China hat seine Abneigung gegen die Kryptoindustrie wiederholt und zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um sie zu unterbinden, darunter das Verbot von Handel und Initial Coin Offerings (ICOs) in China. Jüngsten Meldungen zufolge hat die chinesische Zentralbehörde das mit Kryptowährungen verbundeneBitcoin Mining offiziell als unerwünschte Branche eingestuft.
Die zentrale Regierungsbehörde in China ist für die Gestaltung der Wirtschaftspolitik zuständig. Diese Behörde schlägt der chinesischen Regierung nun ein vollständiges Verbot der Kryptoindustrie vor.
Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) hat einen Prototyp-Vorschlag veröffentlicht, der eine Überarbeitung des aktuellen Richtlinienkatalogs für entsprechende Angelegenheiten nahelegt. Dieser Katalog stuft bitcoin -Mining und die gesamte Branche als unerwünscht ein und schlägt deren Abschaffung in China vor. Kryptowährungen werden darin als unproduktive oder umweltschädliche Branchen eingestuft.
Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) wurde in den 1990er Jahren gegründet und hat die Hauptaufgabe, Veränderungen und politische Maßnahmen im chinesischen Wirtschaftssektor zu beobachten und zu bewerten. Die ersten politischen Richtlinien wurden 2005 veröffentlicht und in den Folgejahren in Abständen von maximal ein bis zwei Jahren fortlaufend überarbeitet.
Die gleiche Regelung wird auch 2019 aktualisiert, nachdem sie zuletzt 2016 überarbeitet wurde. Die aktualisierte Fassung wird in der ersten Maiwoche veröffentlicht. Die Öffentlichkeit kann dann Änderungsvorschläge einbringen und ihre Meinung dazu äußern. Anschließend wird die offizielle, aktualisierte Version veröffentlicht und in Kraft gesetzt.
Es ist noch ungewiss, ob der neue Katalog die bitcoin -Mining-Branche begünstigen wird oder nicht. Angesichts der aktuellen Lage rechnet die Branche jedoch mit einem Verbot.
China hält bitcoin Mining für unerwünscht 