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Die Bank of America erklärt die Aktienmarktrallye für beendet

In diesem Beitrag:

  • Die Bank of America erklärte, die jüngste Aktienrallye sei beendet und die Anleger zögen nun ihre Gelder ab.

  • Michael Hartnett warnte, dass sich US-Aktien in einem fortgeschrittenen Bärenmarkt befinden.

  • Über 24,8 Milliarden Dollar flossen in den vergangenen vier Wochen aus US-Aktien ab – so viel wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Die Bank of America geht nicht davon aus, dass die diesjährige Aktienrallye noch weiter anhalten wird. Michael Hartnett, einer der Top-Strategen des Unternehmens, sagte, die Erholung habe bereits stattgefunden und der Kurs stagniere nun.

Hartnett schrieb am 8. Mai in einer Notiz, die Rallye sei aufgrund des Optimismus hinsichtlich der Zollsenkungen zu Beginn des zweiten Quartals „richtig“ gewesen, das Spiel sei aber im Grunde gelaufen. Händler hätten nach dem üblichen Muster gehandelt: „Auf Erwartung kaufen, Fakten verkaufen.“ Und jetzt verkaufen sie.

Der Stratege verwies auf den S&P 500, der nach der Ankündigungdent Donald Trump am 9. April, einige Zölle auszusetzen, um 14 % in die Höhe schoss. Doch selbst nach diesem Schub liegt der Index im Jahresvergleich immer noch 3,7 % im Minus.

Damit liegt es hinter ausländischen Märkten zurück, die laut besser aussehen. Er bevorzugt nun Anleihen gegenüber Aktien und internationale Aktien gegenüber US-amerikanischen, da sich amerikanische Vermögenswerte seiner Meinung nach in einem „strukturellen Bärenmarkt im fortgeschrittenen Stadium“ befänden.

Die Bank of America erklärt die Aktienmarktrally für beendet.
Quelle: Bloomberg

Investoren ziehen cash ab, nachdem Trump das britische Abkommen unterzeichnet hat

Die Bank of America untermauerte Hartnetts Prognose mit konkreten Zahlen zum Kapitalfluss. In den letzten vier Wochen zogen Anleger 24,8 Milliarden US-Dollar aus US-Aktien ab – der größte Abfluss seit zwei Jahren. Die Daten stammen von EPFR Global und zeigen, dass die Anleger nicht abwarten, was als Nächstes passiert. Sie sind raus. Und diese Kapitalflucht passt genau zu Hartnetts Warnung, dass jetzt nicht mehr die Zeit ist, Aktien hinterherzujagen.

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Gleichzeitig hat das Weiße Haus seine Rhetorik im Handelskrieg etwas abgeschwächt. Offizielle Vertreter erwägen bei den Gesprächen mit China am Wochenende deutliche Zollsenkungen. Am Donnerstag präsentierte Trump zudem ein Handelsabkommen mit Großbritannien und bezeichnete es als „Durchbruch“.

Es ist das erste Abkommen, das die USA mit einem Land geschlossen haben, seit Trump die Idee von „Gegenzöllen“ propagiert. Doch auch dieses Abkommen ist an Bedingungen geknüpft. Trump erklärte, Großbritannien müsse weiterhin einen Basiszoll von 10 % zahlen, und andere Länder mit hohen Handelsüberschüssen würden sogar noch mehr entrichten.

Chris Zaccarelli, Chief Investment Officer bei Northlight Asset Management, sagte, das britische Abkommen sei eher als Testlauf denn als großer wirtschaftlicher Erfolg zu verstehen. 

„Der Handel mit Großbritannien ist zwar im Vergleich zum Handel mit unseren nördlichen und südlichen Nachbarn und insbesondere im Vergleich zu China eher unbedeutend, aber er stellt einen wichtigen Testfall und ein Modell dafür dar, was erreicht werden kann“, sagte Chris.

Händler bleiben trotz Markterholung vorsichtig

Obwohl Hartnett pessimistisch ist, reagierte der Markt nach Trumps Äußerungen dennoch. Als er sagte, er erwarte ein „gutes Wochenende“ für die US-Beamten bei den Handelsgesprächen mit China, stiegen alle drei wichtigen Indizes. 

Der Dow Jones stieg um 0,6 %, der S&P 500 legte um knapp 0,6 % zu und der Nasdaq Composite sprang um 1,1 % nach oben. Doch die Euphorie hielt nicht lange an. Am Freitagmorgen bewegten sich die Futures kaum noch.

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Die an den Dow Jones gekoppelten Futures fielen um 16 Punkte bzw. 0,04 %. Die Nasdaq-100-Futures stiegen lediglich um 0,12 %, und die S&P-500-Futures legten um 0,04 % zu. Händler gingen keine großen Risiken ein. Alle warten gespannt darauf, ob Trumps Optimismus hinsichtlich China zu konkreten Fortschritten führt oder ob es sich nur um ein weiteres Wochenende voller leere Versprechungen handelt.

Die Zahlen der Woche zeigen, wie vorsichtig der Markt weiterhin agiert. Der S&P 500 steuert auf einen Verlust von 0,4 % zu. Der Nasdaq dürfte um 0,3 % fallen, und nur der Dow Jones hält sich mit einem minimalen Plus von 0,1 %, was die dritte positive Woche in Folge bedeuten würde.

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