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Die Volatilität des Bitcoin-Kurses steigt auf fast ein Einjahreshoch

VonHristina VasilevaHristina Vasileva
2 Minuten Lesezeit
  • Die Volatilität des Bitcoin-Kurses stieg im Februar und erreichte fast einen Einjahreshöchststand.
  • Die führende Münze steuerte zum ersten Mal in ihrer Geschichte sowohl im Januar als auch im Februar auf Verluste trac.
  • Die Stimmung am Bitcoin-Markt bleibt gedämpft, aber es gibt immer noch kurzfristige Kursanstiege und gelegentlichen Optimismus.

Die Volatilität des Bitcoin-Kurses erreichte wieder ein Niveau, das seit März 2025 nicht mehr beobachtet wurde, da die führende Kryptowährung schnell auf jegliche Anzeichen von Panik reagiert. Der Bitcoin-Kurs ist entschuldet und zeigt Anzeichen für einen unruhigen Seitwärtshandel. 

Bitcoin verzeichnete im Februar wieder höhere Volatilität. Der monatliche Wert erreichte den höchsten Stand seit März 2025. 

Bitcoin bewegt sich derzeit seitwärts, bleibt aber volatil mit schnellen täglichen Schwankungen. In der vergangenen Woche erholte sich der Kurs auf fast 70.000 US-Dollar, nachdem Gerüchte aufkamen, Jane Street habe die täglichen Verkäufe eingestellt. Später fiel er in einem weiteren Kursrückgang auf 65.000 US-Dollar. 

Die Volatilität von Bitcoin bleibt hoch

Der Volatilitätsindex stieg in der jüngsten 30-Tage-Schätzung auf 2,63 % und legte damit gegenüber dem Tiefststand von unter 1 % im Januar deutlich zu. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, bewegt sich die Bitcoin-Volatilität seit drei Jahren in einem engen Rahmen, was auf einen allgemein reifen Markt hindeutet. 

Die Volatilität des Bitcoin-Kurses steigt auf fast ein Einjahreshoch
Die Volatilität des Bitcoin-Kurses steigt seit sechs Wochen und hat sich wieder dem Niveau von März 2025 angenähert. | Quelle: Bitbo

Der Bitcoin-Futures-Markt ist weiterhin dehebelungsarm, das offene Interesse liegt mit 19,74 Milliarden US-Dollar auf einem Einjahrestief. Dies verhindert jedoch kurzfristige Kursanstiege und die Auflösung von Long-Positionen nicht. Insgesamt führt dies zu erhöhter Volatilität und unruhigen Kursen anstelle einer langfristigen Stagnation. 

Die aktuellen Handelsindikatoren deuten auf die Bildung eines Marktbodens nach einem abrupten Kurssturzund stellen sogar den Nutzen von BTC als Ganzes in Frage. 

Wird Bitcoin den Februar mit einem Verlust abschließen?

Bitcoin notierte am 27. Februar bei 65.987,77 US-Dollar und verzeichnete damit seit Monatsbeginn Verluste von über 16 %. Im ersten Quartal 2026 ist der Bitcoin-Kurs bisher um über 24 % gefallen. 

Der aktuelle monatliche Verlust ist in der Geschichte von BTC einzigartig, da die Kryptowährung noch nie in zwei aufeinanderfolgenden Monaten – Januar und Februar – Verluste verzeichnet hat.

Die Volatilität des Bitcoin-Kurses steigt auf fast ein Einjahreshoch
Bitcoin wird höchstwahrscheinlich erstmals in seiner Handelsgeschichte sowohl im Januar als auch im Februar Verluste verzeichnen. | Quelle: Coinglass

Normalerweise kommt es in einem der Monate zu einer Erholungsrallye, doch 2026 war die Stimmung so schlecht, dass die Verluste zwei Monate in Folge anhielten. Der Krypto-Angst- und Gierindex befand sich den gesamten Februar über im Bereich „extremer Angst“, ohne Anzeichen fürdent Käufe oder den Abbau von Long-Positionen. 

Bitcoin ist zudem der einzige bedeutende Vermögenswert, der 2026 hinterherhinkt. Gold legte um über 81 % zu, während Silber selbst nach seiner Korrektur noch 190 % im Plus hielt. Der NASDAQ stieg trotz des jüngsten Einbruchs bei Softwareaktien aufgrund der drohenden KI-Revolution um 21 %. 

Kurzfristig hat Bitcoin gezeigt, dass er schnell in eine positivere Stimmung umschlagen kann. Die Kryptowährung deutet auf eine Bodenbildung am Markt hin und könnte sich eine Weile in einer Akkumulationsphase befinden. Derzeit gibt es keine Anzeichen für einen erneuten Anstieg der Hebelwirkung, die den Haupttreiber für Kursbewegungen darstellt. 

In der Vergangenheit konnte Bitcoin seinen Leverage innerhalb von drei bis sechs Monaten wiederherstellen, doch die Liquidationsereignisse vom 11. Oktober führten diesmal zu einem tiefen Misstrauen gegenüber dem Handel mit Futures. Bitcoin-Händler und Analysten sind sich weiterhin uneins darüber, ob Bitcoin einen kleinen Bärenmarkt erleben oder erneut jahrelang seitwärts tendieren wird.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Hristina Vasileva

Hristina Vasileva

Hristina Vasileva ist Expertin für DeFi, Wirtschaft und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Journalismus und Massenkommunikation absolvierte sie ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.

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