Coinbase, die größte Kryptowährungsbörse der USA, wird nach Erhalt einer entscheidenden behördlichen Genehmigung wieder in den indischen Markt eintreten.
Dieser Schritt folgt der tron Unterstützung digitaler Vermögenswerte dent Donald Trump
Coinbase überwindet regulatorische Hürden und plant ein Comeback
Coinbase stellte seine lokalen Aktivitäten in dem Land im Jahr 2022 ein, nachdem, wie Geschäftsführer Briantrones nannte, „informeller Druck“ von einer Zentralbank ausgeübt worden war, die sichtrongegen die Einführung von Kryptowährungen ausgesprochen hat.
Coinbase gab am Dienstag bekannt, dass es die Genehmigung zur Registrierung bei der indischen Financial Intelligence Unit (FIU) erhalten hat, einer Behörde, die die Bekämpfung der Geldwäsche im Land überwacht.
Coinbase denkt dabei nicht nur ans Geschäft; mit der Rückkehr nach Indien will das Unternehmen in einem der am schnellsten wachsenden Märkte für digitale Finanzen weltweit Fuß fassen.
Coinbase wird den Betrieb in dem Land mit eingeschränkter Kapazität wiederaufnehmen und Privatkundenhandel anbieten, sobald die Registrierung durch die Regulierungsbehörde erfolgt ist, was voraussichtlich bis Ende des Jahres der Fall sein wird. Dieser Service wird dann schrittweise auf weitere Kryptoprodukte ausgeweitet.
Binance und andere große Kryptobörsen haben sich kürzlich bei der indischen Finanzaufsichtsbehörde (FIU) registriert, nachdem diese gegen ausländische Unternehmen vorgegangen war, die ihrer Ansicht nach gegen lokale Bestimmungen verstoßen hatten. „Indien bietet derzeit eine der spannendsten Marktchancen weltweit“, sagte John O’Loghlen, Geschäftsführer für den asiatisch-pazifischen Raum bei Coinbase.
Coinbase wird Indiens wachsenden Kryptomarkt beeinflussen
Trotz regulatorischer Unsicherheit hat Indien in den letzten Jahren einen Boom bei der Akzeptanz von Kryptowährungen erlebt.
Mittlerweile ist es weltweit die fünftgrößte Nation in Bezug auf die Akzeptanz von Kryptowährungen, mit Millionen von Nutzern, die handeln, investieren und die neue Welt der digitalen Vermögenswerte entdecken.
Trotz einer 30-prozentigen Steuer auf Gewinne aus dem Kryptohandel und einer 1-prozentigen Quellensteuer auf jede Transaktion strömen indische Investoren weiterhin in den Markt.
Einige große inländische Börsen, allen voran CoinDCX, WazirX und Bitbns, haben den Motor der Branche am Laufen gehalten.
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl globaler Plattformen – wie beispielsweise Binance und KuCoin, um nur einige zu nennen –, die Umwege entwickelt haben, um indische Kunden zu bedienen.
Darüber hinaus würde Coinbases Wiedereintritt in den indischen Markt das lokale Krypto-Ökosystem erheblich stärken. Dies würde das Vertrauen der Anleger deutlich steigern, Innovationen in der Branche fördern und transnationalen Blockchain- und DeFi-Startups helfen.
Eine vertrauenswürdige globale Börse wie Coinbase kann dazu beitragen, die Zukunft des indischen Kryptosektors zu gestalten, indem sie Best Practices in den Bereichen Sicherheit, Compliance und Kundenschutz etabliert .
Indien bewegt sich vorsichtig in einer sich entwickelnden Kryptolandschaft
Indien verfolgt seit Jahren eine vorsichtige und unsichere Kryptopolitik. Beamte der indischen Zentralbank (Reserve Bank of India) sind zunehmend besorgt über die finanziellen Risiken digitaler Währungen und warnen davor, dass deren Wachstum die Wirtschaft destabilisieren und das Währungssystem beeinträchtigen könnte.
Gleichzeitig verfolgt die indische Regierung einen Mittelweg gegenüber Kryptowährungen, indem sie diese weder vollständig befürwortet noch gänzlich ablehnt.
Die Registrierung von Coinbase ist bemerkenswert, da sie auf eine zunehmende Verlagerung hin zu einem organisierteren Regulierungsansatz anstelle repressiver Maßnahmen hindeutet.
Coinbases Erfolg in der Region könnte davon abhängen, welche behördliche Genehmigung das Unternehmen erhält, welche Partnerschaften es mit anderen Finanzinstituten in Indien eingehen kann und ob es nach seinem Rückzug die Beziehungen zu seinen indischen Nutzern wiederherstellen kann

