Die von Peter Thiel unterstützte Kryptowährungshandelsplattform Bitpanda GmbH erwägt einen möglichen Börsengang in Frankfurt.
Laut einem aktuellen Bericht arbeitet das Krypto-Handelsunternehmen mit Citigroup und JPMorgan Chase & Co. zusammen. Bloomberg-Quellen zufolge erwägt es auch die Option eines Verkaufs.
Der anonyme Kontaktmann sagte, dass ein etwaiger Deal mit Bitpanda einen Wert von 4 Milliarden Dollar oder sogar mehr haben könnte.
Bitpanda hat noch keine endgültige Entscheidung getroffen
Jegliche Transaktion, für die sich Bitpanda entscheidet, wird höchstwahrscheinlich im Laufe des nächsten Jahres abgeschlossen. Die Entscheidung des Unternehmens befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium, und es kann sich auch gegen die potenziellen Transaktionen entscheiden.
Obwohl die Planungen noch in einem frühen Stadium sind, scheinen die Zeitpläne für mögliche Schritte auf das Jahr 2025 festgelegt zu sein.
Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Kryptowährungen in diesem Jahr einen guten Lauf enj, nachdem die US-Regulierungsbehörden grünes Licht für Spot- Bitcoin -ETFs gegeben hatten, was digitale Vermögenswertfirmen für potenzielle Käufertracmachte.
Die Kryptowährungs-Community hofft auf einen Sieg des republikanischen Kandidaten Donald Trump, der sich positiv zu Kryptowährungen geäußert hat, was die Kursgewinne zusätzlich beflügelt hat. Daten von Polymarket zeigen Trump aktuell mit 66,1 % vor Kamala Harris mit 34 %, nur eine Woche vor der US- dent .
Bitpanda wurde 2014 gegründet und bietet Privatkunden den Handel mit Kryptowährungen, Aktienderivaten und Rohstoffen an. Das österreichische Startup erreichte eine Bewertung von 4,1 Milliarden US-Dollar, nachdem es 263 Millionen US-Dollar von Investoren wie Thiels Valar Ventures, dem Milliardär und Finanzier Alan Howard und REDO Ventures eingesammelt hatte.
Die Ertragsentwicklung spricht für die Pläne von Bitpanda
Im Mai gab Bitpanda bekannt, dass das Unternehmen für 2024 einen Rekordgewinn erwartet und im ersten Quartal 2024 einen Umsatz von mehr als 108 Millionen US-Dollar erzielen wird.
Laut Bloomberg erzielte das Unternehmen im Jahr 2023 einen Vorsteuergewinn von 13,6 Millionen Euro, eine deutliche Verbesserung gegenüber den Verlusten von mehr als 130 Millionen Euro im Jahr 2022.
Reuters -Artikel bekannt, dass es Kunden in Deutschland IBANs der Deutschen Bank zur Verfügung stellen werde, um Echtzeit-Überweisungen zu und von Brokerkonten zu ermöglichen
Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die Krypto-Community zuvor Schwierigkeiten hatte, Bankpartner zu finden, insbesondere nach dem Zusammenbruch von Silvergate Capital Corp, Signature Bank und Silicon Valley Bank, die eine hohe Konzentration von Krypto-Kunden hatten.
Da sich die Kryptoindustrie mit diesem jüngsten Schritt dem Mainstream-Finanzwesen annähert, wurde erwartet, dass die Deutsche Bank den Bitpanda-Nutzern in Deutschland lokale Bankkontonummern zur Verfügung stellen würde.
Berichten zufolge hat die strategische Partnerschaft das Unternehmen für Investoren attraktiver gemacht, da dieses einen Börsengang erwägt.
Die aktuellen Marktbedingungen scheinen ebenfalls für einen Börsengang (IPO) der Börse zu sprechen, insbesondere angesichts der zunehmenden regulatorischen Klarheit in der Digital-Asset-Branche.
Die Zusammenarbeit von Bitpanda mit JP Morgan und Citigroup dürfte dem Unternehmen daher bei seinen nächsten Schritten Orientierung geben.

