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Chinas KI-Industrie floriert trotz der US-Konfrontation.

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Die USA erwägen Beschränkungen für KI-Chip-Exporte nach China
  • Trotz der US-Exportkontrollen für Mikrochips, die darauf abzielen, Chinas KI-Entwicklung einzuschränken, floriert der chinesische Technologiesektor weiterhin.
  • Um den US-Vorschriften zu entsprechen, hat Nvidia für den chinesischen Markt gedrosselte Chipvarianten entwickelt, die aber dennoch Verbesserungen für chinesische Unternehmen bieten.
  • Die USA stehen vor der Herausforderung, Chinas technologischen Fortschritt zu bremsen, ohne dabei die eigenen Unternehmen zu schädigen und China dazu zu veranlassen, auf US-Chips zu verzichten.

Trotz der Versuche der US-Regierung, Chinas Entwicklung von Technologien der künstlichen Intelligenz (KI) durch Exportkontrollen für Mikrochips einzuschränken, floriert der Technologiesektor des Landes weiterhin.

einzudämmen Chinas . Diese Bemühungen hatten jedoch nur minimale Auswirkungen auf Chinas Technologiebranche.

US-Mikrochip-Steuerungen und Chinas Anpassung

Um den US-Vorschriften zu entsprechen, hat Nvidia für den chinesischen Markt verlangsamte Versionen seiner Chips entwickelt.

Branchenexperten prognostizieren, dass der neueste Chip, der Nvidia H800, für bestimmte KI-Aufgaben 10 bis 30 % länger benötigen und die Kosten im Vergleich zu Nvidias schnellsten US-Chips verdoppeln könnte. Dennoch stellen selbst diese langsameren Chips für chinesische Unternehmen ein Upgrade dar.

Tencent Holdings, eines der größten Technologieunternehmen Chinas, schätzt, dass der Einsatz der Nvidia H800 die Zeit, die zum Trainieren seines umfangreichsten KI-Systems benötigt wird, um mehr als die Hälfte reduzieren wird, von elf Tagen auf nur noch vier Tage.

Laut dem in Shanghai ansässigen Analysten Charlie Chai von 86Research sehen die KI-Firmen, mit denen er gesprochen hat, den Nachteil als relativ gering und beherrschbar an.

Chinas Fortschritt verlangsamen, ohne US-Unternehmen zu schädigen

Die USA stehen vor einem schwierigen Balanceakt: Sie müssen Chinas technologischen Fortschritt begrenzen, ohne dabei ihre eigenen Unternehmen zu schädigen.

Mit der Einführung der Mikrochip-Beschränkungen wollten die USA eine derart gravierende Störung vermeiden, dass China auf US-Chips verzichten und seine heimischen Chip-Entwicklungsbemühungen intensivieren würde.

Ein Aspekt der US-Strategie bestand darin, eine Grenze zu ziehen, die Chinas Fähigkeiten im Laufe der Zeit schrittweise schwächen würde, ohne dabei unmittelbare Störungen zu verursachen.

Trotz der Einschränkungen verkauft Nvidia seine H800-Chips weiterhin an große chinesische Technologieunternehmen wie Tencent, Alibaba Group Holding Ltd und Baidu Inc für KI-bezogene Aufgaben.

Chinas KI-Industrie: Überwindung von Beschränkungen und Anpassung an Herausforderungen

Während die US-Beschränkungen die Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen Chips eingeschränkt und die Leistungsfähigkeit von KI beeinträchtigt haben, glauben Experten in der KI-Branche, dass es Möglichkeiten gibt, diese Einschränkungen zu überwinden.

Naveen Rao, CEO von MosaicML, einem Startup, das sich auf die Optimierung von KI-Modellen für leistungsschwache Hardware spezialisiert hat, schätzt eine Systemverlangsamung von 10–30 %. Er ist jedoch überzeugt, dass algorithmische Umgehungslösungen das Problem für mindestens ein Jahrzehnt umgehen können.

Geld ist ein weiterer Faktor, der die Auswirkungen der Einschränkungen abmildern kann. Trotz höherer Kosten und längerer Trainingszeiten für KI-Systeme können sich große chinesische Unternehmen wie Alibaba und Baidu die finanzielle Belastung leisten.

Innovationen im Bereich KI: Verringerung der Auswirkungen von Geschwindigkeitsbegrenzungen in den USA

KI-Forscher arbeiten außerdem daran, die Größe ihrer Systeme zu reduzieren, um die Kosten für das Training von KI-Modellen wie ChatGPT zu senken. Durch den Einsatz von weniger Chips können sie die Kommunikation zwischen den Chips verringern und die Auswirkungen der US-Geschwindigkeitsbegrenzungen minimieren.

Cade Daniel, ein Softwareingenieur bei Anyscale, einem in San Francisco ansässigen Startup, das KI-Softwarelösungen anbietet, glaubt, dass die US-Exportbeschränkungen einen deutlicheren Einfluss gehabt hätten, wenn die Branche ihren bisherigen Kurs der Entwicklung größerer KI-Modelle fortgesetzt hätte.

Chinas KI-Branche hat ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt, indem sie sich an die US-Beschränkungen angepasst und Wege zum Erfolg gefunden hat. Der Technologiesektor des Landes ist weiterhin innovativ und wächst, selbst angesichts der Herausforderungen durch internationale Regulierungen.

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