Die Circle-Aktie erreichte nach einer ersten Kaufempfehlung ein weiteres Allzeithoch von 250 US-Dollar

- Die Circle-Aktie erreichte einen Wert von 250 Dollar, nachdem Seaport Global erstmals eine Kaufempfehlung ausgesprochen hatte.
- Die Aktien des Unternehmens sind seit dem Börsengang am 5. Juni um über 600 % gestiegen.
- Der Senat verabschiedete den GENIUS Act und stärkte damit das Vertrauen der Anleger in Stablecoins.
Die Aktie von Circle durchbrach am Freitag erneut die Kursgrenze und stieg um 22 % auf ein Rekordhoch von 250 US-Dollar, nachdem Seaport Global sie erstmals zum Kauf empfohlen hatte. Die Aktien des Unternehmens, das erst in diesem Monat an die Börse ging, haben sich seit dem Börsengang um mehr als 600 % verteuert.
Das Unternehmen hinter USDC, dem zweitgrößten Stablecoin im Kryptobereich, erlebt derzeit einen Boom, und zwar aus einem einzigen Grund: Washington schenkt dem Bereich endlich etwas Aufmerksamkeit.
Die Senatsabstimmung verschafft Circle einen weiteren Vorsprung vor der Konkurrenz
Laut Jeff Cantwell von Seaport könnte der globale Markt für diese an den US-Dollar gekoppelten Token von derzeit 260 Milliarden US-Dollar auf 2 Billionen US-Dollar anwachsen, was Circle ein jährliches Umsatzwachstum von 25 bis 30 Prozent ermöglichen würde. Allein das reichte aus, um den Aktienkurs deutlich über Seaports eigenes Kursziel von 235 US-Dollar zu treiben.
Jeff schrieb in einer Mitteilung an seine Kunden: „Wir sehen Circle als einen der führenden Krypto-‚Disruptoren‘ mit beträchtlichem Zukunftspotenzial.“ Er sagte außerdem, das Unternehmen könne im Jahr 2025 einen Umsatz von 3,5 Milliarden US-Dollar erzielen, gegenüber den für dieses Jahr erwarteten 1,68 Milliarden US-Dollar.
Die US-Börsen blieben am Donnerstag wegen des Juneteenth-Feiertags geschlossen, doch das hinderte Circle nicht daran, die Woche mit einem Plus von über 58 % abzuschließen. Seit dem Börsengang am 5. Juni hat die Aktie um über 500 % zugelegt.
Gleichzeitig machte sich auch der Coinbase-Effekt bemerkbar. Die Aktien der Kryptobörse stiegen um über 4 %, da sie von den Zinsen auf USDC-Reserven profitiert. Genauer gesagt erhält sie 50 % der Zinserträge aus den von Circle verwalteten USDC-Reserven und 100 % aus den direkt bei Coinbase gehaltenen Reserven.
Circle plant neues Zahlungsnetzwerk, während große Technologiekonzerne Stablecoins im Visier haben
Im April kündigte Circle den Aufbau eines Zahlungsnetzwerks an, das es Banken und Institutionen ermöglichen soll, Geld grenzüberschreitend mit Stablecoins zu transferieren. Dies soll das bisherige Überweisungssystem ersetzen und Geldtransfers beschleunigen. Jeff erklärte, dieser Schritt trage zur Dynamik des Unternehmens bei und sei ein potenzieller Katalysator für weiteres Wachstum.
Im selben Monat kündigte Shopify die weltweite Einführung von USDC-Zahlungen an, wodurch Händler und Kunden Zahlungen in Stablecoins abwickeln können, ohne tagelang auf Banküberweisungen warten oder sich mit Wechselkursen auseinandersetzen zu müssen. Damit reiht sich Circle in die Riege von Visa und Mastercard ein, deren Aktienkurse nach der Senatsabstimmung gefallen sind.
Jeff erwartet, dass Circle direkt mit den beiden genannten Unternehmen konkurrieren wird, nicht nur im Kryptobereich, sondern im gesamten Zahlungsverkehr. Das ist mit ein Grund, warum die Kaufempfehlung jetzt ausgesprochen wurde, solange die Dynamik noch zunimmt. Unter den von Bloomberg tracAnalysten hat Circle derzeit eine Kaufempfehlung, eine Halteempfehlung und keine Verkaufsempfehlung.
Im Bereich der Regulierung beschränkt sich das Repräsentantenhaus nicht auf den GENIUS Act. Es arbeitet auch am STABLE Act, einem separaten Gesetzesentwurf, der sich mit dem Umgang mit dollarbasierten Token befasst. Beide Gesetzesentwürfe zielen darauf ab, klarere Regeln für Reserven, Lizenzen und Audits festzulegen, was Kryptounternehmen erstmals mehr rechtlichen Spielraum verschaffen würde.
Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy Digital, erklärte, der GENIUS Act könne den Dollarhandel grundlegend verändern. In einer Mitteilung an Investoren schrieb er: „Der GENIUS Act würde die Zahlungsabwicklung mit dem Dollar erheblich verbessern und dadurch Abwicklungszeiten beschleunigen, die Transparenz erhöhen, die Dominanz des Dollars stärken und die Nachfrage nach US-Staatsanleihen ankurbeln.“
Er fügte hinzu, dass das Gesetz echten Verbraucherschutz, Sicherheitenanforderungen und eine angemessene Regulierungsaufsicht mit sich bringen würde. Vor allem aber würde es sowohl traditionellen Finanzinstituten als auch neuen Krypto-Unternehmen ermöglichen, Dollar auf öffentlichen Blockchains und nicht auf privaten Ledgern zu transferieren. Dies ebne den Weg für eine stärkere Nutzung von Bitcoin, eine breitere Akzeptanz von Kryptowährungen und einen Vorstoß in DeFi, so seine Aussage.
Abseits der politischen Debatte zeigen bereits große Namen Interesse. Amazon und Walmart sollen die Einführung eigener Stablecoins prüfen. Auch Apple, Uber undbnb beschäftigen sich Berichten zufolge mit diesem Thema, angesichts der steigenden Nachfrage nach günstigeren und schnelleren Zahlungsmethoden.
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