meisten Anleger deutlich. Wir befinden uns seit Anfang November im Bärenmarkt, und die Bullen gaben Anfang letzter Woche aufgrund einiger wichtiger Ankündigungen von Metaverse-Projekten im Kryptobereich zwischenzeitlich nach.
Die zunehmende Verunsicherung und Unsicherheit im Zusammenhang mit der neuen Covid-Variante und dem Einbruch der Aktienmärkte haben jedoch dazu geführt, dass die Kryptopreise auf dem gesamten Markt unter ihre prognostizierte Unterstützungszone gefallen sind.

Eine Zusammenfassung der heutigen Marktentwicklung
Bitcoin Kurs ist erstmals seit zwei Monaten unter 50.000 US-Dollar gefallen. Heute Morgen notierte Bitcoin bei rund 43.500 US-Dollar, dem niedrigsten Stand seit September. Inzwischen hat er sich wieder auf etwa 47.000 US-Dollar erholt.
Die größte Überraschung war jedoch Ethereum (ETH). Der Kurs fiel in den letzten 24 Stunden um fast 15 %. Die Kryptowährung zeigte im November während des Bärenmarktes eine starke Unterstützung oberhalb der 4.000-Dollar-Marke, rutschte aber heute Morgen auf 3.497 Dollar ab – den niedrigsten Stand seit September. Seitdem hat sich ETH langsam wieder auf 3.900 Dollar erholt.
Litecoin erlitt unter den Top-20-Kryptowährungen den größten Einbruch und verlor in den letzten 24 Stunden über 25 % an Wert. die Metaverse-Coins Sandbox (SAND) und Decetraland (MANA) verzeichneten im heutigen Kurssturz Verluste von über 20 %.
Mal sehen, was den heutigen Kryptomarktcrash.
Die Devisenreserven haben sich stark erhöht
Die Reserve aller Börsen ist eine Kennzahl, die die Gesamtmenge an Kryptowährungen in zentralisierten Krypto-Wallets anzeigt. Sowohl bei BTC als auch bei ETH ist ein starker Anstieg der Reserveflüsse an allen Börsen zu verzeichnen. Dies bedeutet, dass mehr Anleger ihre Kryptowährungen zur Auszahlung in Fiatgeld einzahlen, was auf eine hohe Liquidität und einen Krypto-Ausverkauf hindeutet.

Die geschätzte Verschuldungsquote erreichte ein Allzeithoch
Die geschätzte Hebelquote gibt den durchschnittlichen Hebel an, den Krypto-Investoren einsetzen. Da die Hebelquote für Bitcoin und Ethereum gestern auf der Binance Börse ein Allzeithoch erreichte, deutet dies auf eine derzeit hohe Risikobereitschaft der Krypto-Händler hin. Dies führte erneut zu einem massiven Ausverkauf seit gestern und damit zum Einbruch des Kryptomarktes.

Das Verhältnis der Wale zum Börsenhandel erreichte den höchsten Stand seit drei Jahren
Anfang letzter Woche erreichte die „Whale-Ratio“ der Bitcoin-Börsen einen Höchststand von 91 % – ein Dreijahreshoch. Diese Rate gibt das ungefähre Verhältnis der zehn größten Einzahlungen zum gesamten Einzahlungsvolumen aller Börsen an.
Wenn das Verhältnis deutlich über 85 % steigt, deutet dies auf Massenverkäufe hin, also darauf, dass Großinvestoren ihre Krypto-Bestände liquidieren. Ein starker Anstieg des Wal-Anteils an einer Börse schürt zudem die Angst unter Kleinanlegern.

Der Kryptomarktcrash wurde größtenteils durch Panikverkäufe ausgelöst
Der Hauptauslöser des heutigen Kryptomarkteinbruchs waren Panikverkäufe. Anfang der Woche wetterte der US-amerikanische Milliardär und Investor Charlie Munger gegen Kryptowährungenund erklärte, er wünschte, Krypto wäre nie erfunden worden.
Auch der Hack von BadgerDAO mit einem Schaden von 10 Millionen US-Dollar und Indiens Pläne zur Kryptoregulierung trugen zu den Panikverkäufen bei. Hinzu kamen Bedenken hinsichtlich der neuen Covid-19-Variante, die die globale Finanzlage, die sich noch immer von der Pandemie erholt, negativ beeinflussen könnte.
Obwohl erfahrene Investoren von solchen Ereignissen unbeeindruckt bleiben, lassen sich neue Anleger leicht von der Angst vor Unsicherheit und Zweifeln (FUD) mitreißen, was zu einem massiven Krypto-Ausverkauf führt. Allerdings sehen nicht alle den Krypto-Crash als negativ an. Der CEO von Tron und El Salvador hat den Kursrückgang bereits genutztund weitere Bitcoinin seine Krypto-Wallets eingekauft.
Einige Experten weisen darauf hin, dass der heutige Krypto-Crash dem Bullenmarkt von 2017 ähnelt, in dessen Folge Bitcoin und andere Altcoins rasant anstiegen. Angesichts der Tatsache, dass der Kryptomarkt zum Wochenende hin weiter fallen dürfte, ist es nun ratsam, die Lage abzuwarten und zu analysieren.
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