Carry1st , ein Publisher von Mobile Games, hat kürzlich 27 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln erhalten, um seine Plattform zur Erstellung digitaler Inhalte weiterzuentwickeln und seine Präsenz in Afrika auszubauen. Diese Region bietet ein hohes Potenzial für die Einführung von Web3.
Bitkraft Ventures führte die Finanzierungsrunde über 27 Millionen Dollar an, weitere Beiträge kamen von Andreessen Horowitz (a16z), TTV Capital, Konvoy, Alumni Ventures, Lateral Capital und Kepple Ventures.
Nachdem Carry1st im vergangenen Jahr eine Investition von 20 Millionen Dollar von a16z und Googles Mutterkonzern Alphabet erhalten hatte, konnte das Unternehmen einen weiteren wichtigen Deal abschließen, der es ihm ermöglicht, seine internen Kapazitäten auszubauen und sein Content-Portfolio durch die Einführung von Web3-Play-to-Earn-Spielen und Non-Fungible Tokens in das Spielerlebnis zu diversifizieren.
Carry1st gab bekannt, dass die Erlöse aus ihrer jüngsten Finanzierungsrunde Pay1st stärken werden, eine Monetarisierungs-als-Dienstleistungsplattform, die Drittanbietern die Möglichkeit bietet, ihre Einnahmen in Afrika zu steigern.
Im Jahr 2022 ging Carry1st eine Partnerschaft mit Riot Games ein – den in Los Angeles ansässigen Entwicklern von League of Legends –, um lokalisierte Zahlungsmethoden zu testen, die speziell für die Unterstützung von Spieletiteln in Afrika entwickelt wurden.
Afrika dominiert den Markt für digitale Vermögenswerte und hat sogar die Aufmerksamkeit des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf sich gezogen. Laut dessen Bericht – der sich auf Daten von Chainalysis stützt – verzeichnen Kryptotransaktionen einen kontinuierlichen Aufwärtstrend und erreichten Mitte 2021 schätzungsweise 20 Milliarden US-Dollar pro Monat. Besonders stark gestiegen ist der Anstieg in Kenia, Nigeria und Südafrika, was zeigt, wie afrikanische Bürger Technologien in ihren Alltag integrieren.
Afrikas Jugend, die von der Regierung verursachte Finanzinstabilität und ineffektive Bankensysteme haben den Kontinent in Richtung der Akzeptanz von Kryptowährungen getrieben. Immer mehr Menschen nutzen dezentrale Zahlungsmethoden wie Bitcoin und Stablecoins für ihre Transaktionen.
Ein Sprecher von Carry1st erklärte, dass Afrika sich in enjSpielvergnügen nicht von anderen Teilen der Welt unterscheide. Er fügte hinzu, dass mobile Technologien den Zugang zu Spielen für alle demokratisiert hätten und dies auch weiterhin tun würden.
Dank der allgegenwärtigen Verbreitung von Mobiltelefonen ist Gaming für jedermann verfügbar und zugänglich geworden. Infolgedessen boomt die Nutzung mobiler Spiele in Afrika; die günstige demografische Entwicklung, die steigende Smartphone-Nutzung und die zunehmenden Einkommen schaffen ideale Wachstumsbedingungen.
Carry1st
Der afrikanische Web3-Spielepublisher Carry1st sammelt 27 Millionen ein