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Der kanadische Politiker Mark Carney zeigte sich nach seinem Treffen mit Trump sichtlich enttäuscht

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
Der kanadische Politiker Mark Carney zeigte sich nach seinem Treffen mit Trump sichtlich enttäuscht.
  • Der kanadische Premierminister Mark Carney sagte, er sei froh, dass niemand seine Gedanken am Dienstag erraten könne, als erdent Donald Trump traf.
  • Trump gab dem Treffen bereits vor der Begrüßung Carneys den Ton an, indem er behauptete, die USA bräuchten „nichts“ von Kanada, Kanada hingegen brauche „alles“ von ihnen.
  • Carney sagte außerdem, Kanada stehe nicht zum Verkauf und werde auch nie zum Verkauf stehen, trotz Trumps anhaltender Dränge, Kanada in die Vereinigten Staaten einzugliedern.

Der kanadische Premierminister Mark Carney gab zu, froh zu sein, dass niemand erraten konnte, was ihm durch den Kopf ging, als Reporter ihn fragten, was ihm durch den Kopf ging, als Trump während ihres Treffens im Weißen Haus immer wieder offen über die Annexion Kanadas sprach und seinen Vorgänger scharf angriff.

Carney scherzte mit Reportern und sagte, er sei froh, dass seine Gedanken gut verborgen geblieben seien, nachdem er dabei ertappt worden war, wie er Trump mit großen Augen anstarrte. Der kanadische Premierminister erklärte, er achte stets darauf, zwischen Wünschen und Realität zu unterscheiden, und schien auch zuzugeben, dass er im Oval Office innerlich kochte, als Trump ihn unverblümt wegen der Annexion seines Landes verhöhnte.

Der aggressive Umgang des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit einer ähnlichen Situation im Weißen Haus im Februar endete in einer handfesten Auseinandersetzung. Carneys entschiedene undmatic Antwort hingegen sorgte für keine Aufregung, obwohl er sie Trump direkt ins Gesicht sagte.

Carney verbirgt seine Gedanken während eines nervenaufreibenden Treffens mit Trump

Reporter fragten Carney, was ihm durch den Kopf ginge, als derdent über die Abschaffung der US-amerikanisch-kanadischen Grenze sprach. Daraufhin lachte er zunächst darüber, bevor er sagte, er sei froh, dass die Leute nicht erraten könnten, was er dachte.

Laut der Körperspracheexpertin Judi James machte Carney eine Reihe aufschlussreicher, versteckter Gesten, als Trump Fragen zu den Beziehungen zwischen den USA und Kanada beantwortete. Der kanadische Premierminister hielt sich jedoch neben dem amerikanischen Präsidenten bedeckt. James erklärte außerdem, dass Carney eine Reihe von Mikrogesten und schmerzverzerrten Gesichtsausdrücken zeigte, die wie ein Verleugnungsritual wirkten.

Als Trump erklärte, Kanada mache nur einen geringen Teil des US-Geschäfts aus, senkte Carney zunächst nachdenklich den Blick, verdrehte dann aber prüfend die Augen. Er blinzelte heftig und kniff das linke Auge zusammen, um seine Ablehnung auszudrücken. 

„Nun, vielen Dank – ich bin froh, dass Sie nicht erraten konnten, was mir durch den Kopf ging.“

-Mark Carney, Premierminister von Kanada 

Das Treffen verlief trotz der Spannungen freundschaftlich, da Carney seine Emotionen im Griff hatte. Er bekräftigte zudem sein Engagement für die Zusammenarbeit mit den USA beim Wiederaufbau der (offenbar brüchigen) Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft zwischen den beiden Mächten.

Carney erklärt ruhig, aber bestimmt, dass Kanada „nicht zu verkaufen“ sei

Am Dienstagvormittag konfrontierte Trump Carney umgehend mit seinem lang gehegten Bestreben, Kanada zu übernehmen. Der ehemalige Zentralbanker, der seinen Wahlsieg damit errungen hatte, sich inmitten der öffentlichen Empörung über Trumps Annäherungsversuche als Verteidiger der kanadischenSouveränität zu inszenieren, wies das Angebot seines Nachbarn, Kanada zum 51. Bundesstaat zu machen, ruhig, aber entschieden zurück.

Trump bezeichnete sich selbst als „Immobilienentwickler aus Leidenschaft“ und meinte, die Aufnahme Kanadas in die USA würde eine „wunderbare Ehe“ ergeben. Carney, der während Trumps Rede unruhig auf seinem Stuhl hin und her gerutscht war und die Lippen zusammengepresst hatte, unterbrach die Ausführungen desdentjedoch umgehend und wies darauf hin, dass manche Grundstücke niemals zum Verkauf stünden.

In einem Gespräch mit Reportern am Dienstag bekräftigte der kanadische Premierminister seine entschiedene Reaktion auf Trumps Drängen und erklärte, er habe im Oval Office – wie schon zuvor im Namen der Kanadier – deutlich gemacht, dass dies niemals geschehen werde. Kanada stehe nicht zum Verkauf und werde niemals zum Verkauf stehen.

Trumps Rhetorik und Drohungen entfachten nationalistischen Eifer unter den Kanadiern, die US-amerikanische Waren boykottierten und ihre Unterstützung für die Liberale Partei bekräftigten, welche nach den Wahlen im April eine Minderheitsregierung bilden konnte. Carney warnte in seiner Siegesrede am 29. April zudem, Amerika habe Kanada schon immer annektieren wollen, und fügte hinzu, Trump versuche, das Land zu spalten, um die USA an sich zu reißen. 

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