CATL und Stellantis beginnen mit dem Bau einer 4,8 Milliarden Dollar teuren Fabrik für Elektrofahrzeugbatterien in Spanien.

- Der chinesische Hersteller von Elektrofahrzeugbatterien CATL und der europäische Automobilhersteller Stellantis haben mit dem Bau des 4,8 Milliarden Dollar teuren Elektrofahrzeugbatteriewerks in Spanien begonnen.
- Das Werk in der nordostspanischen Region Aragon soll fast 4.000 Arbeitsplätze schaffen; Medienberichten zufolge sind bereits 2.000 chinesische Arbeiter vor Ort.
- Der chinesische Botschafter in Spanien und chinesische Führungskräfte versicherten spanischen Ministern, Journalisten und Beamten, dass China sich der Ausbildung spanischer Arbeitskräfte verpflichtet fühlt.
Der chinesische Hersteller von Elektroauto-Batterien CATL und der europäische Automobilhersteller Stellantis haben mit dem Bau ihres 4,8 Milliarden US-Dollar teuren Werks in Spanien begonnen. Das Werk in der nordostspanischen Region Aragonien soll fast 4.000 Arbeitsplätze schaffen; Medienberichten zufolge sind bereits 2.000 chinesische Arbeiter vor Ort.
Der Geschäftsführer des Joint Ventures, Andy Wu, und Führungskräfte des Gemeinschaftsprojekts lehnten es ab, die kolportierten Zahlen zu bestätigen, da die endgültigen Zahlen noch nicht feststünden. Wu erklärte außerdem, dass das Joint Venture noch auf der Suche nach einemtracsei.
Die Unternehmensleitung gab am Mittwoch bekannt, dass das neue Werk ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben werden soll und die Produktion voraussichtlich Ende nächsten Jahres anlaufen wird. Die geplante Jahresproduktion beträgt rund 50 GWh (Gigawattstunden) LFP-Batterien, die an Elektrofahrzeughersteller in ganz Europa geliefert werden sollen.
Hereu sagt, die Partnerschaft spiegele dietronzwischen China und Spanien wider.
Der spanische Minister für Industrie, Handel und Tourismus, Jordi Hereu, bezeichnete den Spatenstich als strategischen Meilenstein für die industrielle Modernisierung und die Energiewende des Landes. Er betonte, die Partnerschaft spiegele dastronVertrauen zwischen chinesischen und spanischen Unternehmen wider und unterstreiche Spaniens Rolle und Engagement bei der Elektrifizierung Europas.
Das Land erzeugte 2024 mehr als 50 % seines Stroms aus erneuerbaren Energien und ist weiterhin auf importierte Rohstoffe angewiesen, erklärte der Minister. Spanien benötigt beispielsweise importierte grüne Technologien, um den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen, und China hat erheblichen Einfluss auf diese Rohstoffe.
CATL, der chinesische Partner in diesem Joint Venture, gilt als einer der weltweit größten Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Volkswagen, Teslaund BMW. Die Produktion des Unternehmens in Deutschland läuft bereits seit 2022, und es strebt eine weitere Expansion in Europa an. Die Serienproduktion im CATL-Werk in Debrecen, Ungarn, soll in den kommenden Monaten anlaufen.
Das Unternehmen ist durch großflächigen Bergbau auch maßgeblich an der globalen Lieferkette für Elektrofahrzeugbatterien beteiligt. CATL hat umfangreich in den Abbau von Kobalt, Lithium und Nickel in China investiert. Ähnliche Projekte gibt es auch im Ausland, beispielsweise in Bolivien und Indonesien.
CATL plant, 4000 spanische Arbeiter auszubilden
Der chinesische Botschafter in Spanien und chinesische Führungskräfte versicherten spanischen Ministern, Journalisten und Beamten, dass China sich weiterhin für die Ausbildung spanischer Arbeitskräfte engagiert. Sie erklärten außerdem, China sei bereit, Technologien zur Unterstützung der Energiewende in Europa beizusteuern.
Die Leiterin der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit bei CATL Europe, Wenpei Lin, erklärte, dass die Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge fortschrittliche Technologie und langjährige operative Expertise erfordere. Sie fügte hinzu, dass es das Ziel ihres Unternehmens sei, diese Technologie für alle zugänglich zu machen.
„Wir kennen diese Technologie, diese Bauteile nicht – wir haben sie noch nie zuvor hergestellt… Sie sind uns Jahre voraus. Wir können nur zusehen und lernen.“
–David Romeral, Generaldirektor von CAAR Aragon
Unterdessen wiesen Vertreter der Automobilindustrie und Gewerkschaften darauf hin, dass Spanien das technische Know-how für die Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge vermissen lasse. Die europäischen Automobilverbände drängen jedoch auf strengere Auflagen für die lokale Beschaffung von Komponenten, unter anderem um die Unternehmen der Region vor chinesischen Konkurrenten zu schützen. Die Europäische Kommission bereitet zudem neue Maßnahmen zur Stärkung des Sektors vor.
Hereu erklärte, Technologietransfer sei für das Projekt von grundlegender Bedeutung. Er betonte, dass die spanische Seite von ihren chinesischen Partnern lernen müsse, die über umfassende Kenntnisse in diesem Bereich verfügten. Hereu fügte hinzu, Spanien sei offen und bereit, mit allen Ländern der Welt, insbesondere mit China, zusammenzuarbeiten.
Roque Mangiron, Schifffahrtsmanager bei Stellantis, merkte zudem an, dass viele Länder, die früher auf deutsche Technologie angewiesen waren, nun von China abhängig seien. Mangiron erklärte, Spanien werde jederzeit bereit sein, Arbeitskräfte bereitzustellen.
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