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Chinesische Aktien verzeichnen nach Konjunkturprogramm die beste Woche seit über einem Jahrzehnt

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Chinesische Aktien erleben nach den Konjunkturmaßnahmen die beste Woche seit über einem Jahrzehnt.
  • Chinesische Aktien erlebten gerade ihre beste Woche seit 2008, nachdem die Regierung 114 Milliarden Dollar in den Markt gepumpt hatte.
  • Der CSI 300-Index legte diese Woche um 15,7 % zu, und der Hang Seng-Index in Hongkong stieg um 13 %.
  • Diese massive Rallye beflügelte die europäischen Märkte und ließ die Rohstoffpreise, beispielsweise für Kupfer und Eisenerz, in die Höhe schnellen.

Chinesische Aktien erlebten gerade ihre beste Woche seit 2008. Nachdem die Regierung ein Konjunkturpaket in Höhe von 114 Milliarden Dollar in den Markt gepumpt hatte, stieg der CSI 300 Index, der Unternehmen in Shanghai und Shenzhen trac, innerhalb einer Woche um 15,7 %.

Dies ist der größte Sprung seit November 2008, als China etwas Ähnliches unternahm, um eine globale Finanzkrise zu bekämpfen.

Die Rallye trieb die europäischen Aktienkurse und sogar die Preise für Industriemetalle nach oben. Die chinesische Führung setzt alles daran, die Kapitalmärkte zu stabilisieren, die Immobilienkrise zu bewältigen und die Binnennachfrage anzukurbeln. 

Sie wollen ihr Wirtschaftswachstumsziel von 5 % für das Jahr erreichen. Dieses Konjunkturpaket dient einzig und allein der Erreichung dieses Ziels.

114 Milliarden Dollar an Liquidität

Am Dienstag kündigte die Chinesische Volksbank einen Kreditpool in Höhe von 800 Milliarden RMB (114 Milliarden USD) an. 

Dies soll Unternehmen dabei helfen, ihre eigenen Aktien zurückzukaufen und es Nichtbanken-Finanzinstituten (wie Versicherern) ermöglichen, lokale Aktien zu erwerben.

Die Idee ist simpel: Den Markt mit Liquidität fluten und ihn in Bewegung halten. Der CSI 300-Index legte am vergangenen Freitag um 4,5 % zu.

In Hongkong stieg der Hang-Seng-Index diese Woche um 13 Prozent – ​​der größte Anstieg seit 1998 während der Asienkrise.

Europäische Luxusunternehmen, die auf chinesische Konsumenten angewiesen sind, werteten die Zuwächse als gutes Zeichen und erwarten weitere Ausgaben der chinesischen Mittelschicht.

Auch in den USA ging es nicht ruhig zu. Die Wall Street reagierte positiv, der S&P 500 schloss diese Woche dreimal auf Rekordhochs.

Investoren erkannten das Potenzial für einen Anstieg der globalen Nachfrage und begannen, aktiv zu werden. Einige Beschränkungen bestehen jedoch weiterhin.

Im August beschränkten die chinesischen Behörden die täglichen Datenflüsse aus dem Hong Kong Stock Connect-Programm, das die Aktivitäten ausländischer Investoren an Festlandaktien aufzeigt. 

Marktchaos

Es überrascht nicht, dass an den Börsen Hochbetrieb herrschte. Das Aktienhandelsteam von Citi in Asien meldete in den letzten drei Tagen einen Rekordzufluss von Kunden in Hongkonger und chinesische Festlandaktien.

David Chao, globaler Marktstratege bei Invesco, setzt darauf, dass die Rallye anhalten könnte. „An den chinesischen Märkten dreht sich alles um Dynamik“, sagte er.

Er verglich die aktuelle Rallye mit dem Aufschwung von 2014-2015, als der Shanghai-Index um 150 % stieg, bevor er wieder abstürzte. 

Doch diesmal schwächen die Zinssenkungen der Fed den Dollar, und das könnte dazu führen, dass mehr Investoren aus dem globalen Technologiesektor in günstigere Schwellenländer wie China abwandern.

Die Konjunkturmaßnahmen treiben auch die Rohstoffpreise allgemein in die Höhe. Kupfer, Aluminium und Zink verteuern sich. China ist aufgrund seines Produktionssektors ein bedeutender Abnehmer dieser Metalle.

Der Kupferpreis ist seit Dienstag um mehr als 5 % gestiegen und hat die Marke von 10.000 US-Dollar pro Tonne durchbrochen – den höchsten Stand seit drei Monaten.

Auch Eisenerz erholte sich. Die Preise waren aufgrund der schwachen Stahlnachfrage auf ein Zweijahrestief gefallen. Doch nun steigen sie wieder.

Der Ölpreis folgte diesem Trend jedoch nicht. Nachrichten, wonach Saudi-Arabien die Fördermenge erhöhen könnte, dämpften jegliche Preisanstiege.

Alle schauen nun gespannt zu, was als Nächstes passiert.

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