Krypto ist tot: Behauptung des Gründers eines Kryptofonds

Die Nachwirkungen des aktuellen Kryptomarktcrashs lassen die Rufe nach dem Tod von Kryptowährungen in den kommenden Monaten zu einem heiß diskutierten Thema werden. Der Zusammenbruch von DeFi -Plattformen ist eine der Folgen.
Kyle Samani, geschäftsführender Gesellschafter des Investmentfonds MulticoinCap, hat die kurzfristigen Ergebnisse ab dem 12. März 2020 analysiert und untersucht, wie sich dies auf die Zukunft der Entwicklung im Bereich der dezentralen Finanzen auswirken könnte.
Ist Krypto tot oder steht uns das Schlimmste noch bevor?
Die meisten Analysten behaupten, die anhaltende Marktrezession diene dazu, die Zuverlässigkeit von Bitcoin und anderen Kryptowährungen als vermeintlich „sicherer Hafen“ für Anleger, als Wertspeicher und für Geldtransfers zu überprüfen. Aktuell scheint diese Annahme jedoch zu scheitern, was den Eindruck erweckt, Kryptowährungen seien tot .
Samani stellte beispielsweise fest, dass DeFi Anwendungen und andere kryptowirtschaftliche Institutionen während Massenliquidationen an Integrität und Synchronisation verloren haben. Daher kann die Verzögerungszeit der Bitcoin Blockchain, Ethereum Netzwerks und des zentralisierten Systems deutlich variieren. Folglich kann der Preis eines bestimmten Vermögenswerts auf verschiedenen Plattformen gleichzeitig schwanken.
Samani neigt dazu, keine der aktuell diskutierten Lösungsansätze für das Interoperabilitätsproblem zu bevorzugen, wie etwa Optimistic Rollups, Sharding, Lightning Network usw. Er erklärte außerdem, dass weder Bitcoin noch Ethereum das Potenzial besitzen, die genannten Probleme zu lösen; eine völlig neue technologische Grundlage hingegen schon
Die neuesten Basisschichten mit einer Kapazität von 1000x scheinen die klarste und wahrscheinlichste technische Lösung zu sein; allerdings könnte es am schwierigsten sein, sie gesellschaftlich durchzusetzen.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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