Wenn Bitcoin sich flächendeckend durchsetzt, könnte es das System des endlosen Gelddruckens ersetzen.
Bitcoin soll papierbasierte Finanzen ersetzen
Obwohl Billionen von Dollar im Umlauf sind, setzt sich der Gelddruckprozess fort und bleibt ein wichtiger Bestandteil des modernen Finanzwesens. Die Notwendigkeit, ständig Geld zu drucken, beweist, dass Fiatgeld überholt ist und es Zeit für einen Neuanfang ist.
Die quantitative Lockerung, also das Drucken von Geld zur Stützung eines Landes, hat negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Trotzdem wenden viele Zentralbanken diese Praxis weiterhin an.
Der Druck von Papiergeld ist sehr teuer und seine Zukunft ungewiss. Der US-amerikanische Gelddrucker De La Rue verzeichnete einen starken Kursverfall, nachdem er „erhebliche Unsicherheiten“ hinsichtlich seiner Zukunft bekannt gegeben hatte. Diese Ankündigung führte zu einem Kursverlust von fast 25 Prozent und machte das Unternehmen zu einem potenziellen Übernahmekandidaten.
Obwohl die Geldschöpfung das symbolische Rückgrat des modernen Finanzwesens bildet, vermittelt sie den Gelddruckern noch immer kein Gefühl der Zuversicht. Das Finanzwesen hat sich vom Tauschhandel über Münzen zu Banknoten entwickelt, und nun ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen.
Bitcoin zwar aktuell nicht die Lösung sein, hat aber dazu beigetragen, das Problem des papierbasierten Finanzwesens und die Notwendigkeit der Digitalisierung aufzuzeigen. Einige Länder haben dies erkannt und arbeiten bereits an einer digitalen Gesellschaft.
Kritiker von Kryptowährungen könnten argumentieren, dass Bitcoin auf Elektrizität basiert; dennoch ist der Prozess weitaus weniger komplex als das gesamte papierbasierte Finanzwesen. Elektrizität ist eine Energiequelle, die sich – um es gelinde auszudrücken – über Jahrhunderte hinweg aus erneuerbaren Quellen gewinnen lässt. Das globalen Rezession einer ungewissen Zukunft entgegenzusehen
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