NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Bitcoin Gigant BlackRock dürfte nach der Amtseinführung mit dem „Krypto-dent“ Trump aneinandergeraten

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Bitcoin Gigant BlackRock dürfte nach der Amtseinführung mit dem „Krypto-dent“ Trump aneinandergeraten
  • Bitcoin Gigant BlackRock könnte mit der künftigen Trump-Regierung in Konflikt geraten.
  • Sowohl Larry Fink als auch Trump haben sich für Kryptowährungen ausgesprochen.
  • BlackRock lehnt nahezu alle Wirtschaftspläne von Trump ab.

BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt mit einem verwalteten Vermögen von 11,5 Billionen Dollar, steht kurz vor einem Machtkampf mit Donald Trump, der mit einer Krypto-Agenda ins Amt zurückkehren wird.

Die Trump-Regierung verspricht , Bitcoin zu einem Eckpfeiler der US-Wirtschaftsstrategie zu machen. Gleichzeitig hat BlackRock, das Bitcoinüber seinen iShares Bitcoin , mit eigenen Problemen zu kämpfen – die Regulierungsbehörden sitzen ihm im Nacken.

Die Einlagensicherung (FDIC) lässt BlackRock nichts durchgehen. Und Trumps große Bitcoin Pläne? Sagen wir mal so, sie machen die Sache für Larry Fink nicht gerade einfacher. Aber immerhin ist BlackRock jetzt ein Bitcoin Großinvestor.

BlackRock gegen die FDIC

Folgendes ist bei der FDIC vorgefallen: BlackRock sollte bis zum 10. Januar Bedenken hinsichtlich seines Einflusses auf US-Banken ausräumen. Dies geschah jedoch nicht. Stattdessen beantragte das Unternehmen mehr Zeit – bis zum 31. März –, um einen vorgeschlagenen Vertrag zu prüfen, und behauptete, mindestens zwei weitere Monate zu benötigen.

Die FDIC ließ sich nicht überzeugen. Die Behörde lehnte die Fristverlängerung nicht nur ab, sondern stellte auch weitere Forderungen. Sie verlangt mehr Transparenz hinsichtlich der Entscheidungsfindung von BlackRock und Details zu dessen Bankbeteiligungen.

Wenn BlackRock nicht schnell handelt, könnte sich die Lage rasch verschlimmern. Quellen, die mit dem Fall vertraut sind, zufolge könnte die FDIC Vorladungen ausstellen oder andere verpflichtende Maßnahmen ergreifen, um die Einhaltung der Vorschriften durch das Unternehmen zu erzwingen.

Dies ist kein unbedeutender Streit. Die schiere Größe von BlackRock, gepaart mit seinen massiven Beteiligungen an Banken, beunruhigt einige Aufsichtsbehörden, da das Unternehmen befürchtet, zu viel Kontrolle über das Finanzsystem zu erlangen.

Jonathan McKernan, ein republikanisches Vorstandsmitglied der FDIC, und Rohit Chopra, der demokratische Leiter des Consumer Financial Protection Bureau, haben beide eine strengere Aufsicht über große Vermögensverwalter gefordert. Ihr Hauptargument lautet, dass BlackRock Einfluss auf die Geschäftspraktiken von Banken nehmen und derendentschwächen könnte.

BlackRocks Verteidigung bezeichnet die Forderungen der FDIC bisher als störend und argumentiert, dass neue Regeln Indexfonds – eines ihrer wichtigsten Produkte – ruinieren und es Banken erschweren könnten, cashzu beschaffen.

Das Unternehmen gibt außerdem an, dass die FDIC ihre Bemühungen mit der Federal Reserve abstimmen müsse, die ihre Geschäftstätigkeit bereits im Rahmen einer Passivitätsvereinbarung überwacht.

Trumps Bitcoin Strategie

Trump und Bitcoin-freundliche Persönlichkeiten wie Senatorin Cynthia Lummis setzen sich für eine strategische Bitcoin -Reserve der USA ein. Der Plan sieht folgendermaßen aus: Senatorin Lummis hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der vorsieht, dass das US-Finanzministerium und die Federal Reserve innerhalb von fünf Jahren eine Million Bitcoinerwerben.

Das entspricht 200.000 Bitcoinpro Jahr, was etwa 5 % des weltweiten Gesamtangebots ausmacht. Das Ziel? Die Abhängigkeit der USA von traditionellen Finanzsystemen zu verringern und mit Konkurrenten wie China und Russland mithalten zu können.

Dennis Porter, Mitbegründer des Satoshi Act Fund, enthüllte die Details. Die Reserve soll teilweise aus im Rahmen von Strafverfolgungen beschlagnahmten Bitcoinstammen, was der Regierung einen Vorsprung verschafft. Trumps Team ist überzeugt, dass diese Reserve zur Stabilisierung des Dollars beitragen und gleichzeitig die enorme US-Staatsverschuldung von 36 Billionen Dollar angehen könnte.

BlackRock, trotz seiner enormen Bitcoin Bestände, sieht das anders. Das Unternehmen sorgte aus anderen Gründen für Schlagzeilen, beispielsweise durch seinen Austritt aus der Net Zero Asset Managers Initiative (NZAMI).

BlackRock zog sich am 11. Januar aus dem NZAMI-Fonds zurück, unter dem Druck republikanisch geführter Bundesstaaten, die mit den klimaorientierten Investitionen des Unternehmens unzufrieden waren. BlackRock beteuert, Klimarisiken weiterhin in seine Anlagestrategien einzubeziehen, doch die Entscheidung verdeutlicht, wie politische Spannungen das Unternehmen zu Anpassungen zwingen.

Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS