- China unterbreitet Trump ein Handelsabkommen in der Hoffnung, das gescheiterte Phase-1-Abkommen von 2020 wiederzubeleben und weitere US-Zölle zu vermeiden.
- Sie bieten an, US-amerikanische Technologie- und Agrarprodukte zu kaufen und in amerikanische Industrien wie die Batterieherstellung für Elektroautos zu investieren.
- Das Schicksal von TikTok ist Teil der Gespräche, aber China wird die Kontrolle über seinen geheimen Algorithmus nicht so einfach aufgeben.
dent Donald Trumps Kumpel, Chinasdent Xi Jinping, beeilt sich, die Beziehungen zu Amerika zu verbessern, bevor der mit Spannung erwartete Handelskrieg am Montag beginnt. Er ruft zu einem Waffenstillstand in einem Konflikt auf, den er nie begonnen hat und den er verzweifelt zu beenden suchte.
Laut einem Bericht des Wall Street Journal bereitet Peking ein Handelsabkommen mitdent Trump vor, das darauf abzielt, die von ihm am Samstag angekündigten 10-prozentigen Zölle gegen China sowie Technologiebeschränkungen hinauszuzögern oder abzuschaffen.
Berichten zufolgezielt der Vorschlag darauf ab, das 2020 geschlossene Phase-1-Handelsabkommen wiederzubeleben, das vor seiner Umsetzung scheiterte. Doch diesmal enthält Chinas Plan einige neue Angebote, die Trumps Aufmerksamkeit erregen sollen.
Phase Eins 2.0: Chinas Zusage von 200 Milliarden Dollar wird wiederbelebt
Bereits 2020 versprach Peking, die Käufe amerikanischer Waren und Dienstleistungen innerhalb von zwei Jahren um 200 Milliarden US-Dollar zu steigern. Das Ergebnis war katastrophal. Laut Schätzungen des Peterson Institute for International Economics erreichte China nicht einmal 60 % des Ziels.
Der Bericht des Journals behauptet jedoch, dass es diesmal anders sein wird – zumindest auf dem Papier. China sei bereit, seine Käufe auf Produkte zu konzentrieren, die es tatsächlich benötigt, wie etwa Technologiehardware, Chips, Halbleiter und US-Energieprodukte.
Das ist eine enorme Abweichung vom ursprünglichen Abkommen, das viele Analysten als überambitioniert und unrealistisch bezeichneten. China macht zudem neue Investitionszusagen für US-amerikanische Industrien, insbesondere für die Produktion von Batterien für Elektroautos. Peking möchte, dass dies wie eine Win-Win-Situation für beide Länder erscheint.
Quellen in Washington zufolge könnte die Investitionsstrategie darauf abzielen, einige Bedenken hinsichtlich der wachsenden Abhängigkeit Amerikas von der chinesischen Produktion zu zerstreuen.
Um Währungsfragen von der Tagesordnung zu nehmen, verpflichtet sich China außerdem, den Yuan nicht abzuwerten, um seine Exporte wettbewerbsfähiger zu machen.
Chinesische Beamte sollen außerdem erklärt haben, sie würden sich verpflichten, die Exporte der Vorläuferstoffe zu reduzieren, die zur Herstellung des tödlichen Medikaments Fentanyl verwendet werden, das Trump sehr beunruhigt.
Doch nicht jeder ist von Chinas Angeboten überzeugt. Howard Lutnick, Trumps neuer Handelsminister, machte während seiner Anhörung zur Bestätigung in der vergangenen Woche deutlich, dass Technologiebeschränkungen weiterhin Priorität haben müssen.
Howard nannte das chinesische KI-Startup DeepSeek als Beispiel und erklärte, dem Unternehmen sei es gelungen, die US-Exportkontrollen für Chips zu umgehen und einen Chatbot zu entwickeln, der mit amerikanischen Modellen konkurriert. „Damit muss Schluss sein“, sagte er und versprach eine „sehrtronReaktion“ auf zukünftige Verstöße.
Finanzminister Scott Bessent hingegen scheint verhandlungsbereiter zu sein. Während seiner Anhörung zur Bestätigung seiner Ernennung schlug er vor, die Kaufgarantien der ersten Phase durchzusetzen und gegebenenfalls eine Nachholklausel einzuführen, um frühere Versäumnisse auszugleichen.
Doch er wird sich mit Gegenwind von anderen Regierungsbeamten auseinandersetzen müssen, wie etwa Peter Navarro, die weiterhin auf ein härteres Vorgehen gegen Peking drängen.
TikTok und die Spannungen zwischen Technologieunternehmen erschweren die Gespräche
Chinas Angebot sieht unter anderem vor, den TikTok-Streit als „Handelsangelegenheit“ zu behandeln und die Regierung aus den Verhandlungen herauszuhalten. Trump hatte zuvor eine 50/50-Aufteilung der US-amerikanischen und chinesischen Interessen an TikTok gefordert, doch Pekings neue Haltung deutet darauf hin, dass ByteDance, das Mutterunternehmen der App, die Details mit potenziellen amerikanischen Investoren aushandeln wird.
Das heißt aber nicht, dass der Prozess reibungslos verlaufen wird. Ein zentraler Knackpunkt ist der TikTok-Algorithmus, das Geheimnis hinter den Inhaltsempfehlungen. Peking hat diesen Algorithmus auf seine Exportkontrollliste gesetzt, weshalb unklar ist, ob chinesische Behörden ihn in einem möglichen Abkommen zulassen werden.
Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ ist esdent Xis Ziel, Trump davon zu überzeugen, dass ein Abkommen beiden Ländern Vorteile bringen kann, ohne dass diese zu viel Verhandlungsmacht aufgeben müssen. Seit seinem Amtsantritt vor sieben Tagen hat Trump Chinas massiven Handelsüberschuss mit den USA ins Visier genommen, der regelmäßig Hunderte von Milliarden Dollar übersteigt.
Seine Strategie besteht darin, Peking zu zwingen, mehr US-Produkte zu kaufen, um diese Lücke zu schließen. Er verknüpft die Handelsverhandlungen aber auch mit geopolitischen Fragen, wie etwa der Bitte um Chinas Hilfe bei der Beendigung des russischen Krieges in der Ukraine.
Chinesische Regierungsvertreter sehen den bevorstehenden Gipfel zwischen Trump und Xi als Verhandlungschance.dent Han Zheng, der China bei Trumps Amtseinführung am 20. Januar vertrat, hat bereits mit Mitgliedern der neuen Regierung über Handel, TikTok, Fentanyl und andere Themen gesprochen.
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