Hat die Biden-Regierung Silvergate ins Visier genommen, um Kryptowährungen zu zerschlagen?

- Nic Carters Bericht behauptet, dass die Silvergate Bank gezwungen war, Krypto-Einlagen auf 15 % zu begrenzen.
- Berichten zufolge spielte Senatorin Elizabeth Warren eine Schlüsselrolle, indem sie der Bank vorwarf, FTX unterstützt zu haben.
- Der Zusammenbruch von Silvergate im Jahr 2023 wird als wichtiger Auslöser der regionalen Bankenkrise angesehen.
Die Silvergate Bank hätte überleben können, doch US-Regulierungsbehörden griffen ein, um die Kryptoindustrie zu „enthaupten“, so Nic Carter in seinem jüngsten Bericht. Er behauptet, die Biden-Regierung habe der insolventen Bank angeblich befohlen, Kryptoeinlagen auf 15 % zu begrenzen, andernfalls drohe ihr mit schwerwiegenden Konsequenzen.
Neue Enthüllungen untermauern Carters Theorie der „Operation Choke Point 2.0“. Es handelt sich dabei um eine viel diskutierte, verdeckte Aktion, die darauf abzielt, kryptofreundliche Banken durch die Einschränkung ihrer Beteiligung an digitalen Vermögenswerten zu schwächen. Der kurz vor den US-Präsidentschaftswahlen veröffentlichte Bericht könnte sich jedochdentbeide Kandidaten als Wendepunkt erweisen.
Biden-Regierung hinter dem Untergang der Kryptobank
Dem Bericht zufolge gab Carter bekannt, dass Insolvenzanträge und exklusive Interviews mit anonymen Quellen darauf hindeuten, dass Silvergate ohne den Druck der Regulierungsbehörden hätte überleben können. Die Silvergate Bank war 2022 führend in der Kryptowelt. Ihr Silvergate Exchange Network (SEN) spielte eine entscheidende Rolle in der Infrastruktur für institutionelle Krypto-Akteure.
Die Aktien von SEN an dem Unternehmen waren von 35 Dollar Ende 2020 auf 220 Dollar Ende 2021 gestiegen, aber die Bank existiert im Jahr 2024 nicht mehr.
Carter hob hervor, dass Senatorin Elizabeth Warren Silvergate der Beihilfe zu den Verbrechen von FTX. Dies schuf eine Atmosphäre der Besorgnis um die Bank, was möglicherweise zu einem Bankansturm beitrug.
Der Bericht erwähnt, dass Warren im Dezember 2022 und Januar 2023 zwei Briefe an CEO Alan Lane schrieb. In diesen Briefen kritisierte sie die Bank und ihren Kreditfonds und wies darauf hin, dass ihnen aufgrund ihrer Beziehung zu FTX möglicherweise strafrechtliche Haftung droht.
Elizabeth Warren gab dem Silvergate-Skandal den Rest
Dem Bericht zufolge räumte die Quelle ein, dass die Federal Home Loan Banks (FHLB) die Verlängerung ihres monatlichen Kreditvertrags mit der Bank verweigerten. Dieser Schritt erfolgte aufgrund des politischen Drucks von Warren, der die Verluste der Bank weiter verschärfte.
Weiter hieß es, Warren habe am 30. Januar 2023 einen zweiten Brief verschickt, in dem sie sich über Silvergates Antworten auf ihren ersten Brief beschwerte. Offenbar übte sie Druck auf die FHLB aus, die die zusammengebrochene Bank als letzte Liquiditätsquelle nutzte.
Carter deutete an, dass ihr Ziel offenbar darin bestand, die FHLB dazu zu bringen, Silvergate die Unterstützung zu entziehen und das Unternehmen zur Schließung zu zwingen. Die FHLB lehnte es später ab, die monatliche Kreditlinie mit Silvergate zu verlängern, was sich als schwerer Schlag für die Bank erweisen könnte.
Die kursierenden Behauptungen über kriminelle Machenschaften im Zusammenhang mit Silvergates Verbindung zu FTX konnten nie bewiesen werden, und es wurden keine entsprechenden Anklagen gegen die Bank erhoben. Der massive Niedergang von Silvergate war die Hauptursache der regionalen Bankenkrise von 2023. Diese riss schließlich auch Signature, die Silicon Valley Bank und die First Republic mit in den Abgrund.
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Ashish Kumar
Ashish Kumar ist Krypto- und Finanzjournalist mit acht Jahren Redaktionserfahrung. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen auf den Kryptomärkten, Regulierungen, DeFiund Börsenökosystemen. Er hat bereits für Coingape, Todayq und Newsroompost gearbeitet. Ashish besitzt ein Postgraduate Diploma in English Journalism vom IIMC. Er hat außerdem Branchengrößen wie Arthur Hayes, Yat Siu, Austin Federa und andere interviewt.
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