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China verschärft das Vorgehen gegen Cyberkriminalität im Zusammenhang mit Blockchain und Metaverse

VonIbrahim AbdulazizIbrahim Abdulaziz
Lesezeit: 2 Minuten
Cyberkriminalität
  • China geht wegen zunehmender Betrugsfälle verstärkt gegen Cyberkriminalität im Blockchain- und Metaverse-Bereich vor; die Anklagen wegen Internetdiebstahls und Produktfälschung steigen rasant an.
  • Die SPP warnt vor Anlagebetrug in der Kryptoökonomie angesichts eines Anstiegs von Cyberkriminalität, einschließlich Telekommunikationsbetrug.
  • Die PBoC fordert eine globale Krypto-Regulierung, während Hongkong kryptofreundliche Regeln befürwortet, um Innovationen anzuregen und Investoren zu schützen.

Angesichts des Anstiegs von Online-Betrug und Cyberkriminalitäthat die Oberste Volksstaatsanwaltschaft Chinas (SPP) ihre Bemühungen zur Bekämpfung krimineller Aktivitäten, die durch Blockchain-Technologie und Metaverse-Plattformen ermöglicht werden, verstärkt. 

Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis der Behörden über die Zunahme illegaler Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte, darunter Geldwäsche und Anlagebetrug.

Zunehmende Cyberkriminalitätsbedrohungen erfordern proaktive Maßnahmen

Die SPP berichtet von einem deutlichen Anstieg der Cyberkriminalität auf Blockchains und innerhalb des Metaverse. Kriminelle nutzen Kryptowährungen zunehmend für illegale Zwecke wie Geldwäsche, was die Bemühungen zur tracihrer illegalen Erträge erschwert. 

Ge Xiaoyan, stellvertretende Generalstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft, gab einen alarmierenden Anstieg der Anzeigen wegen Telekommunikationsbetrugs im Zusammenhang mit Cyberkriminalität um 64 % im Vergleich zum Vorjahr bekannt und unterstrich damit die Ernsthaftigkeit der Lage. Auch traditionelle Straftaten wie Glücksspiel, Diebstahl, Schneeballsysteme und Geldfälschung haben sich in den Cyberspace ausgebreitet und stellen die Strafverfolgungsbehörden vor große Herausforderungen.

Offizielle Statistiken, die von Xiaoyan veröffentlicht wurden, deuten auf einen besorgniserregenden Trend hin: Die Anzeigen wegen Internetdiebstahls sind um fast 23 % gestiegen, und die Anzeigen im Zusammenhang mit Online-Produktpiraterie und dem Verkauf minderwertiger Waren haben sich um fast 86 % in die Höhe geschnellt. 

Zwischen Januar und November erhoben die Staatsanwaltschaften Anklage gegen rund 280.000 Personen in Fällen von Cyberkriminalität, was einem deutlichen Anstieg von 36 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bemerkenswert ist, dass diese Cyberdelikte 19 % aller in diesem Zeitraum erhobenen Strafanzeigen ausmachten und damit das Ausmaß der Herausforderung für die Strafverfolgungsbehörden verdeutlichen.

Angesichts der sich wandelnden Bedrohungslage wird zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen

Zhang Xiaojin, Direktor der Vierten Staatsanwaltschaft der SPP, warnte die Bürger und Teilnehmer am Handel mit digitalen Vermögenswerten eindringlich vor der zunehmenden Verbreitung von Anlagebetrugsfällen in der lokalen Kryptoökonomie. 

Xiaojin hob das Aufkommen neuer Cyberkriminalität hervor, die Metaverse, Blockchain und Binäroptionsplattformen ausnutzt, wobei digitale Währungen als Brennpunkte für kriminelle Aktivitäten dienen. 

Der Direktor betonte die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit angesichts sich ständig weiterentwickelnder Cyberbedrohungen und forderte die Beteiligten auf, bei ihren Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten Vorsicht walten zu lassen.

Unterschiedliche Regulierungsansätze: Festlandchina vs. Hongkong

Chinas proaktive Haltung bei der Bekämpfung von Straftaten im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten steht im Gegensatz zum Ansatz Hongkongs, wo die Behörden sich für kryptofreundliche Regulierungen entschieden haben, um das Ökosystem digitaler Vermögenswerte zu standardisieren und gleichzeitig die Interessen der Anleger zu schützen und Innovationen zu fördern. 

Die unterschiedlichen Strategien unterstreichen die Komplexität der regulatorischen Reaktionen auf die rasant wachsende Landschaft digitaler Vermögenswerte, wobei die Rechtsordnungen darum ringen, ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Innovation zu finden.

Die Chinesische Volksbank (PBoC) hat ihre Bemühungen zur Regulierung von Kryptowährungen und dezentralen Finanzsystemen intensiviert und dabei die Bedeutung eines koordinierten Regulierungsansatzes über Ländergrenzen hinweg betont. 

In ihrem jüngsten Finanzstabilitätsbericht unterstrich die PBoC die Notwendigkeit, die Kryptowährungsbranche durch gemeinschaftliche Anstrengungen zu regulieren, und signalisierte damit eine Abkehr von einseitigen Maßnahmen. 

Der Schwerpunkt der Zentralbank auf internationaler Zusammenarbeit spiegelt die wachsende Erkenntnis des globalen Charakters des Kryptowährungsökosystems und der Herausforderungen durch fragmentierte Regulierungsrahmen wider.

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