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Brasilien räumt ein, dass ein US-Handelsabkommen möglicherweise nicht bis zum 1. August erreicht wird

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 3 Minuten
  • Brasiliens Finanzminister Fernando Haddad sagte, dass ein Handelsabkommen mit den USA möglicherweise nicht vor dem 1. August zustande kommen wird.
  • Die USA planen Zölle in Höhe von 50 Prozent und begründen dies mit angeblich unfairen Handelspraktiken und politischen Spannungen im Zusammenhang mit dem ehemaligendent Bolsonaro.
  • dent Lula verspricht, im Falle der Verhängung von Zöllen zu reagieren, mahnt aber zu einem maßvollen Vorgehen, das Werte und globale Partnerschaften bewahrt.

Brasiliens Finanzminister Fernando Hadad räumte am Montag ein, dass die Handelsverhandlungen zwischen seinem Land und den USA möglicherweise nicht vor dem 1. August abgeschlossen werden können. An diesem Tag will die Regierung vondent Donald Trump Zölle in Höhe von 50 Prozent auf verschiedene brasilianische Exportgüter erheben.

„Das kann passieren“, sagte Haddad in einem Interview mit dem lokalen Radiosender CBN. Er fügte jedoch hinzu, dass der südamerikanische Riese noch immer auf eine offizielle Antwort aus Washington auf ein Paket von Handelsvorschlägen warte, das die Regierung im Mai vorgelegt hatte. 

dent Trump kündigte die Zölle Anfang des Monats an und erklärte, sie seien eine Reaktion auf die seiner Ansicht nach politische Verfolgung des ehemaligendent Bolsonaro, der sich derzeit wegen Verschwörung zum Staatsstreich vor Gericht verantworten muss. Trump kritisierte das Land außerdem für dessen seiner Meinung nach „unfaire“ Handelspraktiken.

Die Ankündigung kam völlig unerwartet, und die Handelsbeziehungen waren bisher relativ stabil. Die Vereinigten Staaten sind seit Langem ein wichtiger Exportmarkt, insbesondere für Rohstoffe wie Rohöl, Halbfertigstahl, Kaffee, Orangensaft und Flugzeuge. Dennoch weisen die USA einen Handelsüberschuss gegenüber Brasilien auf, weshalb brasilianische Regierungsvertreter die neuen Zölle als politisch motiviert und wirtschaftlich ungerechtfertigt betrachten.

Brasilien bereitet Notfallmaßnahmen für führende Exportsektoren vor

Haddad erklärte, der südamerikanische Riese habe Notfallpläne für den Fall, dass Washington Zölle verhängen würde. Einer dieser Pläne bestehe darin, die Exportmärkte zu erweitern und die Abhängigkeit vom US-Handel.

Der Minister sagte, wenn wir andere Abnehmer finden könnten, könnten wir mehr als die Hälfte unserer derzeitigen Exporte exportieren. „Aber das würde Zeit brauchen.“

Die Industrie im ganzen Bundesstaat bereitet sich auf die Auswirkungen vor. Besonders gefährdet ist Embraer, der weltweit drittgrößte Hersteller von Verkehrsflugzeugen, der stark von amerikanischen Umsätzen und Partnerschaften abhängig ist. Auch die Stahlindustrie, die Roh- und Halbfertigprodukte an amerikanische Abnehmer verkauft, würde erhebliche Beeinträchtigungen erfahren.

Haddad erklärte, dass die Regierung zwar einige der von den Zöllen am stärksten betroffenen Branchen unterstützen könne, die Maßnahmen aber weiterhin fiskalischdentausfallen würden. Er betonte, dass man die bestehende Basis nicht zerstören werde und fügte hinzu, dass jegliche Hilfe strategisch und zielgerichtet sein werde.

Auch die brasilianische Privatwirtschaft ist angespannt. Wirtschaftsführer sorgen sich, wie schnell neue Handelswege und Abnehmer gefunden werden können, insbesondere für stark räumlich regulierte Produkte wie Flugzeuge oder verarbeitete Lebensmittel. Die weiteren Schritte in der Krise könnten davon abhängen, wie effektiv diematic Strategie von Soybean Brazil die Kontakte zu den USA in den kommenden Tagen intensivieren kann, um einen Handelskonflikt zu verhindern.

Lula rät Brasilien zur Ruhe im Handelsstreit

Der brasilianische Präsidentdent da Silva machte seine Position mit Entschlossenheit und Realismus deutlich. Er warnte vor Vergeltungsmaßnahmen im Falle der Einführung von Zöllen, betonte aber gleichzeitig, er wolle keine unnötigen Konflikte auslösen.

Lula bekräftigte vergangene Woche bei einer öffentlichen Veranstaltung in São Paulo, dass die Souveränität und Wirtschaft des Staates gewahrt bleiben müssten. Sollte die Gegenseite Zölle erheben, warnte er, werde das Land reagieren – aber stets im Einklang mit seinen Werten und internationalen Beziehungen.

Sein neuer Finanzminister wiederholte die Aussage vondent Haddad, dass Brasilien keine US-Unternehmen angreifen werde, die auf seinem Territorium tätig sind.

Er betonte außerdem, dass Brasiliens Politik auf Prinzipien und nicht auf Provokation beruhen werde; Brasilien suche und wolle keine Vergeltung, sondern fairen Handel.

Der 1. August rückt nun immer näher. Für Brasilien steht viel auf dem Spiel. Sollten die Verhandlungen weiterhin in einer Sackgasse enden, muss sich Lateinamerikas größte Volkswirtschaft auf Unternehmensebene an ein neues Handelsumfeld anpassen, das ihre Handelsallianzen und Industriestrategien in einigen Monaten massiv beeinträchtigen könnte.

Brasilien hält die Stellung, wartet ab, beobachtet und bereitet sich auf die Gegenwart vor.

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