Der Brave-Browser erreicht 20 Millionen Nutzer

- Der Brave-Browser erreicht die Marke von 20 Millionen Nutzern.
- Brave Browser v1.0 wurde nach 4 Jahren Beta-Phase veröffentlicht.
- Bisher wurden im Jahr 2020 über 7 Millionen tägliche Nutzer verzeichnet.
Anfang 2016 wurde der Brave-Browser mit trac-Schutz, Werbeblocker und integriertem HTTPS Secure (HTTPS) eingeführt. Rund vier Jahre später erreichte er die Marke von 20,5 Millionen aktiven Nutzern pro Monat. Hinzu kommen sieben Millionen tägliche Nutzer – ein Beweis für den Erfolg innerhalb eines Jahres, in dem die Zahl noch bei etwas über drei Millionen lag.
Darüber hinaus hat Apple, nachdem es anderen Browserprogrammen als dem eigenen erlaubt hatte, diese als Standardoption auf iOS festzulegen, auch einen Zuwachs seiner iOS-Kundenbasis um ein Drittel verzeichnet.
Wichtigste Funktionen des Brave-Browsers
Das Hauptmerkmal des Programms ist seine Abneigung gegen Werbung. Es unternimmt besondere Anstrengungen, Werbung zu blockieren, es sei denn, man wählt die Anzeige explizit aus. Brave hat bereits zwei Milliarden Werbebestätigungen erhalten und 2.215 Werbekampagnen von über 460 Organisationen erfolgreich abgeschlossen.
Das Unternehmen hinter dem Brave-Browser gibt an, dass seine Kunden eine aktive Klickrate von 9 Prozent aufweisen – ein überragender Wert im Branchenmittelfeld. Darüber hinaus verfügt der Browser über eine eigene digitale Währung, mit der Content-Ersteller unterstützt werden können.
Brendan Eich, CEO und Mitgründer von Brave, ist der Ansicht, dass die Nutzer des „Überwachungskapitalismus“ überdrüssig sind. Dass 20 Millionen Menschen ihren Browser gewechselt haben, um ein völlig neues Websystem zu nutzen, spricht für sich. Diese Nutzer haben sich für eine Wirtschaft entschieden, die ihnen die Kontrolle über ihre Erfahrungen und Daten zurückgibt.
Wie Medien berichteten, geriet der Brave-Browser in die Kritik, als entdeckt wurde, dass er die URL von Binance, einer bekannten Kryptobörse, auf eine alternative Affiliate-URL umleitete, um Provisionen zu generieren. Die Kontroverse entzündete sich daran, dass der Browser die Autovervollständigung ohne Zustimmung des Nutzers nutzte.
Eich entschuldigte sich nicht nur für den Fehler, sondern lieferte auch eine Erklärung, dass die Standardeinstellung der Autovervollständigung von der Zuordnung der Client-ID zu Suchanfragen inspiriert sei, die alle Browser vornehmen. Im Gegensatz zu Stichwortsuchen sollte eine eingegebene URL jedoch ohne Zusätze direkt zum Domainnamen führen.
Laut Statistikzählerder engste Konkurrent Firefox enjauf einen Marktanteil von vier Prozent mit 220 Millionen Nutzern, während Chrome 66 Prozent Marktanteil und damit eine Nutzerbasis in Milliardenhöhe aufweist.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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