Die Bank von England scheint der umstrittenen Krypto-Initiative von Facebook optimistischer gegenüberzustehen. Mark Carney, Gouverneur der Bank von England, signalisierte seine Bereitschaft, der digitalen Währung des Social-Media-Konzerns unvoreingenommen zu begegnen. Dennoch, so Carney, könnte das neue Projekt einer strengen regulatorischen Aufsicht unterliegen.
Das Vereinigte Königreich verfolgt seit Langem einen eher vorsichtigen und restriktiven Ansatz gegenüber dem breiteren Markt für digitale Währungen. Laut der Bank von England könnte die Libra-Währung zwar auf dem britischen Markt Fuß fassen , Facebook müsse jedoch im Rahmen dieser Initiative weiterhin hohe Standards für Betrieb und Verhalten einhalten.
Laut einem Zitat des Gouverneurs gilt: „Alles, was in dieser Welt funktioniert, wird sofort systemrelevant und muss den höchsten Regulierungsstandards unterliegen.“
Dies deutet darauf hin, dass die Bank weiterhin offen für strengere regulatorische Kontrollen digitaler Währungen ist. Die Aussagen spiegeln zudem die Notwendigkeit eines einheitlichen und globalen Ansatzes zur Regulierung digitaler Währungen wider.
Die Libra ist seit ihrer Ankündigung in Kontroversen verwickelt, obwohl einige glauben, dass die Währung zur Verschönerung des digitalen Währungsbereichs beitragen könnte.
Der amerikanische Senat plant, am 16. Juli eine Anhörung zur Libra-Münze abzuhalten.
Unterdessen arbeiten auch Großbritannien und die Europäische Union an der Einführung von Regulierungen für die Initiative. Frankreich erwägt die Einrichtung einer „G7-Krypto-Taskforce“ zur Überwachung der Kryptowährungsregulierung.
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