Binance arbeitet mit Indonesien zusammen, um einen Schweineschlachtbetrug in Höhe von 200.000 US-Dollar aufzudecken

- Die indonesische Anti-Betrugs-Organisation Bareskrim hat mit Hilfe von Binance und Tokocrypto einen großen Betrugsring zerschlagen.
- Die Ermittlungen richteten sich gegen eine Krypto-Website, die in einen „Schweineschlachtungsbetrug“ verwickelt war
- Binance bearbeitete im Jahr 2023 58.000 Anfragen von Strafverfolgungsbehörden, gegenüber 50.000 im Jahr 2022.
Die indonesische Kriminalpolizei (Bareskrim) hat mit Unterstützung der größten Kryptobörse Binance und Tokocrypto einen großangelegten Betrugsring zerschlagen. Dank dieser entscheidenden Aktion konnten mehrere Verdächtigedentwerden, was einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen Betrug darstellt. Die Operation endete mit der Beschlagnahme von rund 200.000 US-Dollar an illegalen Geldern.
Binance hat erklärt, sich weltweit für die Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden einzusetzen. Die Financial Intelligence Unit (FIU) des Unternehmens bearbeitete 2023 58.000 Anfragen von Strafverfolgungsbehörden, im Vergleich zu 50.000 im Jahr 2022.
Indonesien erzielt ein erfolgreiches Vorgehen gegen die Polizei
Laut der Ankündigungwurde die Untersuchung im November 2023 eingeleitet, als die Ermittlungen der Bareskrim gegen eine mutmaßliche Krypto-Handelswebsite gerichtet waren, die in einen Betrug mit angeblich geschlachteten Schweinen. Es handelt sich um ein betrügerisches System, bei dem Opfer unter falschen Versprechungen zum Investieren verleitet werden.
Die Behörden gaben außerdem bekannt, mehrere Personen festgenommen zu haben, die die mit dem Betrug in Verbindung stehenden Konten verwalteten, und rund 50 Mobiltelefone sowie zahlreiche lokale Bankkarten beschlagnahmt zu haben. Die Verdächtigen verweigerten jedoch die Aussage zu den von ihnen kontrollierten Krypto-Wallets.
Die Ermittler von Bareskrim nutzten forensische Analysen, um Wallet-Adressen des Verdächtigen aufzudecken. Unterstützt wurden sie dabei durch Beweise aus der Kommunikation auf Plattformen wie Telegram. Screenshots der Chats enthüllten mehrere wichtige Wallet-Adressen, die den Verdächtigen mit dem Betrug in Verbindung brachten.
Wie bereits erwähnt, wandte sich die indonesische Kriminalpolizei an Tokocrypto, welches den Fall daraufhin an die Financial Intelligence Unit (FIU) von Binanceweiterleitete. Dies führte zu weiteren Maßnahmen, darunter die Prüfung von Datenanfragen, das Einfrieren von Vermögenswerten und die Beschlagnahme der Gelder auf den Konten der Verdächtigen. Die beschlagnahmten 200.000 US-Dollar wurden den Strafverfolgungsbehörden übergeben.
Binance gibt Tipps zum Schutz vor Kryptobetrug heraus
Die größte Kryptobörse hat bereits vor der zunehmenden Zahl von Kryptobetrügereien gewarnt, die hohe Renditen versprechen. Sie weist darauf hin, dass Blockchain-Transaktionen anonym und unumkehrbar sind. Daher sei es unerlässlich, eigene Recherchen durchzuführen, um die Seriosität des jeweiligen Projekts zu überprüfen.
Binance veröffentlichte sogar mehrere Tipps, um solche Krypto-Betrügereien zudent. Das Unternehmen erklärte, dass Projekte, die unrealistisch hohe Renditen versprechen, mit höherer Wahrscheinlichkeit Betrug sind und eine große Anzahl von Teilnehmern nicht zwangsläufig auf die Seriosität eines Projekts hindeutet.
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Ashish Kumar
Ashish Kumar ist Krypto- und Finanzjournalist mit acht Jahren Redaktionserfahrung. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen auf den Kryptomärkten, Regulierungen, DeFiund Börsenökosystemen. Er hat bereits für Coingape, Todayq und Newsroompost gearbeitet. Ashish besitzt ein Postgraduate Diploma in English Journalism vom IIMC. Er hat außerdem Branchengrößen wie Arthur Hayes, Yat Siu, Austin Federa und andere interviewt.
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