Einführung des digitalen Yuan in China im ersten Quartal 2020 aufgrund des Coronavirus nicht möglich

Die Einführung des chinesischen digitalen Yuan könnte sich aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs verzögern. Die jüngste Gesundheitskrise hat die Initiative der chinesischen Regierung für „Digitale Währung undtronZahlungen“ beeinträchtigt. Die Regionalregierungen vieler Provinzen kämpfen mit der Eindämmung des Ausbruchs, der im November 2019 in der Provinz Wuhan begann.
Der ursprünglich für das erste Quartal 2020 geplante Starttermin des digitalen Yuan erscheint nun unrealistisch, da die Entwicklung der Staatswährung nicht mehr im Vordergrund steht. Laut der Global Timesist China jedoch zuversichtlich, den digitalen Yuan noch in diesem Jahr einzuführen.
Der chinesische digitale Yuan soll 2020 eingeführt werden
Vor der Coronavirus-Epidemie war die Chinesische Volksbank hinsichtlich des Projektstarts äußerst optimistisch. Die Einführung des „virtuellen cash“ wurde mit Hochdruck vorangetrieben. Die geplante digitale Währung galt 2020 als eines der wichtigsten Ziele der Bank, und die Forschung und Entwicklung standen im Fokus. Neben dem Hauptsitz in Peking wurden in Suzhou und Shenzhen zwei eigene Forschungsinstitute eingerichtet, um tracdie Einführung
Trotz der Verzögerung arbeitet China weiterhin mit Hochdruck an der Einführung des DCEP noch vor Ende 2020. Die PBOC verfügt über die notwendigen Ressourcen, das technische Know-how und die Fachkräfte, um das Projekt zum Erfolg zu führen. Der Termin hat sich zwar etwas verschoben, aber das Projekt befindet sich nach wie vor in einer inaktiven Phase. Der Ausbruch des Coronavirus verursachte unvorhergesehene Verzögerungen, da die Arbeit in vielen Ministerien und Regierungsinstitutionen eingestellt wurde. Forschungspersonal, Mitarbeiter der PBOC, politische Entscheidungsträger usw. standen über einen längeren Zeitraum nicht zur Verfügung. Der Entwicklungsprozess kam zum Erliegen.
Der chinesische digitale Yuan wird ein Trendsetter sein
Die PBoC wird damit zweifellos einen neuen Meilenstein auf dem Weg zu echten digitalen Zentralbankwährungen setzen. Laut Cao Yin, dem stellvertretenden Direktor des Advanced Research Institute of Blockchain an der Tsinghua-Universität, ist der technologische Fahrplan für die Einführung bereit. Er fügte hinzu, dass das DCEP-Projekt bereits vielversprechende Ergebnisse erzielt habe.
China musste nach dem Ausbruch des Coronavirus große Mengen an Bargeld vernichten. Dies unterstreicht dietronder Einführung digitaler Währungen, die keinen physischen Kontakt erfordern. Virtuelle Währungen bieten in einem solchen Szenario einen enormen Vorteil. Die Verbreitung von Krankheiten durch cash verhindert werden cash. Mit der bevorstehenden Einführung des chinesischen digitalen Yuan wird dieser jedoch mit starker Konkurrenz aus Japan, Europa und anderen asiatischen Ländern konfrontiert sein.
Titelbild von Pixabay
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Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
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