Schwarzer Montag trifft Krypto: Über 1 Milliarde Dollar an Long-Positionen vernichtet durch Flash-Crash

- Liquidationen im Wert von mehr als 1,4 Milliarden Dollar haben den Krypto-Futures-Markt erschüttert, und über 450.000 Händler mussten ihre Positionen auflösen.
- Brutale 87 % der Positionen waren Long-Wetten, was bedeutet, dass die Mehrheit diesen Einbruch nicht kommen sah.
- Zölle gegen Waren aus über 180 Ländern haben weltweit eine Finanzpanik ausgelöst. US-Aktienfutures brachen ein: Der S&P 500 fiel um 6 %, der Nasdaq um 6,2 %.
Der globale Kryptowährungsmarkt erlebt gerade eine Art „Black Mirror“-Folge: Liquidationen im Wert von über 1,4 Milliarden US-Dollar haben die optimistischen Erwartungen an alle Kryptowährungen zunichtegemacht. Bitcoin (BTC) fiel unter 76.000 US-Dollar, und Altcoins erleben einen dramatischen Kurssturz. Es entwickelt sich zu einem schwarzen Montag für die Finanzmärkte.
Auch die US-Aktienfutures reagieren turbulent: Der S&P 500 fiel um fast 6 %, der Nasdaq 100 um 6,2 %. Trumps Handelskrieg hat über 180 Länder betroffen, und die globalen Märkte brechen daraufhin ein. Angesichts des zunehmenden Verkaufsdrucks brauchen Anleger nun etwas Zeit zum Durchatmen.
Bitcoin zeigt sich unter 76.000 US-Dollar deutlich unruhig
Den Daten zufolge sank die kumulierte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes im Laufe des letzten Tages um massive 8,69 % und fiel damit unter die Marke von 2,5 Billionen US-Dollar. Das 24-Stunden-Handelsvolumen schnellte hingegen um sage und schreibe 275 % auf 159 Milliarden US-Dollar in die Höhe. Dies deutet darauf hin, dass Händler ihre in Kryptowährungen investierten Gelder massiv abziehen, um sich vor dem Markteinbruch zu schützen.
Daten von CoinGlass zeigen, dass in den letzten 24 Stunden über 450.000 Trader liquidiert wurden. Das Gesamtvolumen der Liquidationen belief sich auf 1,4 Milliarden US-Dollar, was darauf hindeutet, dass weitere Liquidationen folgen könnten. Über 1,21 Milliarden US-Dollar der liquidierten Positionen (87 %) entpuppten sich als Long-Positionen. Dies lässt vermuten, dass Trader nicht auf einen Zusammenbruch des Kryptomarktes vor den traditionellen Finanzmärkten gehofft hatten.

Bitcoin stürzte ab und erreichte die 76.000-Dollar-Marke – der schlechteste Start in einen historisch starken Monat. Dies könnte der schlimmste Aprilscherz aller Zeiten sein. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden Bitcoin-Bestände im Wert von 465 Millionen Dollar liquidiert, als die Bären die Oberhand gewannen. Man sollte sich mal nach den Bullen erkundigen; sie brauchen jetzt wohl etwas Unterstützung.
Der Bitcoin-Kurs ist im Laufe des letzten Tages um fast 9 % eingebrochen und hat in den vergangenen 90 Tagen 25 % an Wert verloren. Bitcoin Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels liegt der durchschnittliche Kurs von
Auch die Altcoins blieben nicht verschont. Solana (SOL), XRPund Dogecoin (DOGE) brachen allesamt um 15 % ein, bevor sie sich wieder etwas erholten. SOL fiel sogar unter die wichtige 100-Dollar-Marke. Der größte Altcoin, Ethereum (ETH), sank in den letzten 24 Stunden um 17 % und notierte unter 1.500 Dollar.
Märkte im Notrufmodus
Der erfahrene Marktkommentator Jim Cramer schlug Alarm. Er erinnerte sogar an historische Ereignisse und flüsterte: „Schwarzer Montag“. Er erklärte, wenn US-dent Trump seine aggressive Wirtschaftspolitik nicht lockere, werde die Weltwirtschaft am Montag, dem 7. April, einem Chaos ausgesetzt sein.
Der japanische Nikkei-Index brach um 9 % ein und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Oktober 2023. In Asien herrscht offenbar gähnende Leere. Premierminister Shigerushiberklärte sogar, er sei bereit, in die USA zu reisen und mitdent Trump über Zölle zu verhandeln.
Laut dem Kobeissi Letterhaben die globalen Märkte seit dem 19. Februar 20 Billionen US-Dollar verloren. Das entspricht mehr als dem BIP der gesamten Eurozone. Indiens Sensex und Nifty 50 brachen um 3,61 % bzw. 3,87 % ein. Der Shanghai Composite Index fiel um 8,28 % auf 3.065 Punkte. Der Hang Seng Index sank am selben Tag um 11,70 % auf 20.176 Punkte.
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Ashish Kumar
Ashish Kumar ist Krypto- und Finanzjournalist mit acht Jahren Redaktionserfahrung. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen auf den Kryptomärkten, Regulierungen, DeFiund Börsenökosystemen. Er hat bereits für Coingape, Todayq und Newsroompost gearbeitet. Ashish besitzt ein Postgraduate Diploma in English Journalism vom IIMC. Er hat außerdem Branchengrößen wie Arthur Hayes, Yat Siu, Austin Federa und andere interviewt.
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