CIA und Crypto AG: Die Masken wurden enthüllt

Der neueste Skandal in der Kryptowährungsszene dreht sich um die Verbindung zwischen Crypto AG und Geheimdiensten. Der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA und Crypto AG – ein angesehener Name in der Kryptoindustrie – erweisen sich nun als zwei Teile desselben Puzzles, in das auch der Bundesnachrichtendienst (BND) verwickelt ist.
Um das Gesamtkonzept umzusetzen, präsentiert sich Crypto AG seit Jahrzehnten, genauer gesagt seit dem Zweiten Weltkrieg, als neutrale Plattform, die Verschlüsselungs- und Sicherheitsdienste für die digitale Industrie in mehr als 120 Ländern anbietet.
CIA- und Crypto AG-Saga
Nun, fast sieben Jahrzehnte später, enthüllte die Washington Post (WP) am 11. Februar 2020, wie die CIA und Crypto AG in Zusammenarbeit mit dem deutschen BND die ganze Zeit über an private und versteckte Daten gelangten.
Überraschenderweise enthüllt die Washington Post, dass gigantische Missionen, die in der operativen Geschichte des amerikanischen Geheimdienstes von entscheidender Bedeutung waren, wie etwa die Geiselnahme im Iran 1979, mithilfe der Crypto AG ermöglicht wurden. Das ursprünglich unter dem Namen „Thesaurus“ geführte Projekt wurde von den Geheimdiensten schließlich „Rubicon“ getauft, wie die Washington Post enthüllt.
WP führt weiter aus, dass der BND in den 1990er Jahren mit dem Politikwechsel in Deutschland beschloss, die Beteiligung der CIA am Verkauf ihrer Anteile an die Geheimdienste zu beenden, wodurch Crypto AG für die Welt noch gefährlicher wurde. Wie sich herausstellt, ist der Austausch von Informationen für Unschuldige weniger schädlich, da er dem Schutz von Informationen dient, anstatt Chaos zu stiften.
Die von der Washington Post berichtete Affäre zwischen CIA und Crypto AG endete nicht aufgrund mangelnder Informationen; vielmehr wurden die Dienste durch die jüngsten technologischen Entwicklungen überflüssig. Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie mögen zwar zu den vielen Technologien gehören, die das System obsolet machen, doch lässt sich nicht leugnen, dass der Versuch des Telegram-TON-Netzwerks, sichere Kommunikation zu gewährleisten, Teil des langjährigen Kampfes zwischen Regierungen und Nutzern um Datenschutzrechte ist.
Wie viele Informationen die CIA bisher erhält und wie der Zugriff auf diese Informationen aussieht, ist den Endnutzern jedoch weiterhin unbekannt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels gab es trotz der medialen Berichterstattung noch keine offizielle Stellungnahme der CIA zu diesem Thema.
Titelbild von KDM
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.















