Die Kryptowährungsbörse Binance - Link-Programm angekündigt. Laut der Ankündigung müssen Nutzer von Unterkonten die obligatorische Identitätsprüfung (KYC) umgehend abschließen. Nur Nutzer, die dieser Anweisung nachgekommen sind, erhalten wieder Zugriff auf ihre Konten Binance
Binance will Unterkonten ohne KYC-Verifizierung einschränken
In der Ankündigung wurde außerdem erwähnt, dass die Börse seit dem 20. März gegen nicht verifizierte Nutzer vorgeht. Binance hat den betroffenen Nutzern ein Ultimatum gestellt. Bis zum 20. Mai werden alle Nutzer, die dieser Anordnung noch nicht nachgekommen sind, von der Nutzung der Binance Link Program Services ausgeschlossen.
Die Mitteilung stellte klar, dass Nutzer zwar Geld von ihren Konten abheben, aber keine Einzahlungen vornehmen können. Die Börse wies jedoch darauf hin, dass die Rückerstattung fehlgeschlagener Einzahlungen bis zu 45 Tage dauern kann. Zudem wird für Einsprüche unabhängig von der Einzahlungshöhe eine Bearbeitungsgebühr von 200 US-Dollar erhoben.
Die Mitteilung wies außerdem darauf hin, dass die Konten auch für den Spot-Handel gesperrt würden und alle offenen Aufträgematicstorniert würden. Im Futures- und Margin-Handel könnten die betroffenen Nutzer keine neuen Positionen eröffnen, dürften aber ihre bestehenden Positionen reduzieren.
Folgen für nicht konforme Nutzer
Die Börse stellte klar, dass nur Inhaber eines Exchange-Link-Kontos zusätzliche Informationen im Namen ihrer Unterkontonutzer bereitstellen können. Dazu gehören Adressnachweise, Herkunftsnachweise der Gelder und weitere Details. Binance bot Unterkontonutzern außerdem die Möglichkeit an, anzugeben, ob sie politisch aktiv sind. In diesem Fall müssen sie ihre Position und die Daten ihres Arbeitgebers angeben.
Die Börse wies außerdem darauf hin, dass Nutzer mit Bezug zu Personen in politischen Ämtern ihre Beziehung zu diesen Personen offenlegen müssen. Binance erklärte, dass sie aufgrund rechtlicher Bestimmungen und Compliance-Vorgaben das Recht hat, den Zugriff auf Unterkonten einzuschränken und die Guthaben einzufrieren.
Die Börse erklärte, dass sie im Falle eines solchendent aufgrund rechtlicher Bestimmungen keine detaillierte Erklärung gegenüber den Inhabern von Exchange-Link-Konten oder deren Unterkonten abgeben kann. Weiterhin behält sich die Börse das Recht vor, den Zugriff auf das Konto eines Exchange-Link-Inhabers einzuschränken, falls dieser nicht reagiert oder nicht kooperiert. Dies könnte auch zu einer Herabstufung des Kontos und der zugehörigen Unterkonten führen, wobei die Löschung droht.

