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Chinesische Untergrundbanken sind die finanzielle Lebensader organisierter Verbrecherbanden weltweit: TRM Labs

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 2 Minuten,
Eine von den USA angeführte Gruppe wirft chinesischen Firmen Hacking-Aktivitäten für Geheimdienste vor
  • TRM Labs hat einen Bericht veröffentlicht, der detailliert beschreibt, wie chinesische Untergrundbanken, ein beliebtes Instrument der organisierten Kriminalität, funktionieren und welche Strategien zu ihrer Zerschlagung beitragen können.
  • TRM behauptet, dass Banken und kriminelle Gruppen in einem weltweiten Netzwerk eine symbiotische Beziehung unterhalten. 
  • Die Existenz dieser Banken hat Berichten zufolge auch eine illegale Schattenroute ermöglicht, die unter anderem den Drogenhandel zwischen Amerika und China unterstützt.

Laut einem Bericht von TRM Labs vom Mai 2025 sind chinesische Untergrundbankennetzwerke für die Operationen organisierter krimineller Gruppen weltweit von entscheidender Bedeutung geworden. 

Diese Netzwerke, auch bekannt als „fei qian“ oder fliegendes Geld, operieren im Verborgenen und außerhalb der traditionellen Bankvorschriften und ermöglichen dadurch eine Reihe illegaler Aktivitäten, vom Drogenhandel bis hin zur Cyberkriminalität.

Die symbiotische Beziehung zwischen globalen kriminellen Netzwerken und chinesischen Untergrundbanken

Laut einem Berichtbesteht eine symbiotische Beziehung zwischen chinesischen Untergrundbanken und organisierten kriminellen Gruppen weltweit, die sich der behördlichen Aufsicht entzieht.

Es ist bekannt, dass diese Netzwerke informelle Werttransfersysteme wie „Spiegelbörsen“ nutzen, um Gelder über Grenzen hinweg zu transferieren. Dies hilft ihnen, die AML-Alarme in regulierten Bankensystemen zu vermeiden.

Dieses Netzwerk ermöglicht es einem Vermittler in den USA, cash von Drogenkartellen einzusammeln und in China einen entsprechenden Gegenwert bereitzustellen – oft in Kryptowährung oder durch handelsbasierte Geldwäsche (TBML) – ohne dass grenzüberschreitende Geldtransfers erforderlich sind.

Auf diese Weise konnten Kartelle illegale Gewinne ins Ausland transferieren und gleichzeitig wohlhabenden chinesischen Kunden, die an Kapitalflucht interessiert waren, dabei helfen, Chinas strenge Kapitalverkehrskontrollen zu umgehen – eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft entstand.

Laut TRM Labs erstreckt sich die Reichweite dieser Netzwerke mittlerweile auf den gesamten Globus, sodass sie ein vielfältiges Klientel krimineller Organisationen bedienen können, von mexikanischen Kartellen bis hin zu nordkoreanischen Hackern.

Die Kartelle verlassen sich beispielsweise auf chinesische Untergrundbanker, um Drogengelder zu waschen, wie ein in Los Angeles ansässiger Ring zeigt, der über 50 Millionen US-Dollar an Drogeneinnahmen über Krypto- und handelsbasierte Systeme wusch.

In ähnlicher Weise sind nordkoreanische Hacker auf chinesische OTC-Broker angewiesen, um gestohlene digitale Vermögenswerte in Fiatgeld oder Rohstoffe umzuwandeln und so globale Sanktionen zu umgehen.

Das symbiotische Ökosystem lebt von der Fähigkeit von Untergrundbanken, als Brücke zwischen der cashkriminellen Unterwelt und der formalen Wirtschaft zu fungieren. Es ist auf verschlüsselte Kommunikationsplattformen wie WeChat und Telegram angewiesen und nutzt regulatorische Lücken in Ländern mit schwacher Aufsicht aus, um die Verschleierung illegaler Gelder zu gewährleisten.

Die Finanzierungswege des Drogenhandels

Besonders alarmierend an den chinesischen Untergrundbankennetzwerken ist, dass ihre Fähigkeiten es ihnen ermöglicht haben, sich zu einer undurchsichtigen Finanzpipeline zu entwickeln, die illegale Aktivitäten, insbesondere den lukrativen Drogenhandel zwischen Amerika und China, fördert.

Der Bericht von TRM behauptet, dass das System, das außerhalb regulierter Kanäle operiert, es Kartellen wie Sinaloa ermöglicht, jährlich Hunderte von Millionen zu waschen, während chinesische Broker von kleinen Provisionen, typischerweise 1-2%, profitieren.

Die zunehmende Verbreitung von Kryptowährungen hat diese Geldflüsse revolutioniert, da sie es diesen Gruppen ermöglicht, schnellere, größere und anonymere Transaktionen durchzuführen. So TRM Labs einzahlten cash an Krypto-Geldautomaten oder -Börsen Bitcoin um sie anschließend an von China kontrollierte Wallets zu transferieren.

Diese Gelder werden dann für den Kauf von Vorläuferchemikalien für die Fentanyl-Herstellung oder anderer Güter verwendet, die anschließend wieder in den Drogenhandel investiert werden. Dieses System verschärft nicht nur die Opioidkrise, sondern unterstützt auch eine breitere Schattenwirtschaft, darunter die Umgehung nordkoreanischer Sanktionen und russische Militärlieferketten.

Um die Handelskette zu unterbrechen, bedarf es fortschrittlicher Blockchain-Analysen, internationaler Zusammenarbeit und proaktiver Maßnahmen, wie beispielsweise der gezielten Bekämpfung wichtiger Knotenpunkte wie OTC-Broker.

Es gab bereits erfolgreiche Fälle, wie beispielsweise Binance das Einfrieren von Konten nordkoreanischen Geldwäschern in Verbindung standen, im Jahr 2022. Die ständige Innovation der Netzwerke bedeutet jedoch, dass die Strafverfolgungsbehörden wachsam bleiben und ihre Arbeit noch besser machen müssen.

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