China wird Vizepremier He Lifeng am Montag zu einer weiteren Runde von Handelsgesprächen mit den Vereinigten Staaten nach London entsenden, im Anschluss an ein direktes Telefongespräch zwischendent Donald Trump unddent Xi Jinping.
Die Einzelheiten des Treffens wurden am Freitagnachmittag von Trump in einem Beitrag auf Truth Social bekannt gegeben, in dem er schrieb: „Das Treffen sollte sehr gut verlaufen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!“
Dies wird die erste direkte Verhandlung seit der vorübergehenden Lockerung der Zölle durch beide Seiten nach den Gesprächen in Genf im vergangenen Monat sein. Laut CNBC werden an dem Treffen Finanzminister Scott Bessent, Handelsminister Howard Lutnick und der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer, der die US-Delegation vertritt, teilnehmen.
Trump kündigte diese erneuten Gespräche kurz nach seinem Telefonat mit Xi am Donnerstag an, einem Gespräch, das Berichten zufolge lange dauerte und in dem es um ungelöste Handelsspannungen ging.
Diese Gespräche finden statt, während beide Länder in einem langwierigen Wirtschaftskonflikt verstrickt sind. Obwohl der Warenhandel zwischen ihnen im vergangenen Jahr 582 Milliarden US-Dollar erreichte, fehlt es weiterhin anmatic Vertrauen.
Peking und Washington schieben sich gegenseitig die Schuld zu, nachdem die Genfer Versprechen ins Stocken geraten sind
Nach der Vereinbarung in der Schweiz im letzten Monat warf China den USA vor, von den getroffenen Vereinbarungen abzurücken. Peking kritisierte insbesondere die Anweisung des US-Handelsministeriums an amerikanische Unternehmen, chinesische Halbleiter zu meiden.
Als weitere Maßnahme, die den Druck erhöhte, kündigte die Trump-Regierung an, die Visa einiger chinesischerdentin den USA zu widerrufen. Dieser Schritt löste weitere Proteste aus Peking aus, das Washington vorwarf, die Spannungen absichtlich zu verschärfen.
Auf der anderen Seite behauptete Trumps Team, China habe ein während der Genfer Treffen gegebenes Versprechen nicht eingehalten – vor allem die Zusage, zusätzliche Exporte von Seltenen Erden zu genehmigen.
Die USA benötigen diese Rohstoffe für Hightech-Industrien, doch die Lieferungen sind noch nicht eingetroffen. Nach dem Telefonat am Donnerstag postete Trump: „Es sollte keine Fragen mehr hinsichtlich der Komplexität von Seltenerdprodukten geben“, ohne jedoch zu erläutern, was er damit meinte.

