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China hortet Gold, nachdem es seine Währung abgewertet hat

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
China hortet Gold, nachdem es seine Währung abgewertet hat
  • China stockt seine Goldreserven wieder auf und hat sie im Dezember um 73,29 Millionen Unzen erhöht.
  • Der Yuan fiel unter 7,3 pro Dollar, da Peking seinen Griff lockerte, um den Wachstumsdruck zu mindern.
  • Die Goldpreise blieben bei rund 2.634 US-Dollar, gefangen zwischen steigenden US-Renditen und einem schwächeren Dollar.

China hat einen Plan, und der beinhaltet riesige Goldreserven und einen schwächeren Yuan. Die Chinesische Volksbank (PBOC) hat ihre Goldreserven im Dezember den zweiten Monat in Folge aufgestockt und damit massiv zugekauft.

zufolge Angabenhält die PBOC derzeit 73,29 Millionen Feinunzen Gold, gegenüber 72,96 Millionen im November. Dies folgt auf eine sechsmonatige Pause bei den Goldkäufen.

Die Preise des Edelmetalls schossen im vergangenen Jahr dank der lockeren US-Geldpolitik und der Nachfrage nach sicheren Anlagen in die Höhe und erreichten einen Rekordhöhepunkt. Die Wahl von Donald Trump stärkte jedoch den Dollar und dämpfte die positive Entwicklung des Goldpreises.

Die Goldpreise sind stabil, aber der Markt ist nervös

Gold ist bekanntlich nicht billig. Der Preis des Edelmetalls liegt aktuell bei rund 2.634 US-Dollar pro Unze, ein leichter Rückgang nach zwei Verlusttagen. Händler beobachten jede Bewegung genau und versuchen, die weitere Entwicklung vorherzusagen. Die Unsicherheit bezüglich Trumps Handelspolitik trägt zusätzlich zur Verwirrung bei.

Auf der einen Seite die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen und erreichten den höchsten Stand seit Mai. Auf der anderen Seite geriet der Dollar unter Druck und fiel Anfang der Woche um 0,6 %. Für Gold herrscht ein Tauziehen: Höhere Renditen drücken in der Regel den Goldpreis, während ein schwächerer Dollar ihn stützt.

Unterdessen sind Hedgefonds nicht mehr so ​​optimistisch wie früher. Laut Daten der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) sind die Wetten auf steigende Goldpreise auf den niedrigsten Stand seit sechs Monaten gefallen. Und als ob das nicht schon genug wäre, hat Goldman Sachs seine vielbeachtete Prognose, dass der Goldpreis die 3.000-Dollar-Marke pro Unze erreichen würde, gerade erst verschoben.

Sie gehen nun von Mitte 2026 aus, da weniger Zinssenkungen der US-Notenbank erwartet werden. Doch nicht nur Gold ist betroffen. Auch Silber, Palladium und Platin befinden sich in einer unsicheren Lage.

Der Verfall des Yuan: Chinas stille Strategie

Während China seine Goldreserven anhäuft, lässt es gleichzeitig seine Währung an Wert verlieren. Der Yuan durchbrach im Dezember die Marke von 7,3 Yuan pro Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Ende 2023. Das ist ein ernstes Problem. Die chinesische Zentralbank (PBOC) hatte den Yuan wochenlang stabil gehalten, trotz zunehmender wirtschaftlicher Schwierigkeiten.

Der jüngste Kursrückgang deutet jedoch darauf hin, dass Peking seinen Einfluss lockert und die Währung sinken lässt, um den Wachstumsdruck zu mindern. Die Märkte reagierten prompt. Der Yuan im Inland fiel um bis zu 0,3 % auf 7,3190, erholte sich dann aber wieder leicht.

Fällt der Kurs unter 7,3510, würde der Yuan auf ein Niveau sinken, das zuletzt 2007 erreicht wurde. Die Auswirkungen sind bereits bei anderen Währungen spürbar. Der taiwanesische Dollar ist so schwach wie seit 2016 nicht mehr, und auch der südkoreanische Won steht kaum besser da.

Doch jetzt wird es interessant. Chinesische Staatsbanken, normalerweise die erste Anlaufstelle der PBOC, stellten den Dollarverkauf kurzzeitig bei einem Kurs von 7,3 ein. Dies gab Händlern freie Hand, den Yuan weiter zu drücken. Die Banken stiegen später bei etwa 7,31 wieder ein, was zeigt, dass Peking den Währungsverfall nicht unkontrolliert hinnehmen will.

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