- Russland und China, die Teil der BRICS-Staaten sind, planen, den US-Dollar für Kredite aufzugeben und stattdessen den chinesischen Yuan als Währung zu nutzen.
- Die BRICS-Staaten streben danach, die Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern und ihre lokalen Währungen zu stärken.
- Russland wartet auf Chinas Zustimmung zur Annahme von Krediten in Yuan.
Die BRICS-Staaten Russland und China erwägen ernsthaft, dem US-Dollar bei Krediten den Rücken zu kehren. Stattdessen sehen sie den chinesischen Yuan als neue bevorzugte Währung. Russlands Finanzminister Anton Siluanow sagt im Grunde: „Lasst uns mit China darüber sprechen, ob wir nicht vom US-Dollar zum Yuan wechseln sollten.“
Das ist aber nicht nur ein Zwei-Nationen-Duell. Die gesamte BRICS-Gruppe – Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, Iran, Äthiopien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten – ist in diesen Plan eingeweiht. Sie haben es satt, dass der US-Dollar den Ton angibt, und versuchen nun, andere Länder für ihren Plan zu gewinnen, stattdessen ihre eigenen Währungen zu stärken.
Russland ist nun bereit, Kredite in Yuan anzunehmen, wartet aber noch auf die Zustimmung Chinas. Sollte China zustimmen, wäre das ein Wendepunkt. Es ginge um Milliarden von Dollar, die dann nicht mehr wie gewohnt auf der globalen Finanzbühne zirkulieren würden. Das Ziel der BRICS-Staaten? Den US-Dollar durch die Stärkung des Yuan und anderer lokaler Währungen unter Druck zu setzen.
Aber, und das ist ein großes Aber, ist noch nichts entschieden. Siluanov meinte: „Wir verhandeln das schon ewig mit China, aber bisher ohne Erfolg.“ Sie hatten letztes Jahr sogar ein großes Treffen dazu, aber es hat sich nichts geändert.
Das übergeordnete Ziel der BRICS-Staaten ist es, sich endgültig vom US-Dollar zu lösen. Wenn sie konsequent bleiben, wird der Dollar auf den globalen Märkten unter Druck geraten. Der Staatenbund spielt aber auch mit dem Gedanken, eine eigene Währung nach dem Vorbild des Euro einzuführen. Siluanov hält dies für eine attraktive Alternative zum US-Dollar, eine Möglichkeit für die BRICS-Länder, Preise festzulegen und Benchmarks zu definieren, ohne vom Dollar oder den Launen seiner Währungsunion abhängig zu sein.
Natürlich sind das zum jetzigen Zeitpunkt alles nur leere Worte. Die BRICS-Staaten planen, sich auf ihrem nächsten Gipfeltreffen im Oktober intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Sie hoffen, konkrete Pläne zu entwickeln, die den aktuellen Finanzstatus quo grundlegend verändern könnten. Sollten sie sich durchsetzen und die Welt dem US-Dollar den Rücken kehren, wird die US-Wirtschaft die Folgen am stärksten zu spüren bekommen. Stellen Sie sich vor: Die weltweite Nachfrage nach dem Dollar sinkt rapide. Das bedeutet einen rapiden Niedergang der US-Finanzdominanz.
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