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Bitcoin befindet sich in einer Kaufzone mit hohem Risiko und hohem Chancenpotenzial

VonHristina VasilevaHristina Vasileva
2 Minuten Lesezeit
Bitcoin befindet sich in einer Kaufzone mit hohem Risiko und hohem Chancenpotenzial
  • Der Bitcoin-Kurs bewegt sich in einer Zone hoher Unsicherheit, birgt aber gleichzeitig das Potenzial für hohe Renditen.
  • Basierend auf dem AHR999-Index bietet BTC eine Kaufzone, die jedoch mit hoher Unsicherheit verbunden ist.
  • In den vergangenen fünf Monaten haben BTC-Privatanleger die Großinvestoren und institutionellen Anleger beim Kauf von Kursrückgängen erneut überholt.

Bitcoin befindet sich in einer Phase mit risikoreichen Kaufgelegenheiten. Der AHR999-Index fiel auf ein Niveau, das seit 2023 nicht mehr erreicht wurde, was auf einen potenziell riskanten Einstiegszeitpunkt bei Bitcoin hindeutet. 

Bitcoin notiert um die 70.000 US-Dollar und befindet sich damit in einer Zone mit hohem Kaufrisiko. Der AHR999-Index signalisiert zwar ein Kaufsignal für Bitcoin, warnt aber gleichzeitig vortronRisiko.

Händler weisen darauf hin, dass die Indexwerte von 0,45 Punkten keine direkte Anlageberatung darstellen, sondern auf historische Wendepunkte hinweisen, an denen sich der Bitcoin-Kurs von lokalen Tiefständen erholte. Der Indexwert hat nur selten Kaufsignale für Bitcoin ausgelöst, die mit lokalen Markttiefs zusammenfielen, jedoch nicht immer mit unmittelbaren Erholungen.

Bitcoin befindet sich in einer Kaufzone mit hohem Risiko und hohem Chancenpotenzial
Der AHR999-Index weist auf Gelegenheiten hin, bei denen der Bitcoin-Handel mit maximaler Unsicherheit behaftet ist und potenziell hohes Risiko sowie hohe Gewinnchancen bietet. | Quelle: Coinglass

Der AHR999-Index ist eine relativ unbekannte Kennzahl, die vom Weibo-Nutzer ahr999 entwickelt wurde. Sie zielt direkt auf Timing-Strategien für Bitcoin ab und versucht hauptsächlich, kurzfristige Renditen zu erzielen. Fällt der Index unter 0,45, deutet dies grob darauf hin, dass der Bitcoin-Kurs relativ niedrig ist. 

Wenn sich der Index zwischen 0,45 und 1,2 bewegt, geht der Preis in den Akkumulationsmodus über. 

Ist der Kauf von Bitcoin immer noch riskant? 

Der Index fiel in die Kaufzone, als der Kryptomarkt fast an Attraktivität verloren hatte. Eine dieser Phasen war der Bärenmarkt von 2022. 

Der Index garantiert keine Kurserholung und empfiehlt lediglich, nahe lokaler Tiefststände zu kaufen. Auf diesem Niveau kann der Bitcoin-Kurs weiterhin volatil sein oder sich eine Zeit lang seitwärts bewegen. 

Zudem waren frühere Perioden mit völlig anderen geopolitischen Risiken und einer anderen Bitcoin-Akzeptanz verbunden. Trotzdem deutet der Index darauf hin, dass Bitcoin entgegen früheren Analysen jederzeit mit unerwarteten Erholungen rechnen muss. Nach früheren Tiefständen des Index erholte sich der Bitcoin-Kurs innerhalb weniger Monate von 28.000 US-Dollar auf bis zu 72.000 US-Dollar.

Bei Bitcoin überwog in Zeiten der Unsicherheit stets das Aufwärtspotenzial das Risiko von Kursverlusten. Aktuell ist Bitcoin breiter gestreut, und das Risiko einer allgemeinen Kapitulation ist geringer. Die meisten rapiden Kursrückgänge sind eher auf Derivatemärkte und teilweise Zwangsverkäufe als auf bewusste Vermögensverkäufe zurückzuführen. 

Die Volatilität des Bitcoin-Kurses hält an

Die Bitcoin-Volatilität liegt bei 2,19 % und damit nahe am oberen Ende des letzten Halbjahres. Die Stimmung am Bitcoin- Markt ist weiterhin von extremer Angst geprägt, was darauf hindeutet, dass Händler nach wie vor zögern, auf bestimmte Marktrichtungen zu spekulieren. 

Bitcoin (BTC) ist nun 158 Tage von seinem Allzeithoch entfernt und liegt 41,8 % unter seinem Rekordwert. Der Kursverfall seit Oktober 2025 hat sich fortgesetzt, ohne dass eine schnelle Erholung in Sicht ist. Trotzdem konnte sich BTC dank anhaltender ETF-Käufe und der Akkumulation durch Großinvestoren im Bereich von 70.000 US-Dollar halten. 

Auch die langfristigen Anleger haben ihre Verkäufe verlangsamt, und der Markt scheint sich in einer abwartenden Haltung zu befinden und erwartet einen späteren Ausbruch. 

In der risikoreicheren Phase übernahmen Privatanleger gegenüber institutionellen Anlegern die Führung. Während Großinvestoren und Institutionen versuchten, ihre Verluste zu begrenzen, Privatanleger die Kursrückgänge zum Kauf und stellten in den letzten fünf Monaten die Hauptquelle für Bitcoin-Investitionen dar.

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