Der Bitcoin Angst- und Gierindex hat sich auf einen neutralen Wert (51) verschoben und ist damit um 22 Punkte gegenüber dem Wert von 29 in der Vorwoche gestiegen, der auf starke Angst hindeutete, als Bitcoin am 23. Oktober auf die Marke von 107.000 US-Dollar abstürzte. Der Index war am 26. September von 28 (Angst) auf 74 (Gier) am 5. Oktober stark angestiegen, bevor er am 17. Oktober auf 22 (extreme Angst) fiel.
Der Index sprang innerhalb von 24 Stunden um elf Punkte von Angst auf neutral und stieg von 40 (Angst) auf 51 (neutral), da das Vertrauen in Bitcoin am Wochenende wieder zunahm. Trumps Ankündigung von Zöllen auf China am 10. Oktober löste einen starken Rückgang von 71 (Gier) auf 24 (extreme Angst) aus, da Krypto-Positionen mit Hebelwirkung im Wert von 19 Milliarden US-Dollar liquidiert wurden.
Der Stimmungsumschwung geht einher mit Daten der Bitcoin -Analyseplattform Glassnode, die einen Rückgang des Verkaufsdrucks auf BTC bestätigen. Das X-Konto der Plattform deutet darauf hin, dass eine Trendwende im aktuellen Bitcoin Markt im Gange ist, da die negative Stimmung und der Verkaufsdruck ihren Höhepunkt offenbar bereits erreicht haben.
Dem Beitrag zufolge haben sich die kumulierten Volumen-Deltas (CVD) im Spot- und Futures-Handel seit dem Höchststand am 10. Oktober , was auf einen nachlassenden Verkaufsdruck in den letzten Tagen hindeutet.
Bitcoin-Dominanz steigt innerhalb von 24 Stunden

Laut Daten von Cryptorank stieg die Bitcoin-Dominanz um 0,12 % auf über 55 %, da der Kurs in den letzten 24 Stunden bei 115.566 US-Dollar schloss. Grund dafür war die positive Stimmungslage. Das Spot-Handelsvolumen von Bitcoinlegte um 31,1 % auf über 75 Milliarden US-Dollar zu, während die Marktkapitalisierung im gleichen Zeitraum um 2,76 % auf über 2,3 Milliarden US-Dollar stieg.
Historische Daten zur Bitcoin-Dominanz von Coingecko zeigen, dass die Bitcoin-Dominanz in der vergangenen Woche bei 57,55 % (-3,3 %), in den letzten 30 Tagen bei 56,21 % (-1,9 %), in den letzten drei Monaten bei 60,14 % (-0,8 %) und im letzten Jahr bei 55,12 % lag. Lookonchain führt diese Dominanz auf das Vertrauen der Anleger zurück.
Die Grafik von Cryptorank zeigt jedoch auch, dass sich die Marktdominanz von Bitcoin seit Mitte Oktober seitwärts im Bereich von 54 % bis 55 % bewegt. Bitcoin konnte diese Woche einen Marktanteil von 57,8 % halten.
Bitcoin tritt in eine stille Akkumulationsphase ein
Cryptopolitan berichtet wurde , scheint Bitcoin in eine Phase stiller Akkumulation einzutreten, da der Verkaufsdruck an den Börsen deutlich nachgelassen hat. Die Analysten von CryptoQuant merkten zudem an, dass die kurzfristige Stimmung fragil sei, obwohl der Nettozuflusstrend ein anderes Bild zeichne. Sie erklärten, dass die täglichen Zuflüsse zwar Schwankungen unterliegen, der 30-Tage-Durchschnitt jedoch ein klareres Bild liefere und der tron negative Trend auf eine Akkumulation hindeute.
Die Analysten behaupteten zudem, das aktuelle Muster deute darauf hin, dass Anleger ihre Vermögenswerte eher außerhalb der Börse halten, anstatt den Markt vollständig zu verlassen. Sie verwiesen auf historische Daten und erklärten, diese Dynamik gehe häufig einem erneuten Aufwärtstrend voraus. Bitcoin Reserven an den Börsen sind seit Anfang des Monats gesunken.
Der BCMI (Bitcoin Combined Market Index) von CryptoQuant ist ebenfalls in die neutrale Zonetrac, den Mittelwert zwischen Unter- und Überbewertung während der Marktzyklen der Kryptowährung. Frühere Zyklen in den Jahren 2024 und 2020 deuten darauf hin, dass ein erneuter Test der 0,5er-Marke das Ende einer Korrekturphase markiert, die wiederum neuen Expansionsphasen vorausgeht.
Das CryptoQuant-Team betont, dass alle Komponenten eher auf eine strukturelle Korrektur in der Zyklusmitte als auf einen Makro-Höchststand hindeuten. Sie gehen davon aus, dass die Dynamik wieder anziehen und ein neues lokales Hoch erreichen könnte, sollte der BCMI von 0,5 auf 0,6 steigen. Fällt er jedoch unter 0,45, könnte eine längere Konsolidierung folgen.
Das Team erklärte weiter, dass der MVRV von Bitcoinvon 1,8, der deutlich unter den historischen Bewertungsniveaus über 3,0 liegt, und der SOPR von knapp 1,02 ein Gleichgewicht zwischen Gewinnmitnahmen und Akkumulation signalisieren. Sie gehen davon aus, dass es sich um eine Abkühlungsphase handelt, in der spekulative Aktivitäten nachlassen und sich die langfristigen Wertkennzahlen neu ausrichten.

