NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Bitcoin stürzt auf 92.000 US-Dollar ab, da die Bären sich in Sicherheit wiegen. Geht es als Nächstes auf 90.000 US-Dollar?

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Bitcoin stürzt auf 92.000 US-Dollar ab, da die Bären sich in Sicherheit wiegen. Geht es als Nächstes auf 90.000 US-Dollar?
  • Bitcoin fiel auf 92.000 US-Dollar und verlor damit innerhalb von 24 Stunden über 9 Prozent, nachdem er Anfang der Woche ein Rekordhoch von 108.000 US-Dollar erreicht hatte.
  • Die Andeutung der US-Notenbank auf weniger Zinssenkungen hat die Märkte erschüttert und BTC, ETH und andere Kryptowährungen mit nach unten gezogen.
  • Bitcoin -ETFs wurden Rekordabflüsse in Höhe von 671,9 Millionen US-Dollar verzeichnet, wobei Fidelity und Grayscale besonders stark betroffen waren.

Bitcoin stürzte am frühen Freitag auf 92.808 US-Dollar ab und verlor damit innerhalb eines Tages 9 % an Wert. Noch vor wenigen Tagen hatte er sich mit über 108.000 US-Dollar, seinem bisherigen Höchststand, in Ruhm gesonnt. Nun sieht die Lage völlig anders aus.

Der Kurssturz erfolgte zeitgleich mit einer überraschenden Ankündigung der US-Notenbank : Im nächsten Jahr werden weniger Zinssenkungen erwartet. Und Bitcoin Investitionen werden von der Zentralbank nicht unterstützt. Das sind wahrlich keine Nachrichten, die sich irgendjemand vor den Feiertagen gewünscht hätte.

Der Kryptomarkt ist nicht der einzige, der fällt. Auch die Wall Street hat Einbußen hinnehmen müssen. Die Folgen der ripple Geldpolitik der US-Notenbank haben die Aktienkurse gedrückt. Und alle Prognosen deuten darauf hin, dass sich die Lage noch verschlimmern wird.

Bitcoin Massaker: Blutvergießen in den Krypto-Charts 

Der Bitcoin Crash reißt den gesamten Kryptomarkt in eine Abwärtsspirale. Ethereum? Minus 15 %. XRP? Ein brutaler Kurssturz von 17 % in nur 24 Stunden.

Auch Bitcoin-ETFs waren betroffen. Gestern verzeichneten in den USA notierte ETFs, die direkt in Bitcoin investieren, Abflüsse in Höhe von 671,9 Millionen US-Dollar. Das ist der schlechteste Tag seit Bestehen dieser Fonds.

Fidelitys FBTC ETF verzeichnete Abflüsse in Höhe von 208,5 Millionen US-Dollar, Grayscales GBTC folgte dicht dahinter mit einem Verlust von 188,6 Millionen US-Dollar. BlackRocks IBIT ETF, der in den letzten Wochen sehr beliebt war, verzeichnete erstmals seit Längerem keine Zuflüsse mehr. Offenbar haben die Anleger plötzlich kalte Füße bekommen.

Der Bitcoin -Futures-Markt der CME sieht derweil nicht viel besser aus. Die annualisierte Prämie für einmonatige BTC-Futures fiel auf 9,83 % – den niedrigsten Stand seit über einem Monat. Niedrigere Prämien bedeuten, dass Arbitragegeschäfte, die Händlern einst leichtes Geld einbrachten, nicht mehr so ​​lukrativ sind.

Ether-ETFs verloren am Donnerstag ebenfalls 60,5 Millionen Dollar und beendeten damit eine seit dem 21. November anhaltende Abwärtsspirale. Ethereum, das einst die 4.100-Dollar-Marke fast erreicht hatte, ist nun innerhalb weniger Tage um 20 % gefallen.

Märkte reagieren empfindlich auf Unsicherheit, und Trumps aggressive Politik verschärft die Lage zusätzlich. Er droht bereits mit Zöllen gegen US-Verbündete und -Rivalen gleichermaßen, was Anleger befürchten lässt, dass geopolitische Spannungen die ohnehin schon angespannte Marktlage weiter verschärfen werden.

Kombiniert man das mit dem restriktiven Ton der Fed, hat man das Rezept für eine turbulente Weihnachtszeit. Ist eine Weihnachtsrallye unter diesen Umständen überhaupt noch möglich?

Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS