Die italienische Banca Sella wird Bitcoin -Handel für Kunden ermöglichen
- Die Banca Sella, eine der ältesten Banken Italiens, wird ihren 1,3 Millionen Kunden demnächst den Handel Bitcoin über ihre Hype-App ermöglichen.
- Der Besitz von Kryptowährungen boomt weltweit; fast 560 Millionen Menschen besitzen mittlerweile digitale Vermögenswerte, darunter 40 % der erwachsenen US-Amerikaner.
- Große Unternehmen investieren massiv in Kryptowährungen; mehr als die Hälfte der Fortune-100-Unternehmen sind an Blockchain-Projekten beteiligt.
Die Banca Sella, Italiens zweitälteste Bank, möchte ihren über 1,3 Millionen Kunden den Handel Bitcoin ermöglichen. Da die Bank nicht gerade dafür bekannt ist, Trends hinterherzujagen, ist diese Entwicklung durchaus interessant.
Sie veröffentlichen die Funktion über ihre Mobile-Banking-App Hypeund testen sie bereits in einer Beta-Phase mit einer kleinen Gruppe ihrer Hype-Plus-Kunden. Schon bald wird jeder Kunde mit der App Bitcoin.
Weltweiter Kryptobesitz nimmt zu
Um das Ganze in den richtigen Kontext zu setzen: Der weltweite Besitz von Kryptowährungen nimmt rasant zu. Aktuell besitzen rund 6,8 % der Weltbevölkerung Kryptowährungen in irgendeiner Form. Das sind etwa 560 Millionen Menschen.
In den USA ist ein starker Anstieg zu verzeichnen: 40 % der Erwachsenen besitzen mittlerweile Kryptowährungen – im Vergleich zu 30 % im Vorjahr. Das entspricht rund 93 Millionen Amerikanern, die nun Teil der Krypto-Szene sind.
Indien liegt mit rund 93,5 Millionen Kryptobesitzern nicht weit dahinter. In China besitzen trotz der strengen Haltung der Regierung gegenüber Kryptowährungen immer noch etwa 59,1 Millionen Menschen digitale Vermögenswerte.
Auch Vietnam mischt mit: 20,9 Millionen Menschen besitzen Kryptowährungen. Die Wachstumsrate des Kryptobesitzes war enorm – 99 % in den letzten fünf Jahren.
Vergleicht man das mit der Wachstumsrate von 8 % bei traditionellen Zahlungsmethoden, wird deutlich, wohin die Reise geht.
Institutionelle Akzeptanz und Verbraucherstimmung
Auch große Unternehmen steigen ein. Mehr als die Hälfte der Fortune-100-Unternehmen haben seit 2020 mit Kryptowährungen, Blockchain oder Web3-Projekten experimentiert.
Rund 60 % dieser Unternehmen haben aktive Projekte – entweder in der Vorbereitungsphase oder bereits live. Und das Beste daran: Über 80 % planen oder führen aktuell irgendeine Krypto-Initiative durch.
Auch Verbraucher stehen Kryptowährungen positiv gegenüber. Eine Umfrage von Security.org ergab, dass 63 % der aktuellen Kryptobesitzer planen, im kommenden Jahr weitere Kryptowährungen zu kaufen. Bitcoin, Ethereum, Dogecoinund Cardano stehen dabei ganz oben auf der Liste.
Auch die demografischen Gegebenheiten verändern sich. Immer mehr Frauen interessieren sich für Kryptowährungen – der Anteil stieg allein in diesem Jahr von 18 % auf 29 %. Und es sind nicht mehr nur Männer. Auch jüngere Menschen, insbesondere zwischen 18 und 35 Jahren, zeigentronInteresse an der Nutzung von Kryptowährungen für Zahlungen.
Die Attraktivität von Kryptowährungen greift sogar auf wohltätige Zwecke über. Immer mehr Organisationen akzeptieren Kryptospenden, und diese Beiträge bleiben das ganze Jahr über konstant.
Etwa 28 % des gesamten Krypto-Spendenvolumens entfielen auf das letzte Quartal des Vorjahres, der Rest verteilte sich über einen längeren Zeitraum. Siebzig Prozent der Spenden gingen außerhalb der traditionellen Spendenzeit zum Jahresende ein.
Mehr als 85 % der US-Händler sehen die Ermöglichung von Kryptozahlungen als oberste Priorität an. Diejenigen, die diesen Trend bereits umgesetzt haben, erzielen beachtliche Erfolge – einen durchschnittlichen ROI von 327 %, wobei einige sogar einen Zuwachs von bis zu 40 % an Neukunden verzeichnen.
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Jai Hamid
Jai Hamid ist Finanzjournalistin mit sechs Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale gearbeitet und dabei Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und war bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender zu sehen, um Einblicke in den Kryptomarkt zu geben.
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