Belgische Strafverfolgungsbehörden versteigern im März beschlagnahmte Kryptowährungen

Belgien versteigert beschlagnahmte Kryptowährung
Wilson Auctions hat bereits Erfahrung mit der Versteigerung von Kryptowährungen, die von Regierungsbehörden im Zuge der Aufdeckung illegaler Aktivitäten beschlagnahmt wurden. Im Januar versteigerte das Unternehmen Kryptowährungen im Wert von rund 168 XMR, die von der britischen Strafverfolgungsbehörde beschlagnahmt worden waren.
Die Auktionsgesellschaft veranstaltet am 1. März eine internationale Auktion, bei der Kryptowährungen im Wert von 431.660 US-Dollar versteigert werden. Darunter befinden sich Bitcoin, Bitcoin Gold und Bitcoin Cash , die von den belgischen Strafverfolgungsbehörden beschlagnahmt wurden.
Die Coins stammen aus einem Drogenring, dessen Mitglieder das Darknet für den Drogenhandel nutzten. Die Behörde arbeitet für die Versteigerung mit Wilsons Auctions zusammen. Die Token werden in Lose aufgeteilt; Bitcoin wird in Losen von 0,5 bis 4 Bitcoinverkauft, andere Währungen in größeren Mengen.
Die bisherigen Auktionen waren sehr erfolgreich; die XMR-Auktion stieß auf Interesse aus fast 70 Ländern und brachte über 700 Gebote von registrierten Teilnehmern ein. Darüber hinaus lag der Gesamterlös der Auktion deutlich über dem damaligen realen Preis der XMR-Token.
Wilsons Auctions ist nicht das einzige Auktionshaus, das Kryptowährungen verkauft. Tatsächlich hat der United States Marshals Service in der Vergangenheit bereits verschiedene Auktionen zum Verkauf von Kryptowährungen durchgeführt und auch für März eine weitere angekündigt.
Dies zeigt, dass Kryptowährungen einen langen Weg von ihren Anfängen zurückgelegt haben und sich mittlerweile sogar Auktionshäuser damit beschäftigen. Noch wichtiger ist jedoch, dass dies belegt, dass Kryptowährungen tatsächlich für illegale Aktivitäten genutzt werden, die strengere Regulierungen erfordern.
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Aroosa Nadeem
Die Medienwissenschaftlerin und leidenschaftliche Medienfachfrau Aroosa hat ein besonderes Talent für digitalen Medienjournalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Sie hat bereits für verschiedene digitale Medienverlage in unterschiedlichen Bereichen wie Technologie, Gesundheit und Finanzen Beiträge verfasst.
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