Brasiliens Oberster Gerichtshof unterstützt Verbot von Elon Musks X

- Brasiliens Oberster Gerichtshof bestätigte das Verbot von X, da die Plattform nicht rechtzeitig einen neuen Rechtsvertreter ernannt hatte.
- Das Gericht gab Apple und Google fünf Tage Zeit, X aus ihren App-Stores in Brasilien zu entfernen, andernfalls drohen ihnen Geldstrafen.
- Elon Musk bezeichnete das Verbot als Angriff auf die Meinungsfreiheit, während das Gericht argumentierte, es gehe darum, Desinformation zu stoppen.
Brasiliens Oberster Gerichtshof hat das Verbot von X (ehemals Twitter) aufrechterhalten. Dies geschah, nachdem die Plattform eine vom Gericht gesetzte Frist zur Benennung eines neuen Rechtsvertreters in Brasilien versäumt hatte.
Drei von fünf Richtern stimmten für die Aufrechterhaltung des Verbots, womit klargestellt wurde, dass die Entscheidung auch dann Bestand hat, wenn die beiden anderen Richter dagegen stimmen. Das Verbot trat am frühen Samstag in Kraft und hat vielen Brasilianern den Zugang zur Plattform verwehrt.
Dieser Konflikt begann im April, als Richter Alexandre de Moraes die Sperrung mehrerer Konten auf X anordnete, da diese seiner Ansicht nach Falschinformationen verbreiteten.
Die Lage ist seither angespannt, und das Verbot spaltet die Meinungen im ganzen Land: Einige unterstützen die Entscheidung des Gerichts, andere, wie der milliardenschwere CEO von X, Elon Musk, argumentieren, es handele sich um einen Angriff auf die Meinungsfreiheit.
Elon Musk bezeichnete den Richter als „nicht gewählten Pseudo-Richter“, der seine Macht für politische Zwecke missbrauche. Richter Moraes forderte Apple und Google auf, die App X innerhalb von fünf Tagen aus ihren brasilianischen App Stores zu entfernen. Andernfalls drohen Konsequenzen.
Letzten Monat behauptete das Unternehmen, sein Vertreter sei wegen Nichtbeachtung dessen, was es als Zensur bezeichnete, mit Verhaftung bedroht worden. Die Rechtsstreitigkeiten dauern an, insbesondere um Konten, denen die Verbreitung von Falschinformationen vorgeworfen wird.
Berichten zufolge stehen viele dieser Konten in Verbindung mit Anhängern des ehemaligendent Jair Bolsonaro.
Nach dem Ausscheiden von X suchen viele Brasilianer nach neuen Plattformen, um ihre Meinung zu äußern. Bluesky scheint dabei der größte Gewinner zu sein. Innerhalb von nur zwei Tagen gewann das Unternehmen eine halbe Million neuer Nutzer in Brasilien.
Jack Dorsey hat Bluesky als neue Anlaufstelle für Nutzer beworben. Er hat seine Unterstützung für Elons Idee der „Freiheitstechnologie“ offen bekundet und wirbt außerdem für VPNs, um Beschränkungen wie die in Brasilien zu umgehen.
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