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Celestial AI hat eine Verbindungslösung entwickelt, die den Stromverbrauch um 90 % senkt.

VonAamir SheikhAamir Sheikh
Lesezeit: 2 Minuten,
Himmlische KI
  • Celestial AI hat eine clevere Technik entwickelt, um HBM und DDR5 zu kombinieren und so den Stromverbrauch zu senken.
  • Ihre photonische Textiltechnologie zielt darauf ab, die Speichergrenze der KI zu durchbrechen.
  • Das Startup hat sich 175 Millionen Dollar an Finanzmitteln gesichert, um seine Lösung zu vermarkten.

Startups entwickeln neue Strategien, um die Grenzen der Technologie auszuloten und neue, bisher unvorstellbare Anwendungsmöglichkeiten für bestehende und neue Technologien zu finden. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Informatik, der den Aufstieg der KI mit sich bringt.

Das Startup Celestial AI hat eine neue Lösung zur Senkung des Stromverbrauchs von Computerchips um 90 % vorgestellt. Die Technologie kombiniert DDR5-Speicher mit HBM und steigert so die Effizienz des Chips. AMD wird die Technologie voraussichtlich als erstes Unternehmen einsetzen. 

Ein möglicher Deal mit AMD

Die Details sind noch unklar, aber das Startup soll mit mehreren potenziellen Kunden verhandeln, darunter einem großen Prozessorhersteller. Gerüchten zufolge könnte es sich um AMD handeln. AMD soll sich im Bereich der photonischen Textiltechnologie engagiert haben, einem Gebiet, das auch Celestial AI beschäftigt.

Kürzlich sicherte sich Celestial AI in einer Series-C-Finanzierungsrunde 175 Millionen US-Dollar, um die von dem Unternehmen entwickelte photonische Textiltechnologie zu kommerzialisieren, die nach eigenen Angaben die optischen Verbindungstechniken revolutionieren wird. Laut dem Startup…

„Unsere Photonic Fabric™-Technologiedefioptische Verbindungen für KI-Computing- und Speicherinfrastrukturen neu. Ein revolutionärer Sprung in der KI-Systemleistung, der den bestehenden Technologien um zehn Jahre voraus ist.“

Quelle: Celestial AI.

Celestial AI arbeitet an Siliziumphotonik, um die Verbindungsbarrieren durch die Kombination von DDR5 und HBM zu überwinden. Für Fortschritte im Bereich der KI sind neue Entwicklungen notwendig, sei es bei der verwendeten Hardware oder bei den Verbindungstechniken. 

Da die bekannten Verbindungsmethoden von Nvidias NVLink und AMDs Infinity Fabric trotz der Anbindung Tausender Beschleuniger ihre Grenzen haben – und zwar nicht nur in Bezug auf die Verbindungseffizienz, sondern auch hinsichtlich der Erweiterungsmöglichkeiten –, muss die Branche alternative Techniken finden. 

Celestial AI wird seine photonische Textiltechnologie kommerzialisieren.

Wie bereits erwähnt, hat das Startup 175 Millionen Dollar eingesammelt, und die Tatsache, dass auch AMD mit an cake ist, unterstreicht das enorme Potenzial des Unternehmens. Dave Lazovsky, Mitgründer von Celestial AI, bestätigt zudem, dass bereits viele potenzielle Kunden Interesse an ihrem photonischen Gewebe gezeigt haben.

Bezüglich der Leistungsfähigkeit ihres photonischen Gewebes gaben sie an, dass die Technologie der ersten Generation 1,8 Terabyte pro Sekunde verarbeiten kann – und das auf nur einem Quadratmillimeter. Laut ihren Angaben könnte die zweite Generation eine Steigerung auf das Vierfache erreichen. 

Laut Celestial AIwird ihre Verbindungstechnologie einige Zeit in Anspruch nehmen und möglicherweise erst ab 2027 auf dem Markt erhältlich sein. Bis dahin werden sich wohl viele verschiedene Firmen im Bereich der Siliziumphotonik versuchen, und Celestial AI wird sich einem harten Wettbewerb stellen müssen. 

Lazovsky zufolge verzeichnen sie aktuell eine zunehmende Kundennachfrage nach ihren Lösungen, insbesondere nach ihren Komplettlösungen. Er fügte hinzu, dass sie sich darauf freuen, künftig mit Branchengrößen zusammenzuarbeiten. 

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Aamir Sheikh

Aamir Sheikh

Aamir ist Technologiejournalist mit fast sechs Jahren Erfahrung in der Krypto- und Technologiebranche. Er absolvierte die MAJ University mit einem MBA in Finanzen und Marketing. Derzeit arbeitet er für Cryptopolitan, wo er über die neuesten Entwicklungen auf den Kryptowährungsmärkten und Preisprognosen berichtet.

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