Die philippinische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat kürzlich fünf Unternehmen aufgedeckt, die im Land mit betrügerischen Krypto-Investitionsgeschäften werben und dabei schnelle Gewinne versprechen. Einwohner wurden davor gewarnt, in Anlagen zu investieren, die innerhalb kurzer Zeit massive Renditen versprechen dent
Die Organisationen haben keine formelle Genehmigung
Laut SEC- Dokument handelt es sich bei den fünf Unternehmen um Captcha Philippines, Xtreme, Won Project, Fil-Invest und CryptoInvestWith.Us (CIW.U). Ihre Geschäfte, die auf schnelles Geldverdienen mit Kryptowährungen abzielten, wurden allesamt ohne formale Genehmigung der zuständigen Behörden im Land durchgeführt.
Laut Bericht verfügen die betreffenden Unternehmen über keine registrierten Wertpapiere und sind auch keine eingetragene Kapitalgesellschaft. Darüber hinaus besitzen sie keine Nebenlizenzen, die es ihnen ermöglichen würden, Investitionen vondenteinzuwerben und zu erhalten, wie es das Wertpapiergesetz des Landes vorschreibt.
Xtreme behauptet, ein eingetragenes Unternehmen zu sein; die Aufsichtsbehörde wies jedoch darauf hin, dass dies etwas völlig anderes sei. Die Gründungsurkunde berechtigt nicht zur Einwerbung und Annahme öffentlicher Gelder für Investitionszwecke.
Anreiz zum schnellen Reichwerden mit Kryptowährungen
Wie die philippinische Börsenaufsicht SEC in dem Dokument enthüllte, hatte CIW.U ein Prozent Rendite auf jede Bitcoin Einzahlung (BTC) nach sechs Tagen versprochen, die später wöchentlich auf 20 Prozent steigen sollte. Ähnlich versprach das Won Project Anlegern 1,5 Prozent Gewinn täglich für 100 Tage, wenn sie zwischen 100 und 20.000 US-Dollar in ihre Kryptowährung WONCOIN investierten.
Beim WONCOIN-Kryptowährungssystem, das schnellen Reichtum versprach, wurden Anlegern luxuriöse Anreize wie Autos und Reisen ins Ausland versprochen. Won Project sicherte zudem zu, Anlegern eine Provision zu zahlen, sobald diese über Empfehlungen Kryptowährung kauften.
Während die anderen Unternehmen mit einem ähnlichen Krypto-Schnellreich-Schema warben, warnte die Aufsichtsbehörde davor, dass solche Betreiber strafrechtlich verfolgt werden könnten und ihnen eine Geldstrafe von bis zu fünf Millionen philippinischen Pesos (99.029 US-Dollar) oder eine Freiheitsstrafe von 21 Jahren drohen könnte.

