Trotz Chinas äußerst positiver Haltung gegenüber Blockchain verzeichnen Statistiken einen Rückgang der chinesischen Blockchain-Investitionen um 40 Prozent.
Der Rückgang chinesischer Blockchain-Investitionen
Die Investitionen in Blockchain-Technologie erreichten 2018 in China einen Rekordwert, gingen 2019 jedoch wieder zurück. Gleichzeitig sank die Zahl der Transaktionen und Projekte im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent.
Laut Daten von Rhino Data und Xinhua, einem staatlichen chinesischen Medienunternehmen, beliefen sich die Blockchain-Investitionen auf insgesamt 24,4 Milliarden Yuan (ca. 3,6 Milliarden US-Dollar). Die veröffentlichte Studie zeigt, dass dies einem Rückgang von 40,8 Prozent gegenüber den Blockchain-Investitionen im Jahr 2019 entspricht.
Ungeachtet dessen verzeichnete 2019 gegenüber 2017 einen stetigen Anstieg sowohl des Investitionsvolumens als auch der Anzahl der getätigten Investitionen. Während 2017 lediglich 168 Investitionsabschlüsse registriert wurden, konnten 2019 über 240 Blockchain-bezogene Investitionen abgewickelt werden.
Xinhua enthüllte auch den Beitrag verschiedener Investitionsarten. Die Studie ergab, dass 2019 43,3 Prozent der Investitionen über Finanzierungsrunden wie die Serie A getätigt wurden. Bemerkenswert ist außerdem, dass die Blockchain-Community des Landes im ersten Halbjahr eine geringe Aktivität aufwies, während das zweite Halbjahr von zahlreichen Ideen wie Fusionen und Übernahmen geprägt war, möglicherweise aufgrund der Ankündigung des digitalen Yuan.
dent Ansicht vieler den Weg für eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) ebnen soll. Präsident Xi Jinping beteiligte sich an diesen Bemühungen um eine stärkere Verbreitung der Blockchain-Technologie dent wurde eine Verstärkung der nationalen Blockchain-Aktivitäten gefordert, weshalb der Rückgang der Investitionen ein überraschendes Ergebnis ist.
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